PATHUM THANI, THAILAND – Ein dreijähriger Junge ist auf einer vielbefahrenen Ausfallstraße nahe Bangkok nur um Haaresbreite einem schweren Unfall mit einem Lastwagen entgangen. Dashcam-Aufnahmen und das schnelle Eingreifen mehrerer Passanten haben eine mögliche Tragödie verhindert und im Netz eine Debatte über Verkehrssicherheit ausgelöst.
Beinahe-Unfall auf der Rangsit-Nakhon-Nayok-Straße
Auf der stark befahrenen Rangsit–Nakhon-Nayok-Straße im Abschnitt zwischen Khlong 10 und 11 lief der Junge plötzlich vom Straßenrand auf die Fahrbahn, während Autos mit hoher Geschwindigkeit unterwegs waren.
Die Szene wurde von der Frontkamera eines Autos aufgezeichnet und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem vielfach geteilten Warnvideo in sozialen Netzwerken.
Fahrerin schildert dramatische Sekunden
Die Autofahrerin Janjira Manklad, die das Video veröffentlichte, berichtete, sie sei am 1. Februar 2569 mit geringer Geschwindigkeit mit ihrem Partner unterwegs gewesen, als der kleine Junge abrupt auf die breite Straße lief.
Ihr Partner habe sofort gebremst, den Wagen quer auf die Fahrspur gestellt, die Warnblinkanlage eingeschaltet und die Hupe durchgehend betätigt, um den Jungen zu erschrecken und ihn davon abzuhalten, bis auf die äußerst rechte Spur weiterzulaufen, auf der sich gerade ein Sattelschlepper näherte.
Zivilcourage verhindert die Katastrophe
Ein junges Paar auf einem Motorrad, das die Situation bemerkte, stoppte am Straßenrand, lief auf die Fahrbahn und riss den Jungen im letzten Moment zurück, als der Lastzug die Stelle nur Sekundenbruchteile zuvor passiert hatte.
Die Autofahrerin erklärte, sie habe in der Nacht nach dem Vorfall kaum schlafen können, da sie beim Schließen der Augen immer wieder das Bild des auf die Straße rennenden Kindes vor sich gesehen habe und sich fragte, warum sie an diesem Tag ausnahmsweise deutlich langsamer gefahren sei.
Großvater schildert Hergang im Wohnviertel
Der 62-jährige Thawit Khumkaew, Großvater des Jungen, sagte, das Kind habe zunächst im Haus gespielt, sei dann jedoch plötzlich ins Haus gerannt und habe die Tür von innen verriegelt, sodass er nicht mehr habe eintreten können.
Während er eine Leiter holte, um in das Haus zu steigen, sei der Junge nur wenige Sekunden nach seinem Einstieg aus dem Gartentor gelaufen, den Eingang der Wohnsiedlung passiert und geradewegs auf die Hauptstraße zugerannt, obwohl die Familie den Zaun normalerweise mit einem Seil sichere und Türen verschließe, weil der Enkel gerne davonlaufe.
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Familie dankt Helfern und warnt vor Risiken
Die Familie bedankte sich ausdrücklich bei den beiden Motorradfahrern, die den Jungen auf den Arm nahmen und sicher zurück nach Hause brachten, sowie bei der Autofahrerin, die mit ihrem Wagen die Fahrspur blockierte und hupte.
Nach Angaben des Großvaters wäre ohne das schnelle Eingreifen der Helfer und das umsichtige Verhalten der Fahrerin möglicherweise ein nicht wieder gut zu machender Verlust entstanden, der allen Beteiligten eindringlich vor Augen geführt habe, wie gefährlich offene Tore und fehlende Barrieren an stark befahrenen Straßen für kleine Kinder sein können.
⚠️ Ein Schritt zu viel – wer passt auf unsere Kinder auf?
Ein dreijähriges Kind läuft plötzlich auf eine stark befahrene Straße. Nur durch schnelles Handeln von Autofahrern wird eine Katastrophe verhindert.
Ist das ein Moment der Unachtsamkeit – oder ein Warnsignal für mehr Aufsicht und Sicherheit?
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