Ticketpreise ziehen an: Fliegen wird deutlich teurer

✈️ Fliegen In Thailand wird teurer: Eine Airline hebt die Ticketpreise kräftig an. Welche Strecken jetzt betroffen sind – und was das für Expats und Touristen bedeutet, lesen Sie hier!

wb-20260328-103943
The Nation

BANGKOK, THAILAND – Bangkok Airways erhöht die Ticketpreise für Inlandsflüge um 15-20% ab dem 1. April 2026, nachdem die Kosten für Kerosin stark gestiegen sind. Die neuen Tarife bleiben jedoch innerhalb der von der Zivilluftfahrtbehörde Thailands genehmigten Obergrenze.

Preiserhöhung aufgrund gestiegener Kerosinkosten

Die Preiserhöhung von Bangkok Airways ist eine direkte Folge des Anstiegs der Kerosinpreise, die sich nahezu verdoppelt haben. Die Kosten für Kerosin sind von 80-90 USD auf 170-180 USD pro Barrel gestiegen.

Die Airline konnte nur 30% ihrer Kraftstoffkosten absichern, was nicht ausreicht, um die gestiegenen Kosten zu kompensieren.

Betroffene Flugrouten

Die neuen Ticketpreise betreffen unter anderem die beliebten Routen nach Samui, Chiang Mai und Phuket. Ein Beispiel ist der Flug von Bangkok nach Samui, dessen Sondertarif von 2.000 Baht pro Sitzplatz angehoben werden muss.

Trotz der Preiserhöhung bleiben die Tarife innerhalb der von der Zivilluftfahrtbehörde Thailands festgelegten Obergrenze.

Forderung nach Steuererleichterungen

Als Mitglied der Airlines Association of Thailand hat Bangkok Airways die Regierung aufgefordert, die Verbrauchsteuer auf Kerosin zu senken. Dies soll die Kostenbelastung für die Airlines und Passagiere verringern.

Die Vereinigung schlägt eine vorübergehende Steuerreduzierung vor, ähnlich der während der COVID-19-Pandemie, um die Belastung für die Reisenden zu minimieren.

Strategie für 2026

Der Präsident von Bangkok Airways, Puttipong Prasarttong-Osoth, kündigte an, dass das Unternehmen eine konservative Strategie verfolgen wird, um die Stabilität der Passagierzahlen und Einnahmen zu sichern.

Unprofitable Routen sollen eingestellt werden, um die Effizienz zu steigern und die Position des Unternehmens zu festigen.

Auswirkungen der geopolitischen Lage

Die Situation im Nahen Osten könnte sich auf europäische Flüge auswirken, während Inlandsflüge in Thailand bisher nicht signifikant betroffen sind. Die Buchungen für die Songkran-Feiertage bleiben stabil.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die Airline beobachtet die Entwicklungen genau, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr zu bewerten.

Deine Meinung

Was halten Sie von der Preiserhöhung bei Bangkok Airways? Glauben Sie, dass die Regierung die Verbrauchsteuer auf Kerosin senken sollte, um die Kosten für Passagiere zu reduzieren?

Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren und teilen Sie Ihre Ansichten zu den aktuellen Entwicklungen in der Luftfahrtbranche in Thailand!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Nation

Ein Kommentar zu „Ticketpreise ziehen an: Fliegen wird deutlich teurer

  1. Und dabei ist Bangkok Airways eh schon kein Billigflieger. Nach Chiang Mai und Phuket kann man auch mit Billigfluglinien fliegen, aber nach Koh Samui gibt es zum Direktflug mit Bangkok Airways nur eine „Alternative“: Mit dem Billigflieger nach Surat Thani Airport und dann mit der Fähre übersetzen. Ist zwar günstiger, aber der zusätzliche Zeitverbrauch für die Fahrt vom Airport zum Fährhafen Donsak und dann die 1,5 Std. für die Fähre sind nicht ohne. Und dann ist man ja erst auf der Westseite der Insel angekommen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert