BANGKOK, THAILAND – In den ersten zwei Tagen der Songkran-Feiertage kamen landesweit 71 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 317 weitere wurden verletzt. Die Behörden führen die meisten Unfälle auf zu hohes Tempo und Alkohol am Steuer zurück.
Bilanz der ersten beiden Songkran-Tage
Während der ersten zwei Tage der Songkran-Reisezeit wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 344 Verkehrsunfälle registriert.
Dabei starben 71 Menschen, 317 Personen wurden verletzt, erklärte Dr. Sophon Iamsirithaworn, stellvertretender Staatssekretär im Gesundheitsressort.
Unfallzahlen am Samstag besonders hoch
Allein am Samstag ereigneten sich landesweit 208 Verkehrsunfälle.
Diese führten zu 50 Todesfällen und 185 Verletzten.
Welche Provinzen besonders betroffen waren
Die meisten Unfälle meldete die Provinz Nan im Norden mit 17 Fällen.
Die meisten Verletzten wurden in Nan und Lampang registriert, ebenfalls im Norden, mit jeweils 17 Verletzten.
Höchste Zahl an Todesopfern in zwei Provinzen
Die höchste Zahl an Todesopfern wurde in Prachin Buri und Phitsanulok gemeldet.
Beide Provinzen verzeichneten jeweils vier Todesfälle.
Hauptursachen: Tempo und Alkohol
Als häufigste Unfallursache nannten die Behörden überhöhte Geschwindigkeit (45 Prozent).
An zweiter Stelle folgte Alkohol am Steuer (25 Prozent).
Motorräder in der Mehrzahl der Unfälle beteiligt
Motorräder waren in 61 Prozent der registrierten Unfälle involviert.
Damit bleiben Zweiräder während der Songkran-Reisetage ein zentraler Risikofaktor im Straßenverkehr.
Reisewelle und laufende Sicherheitskampagne
Dr. Sophon erklärte, dass die meisten Songkran-Reisenden ihre Ziele inzwischen erreicht hätten.
Die Verkehrssicherheitskampagne zum Songkran-Fest laufe jedoch weiter.
Deine Meinung
Wie erlebst du Songkran auf Thailands Straßen: Sind Kontrollen, Tempolimits und Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer aus deiner Sicht ausreichend?
Schreib uns in die Kommentare, welche Regeln oder Verbesserungen deiner Meinung nach die Zahl der Unfälle und Todesopfer spürbar senken könnten.



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