PATTAYA, THAILAND – Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und dem gezielten Einsatz von Drohnen hat die Tourist Police in Pattaya die Neujahrsfeiern 2025/2026 überwacht und einen störungsfreien Ablauf ermöglicht.
Verstärkte Präsenz zum Jahreswechsel
Unter der Leitung von Police Lieutenant Colonel Prabda Suksunthorn, Leiter der Pattaya Tourist Police Station, waren in der Silvesternacht zahlreiche Beamte sowie thailändische und ausländische freiwillige Tourist Police im Einsatz.
Im Fokus standen besonders stark frequentierte Bereiche wie der Bali Hai Pier im Süden Pattayas. Von dort aus setzten Tausende von in- und ausländischen Besucherinnen und Besuchern mit Fähren zur beliebten Insel Koh Larn über, um dort den Countdown ins neue Jahr zu feiern.
Drohnen überwachen Piers, Strand und Seeweg
Der Einsatz moderner Technik spielte eine zentrale Rolle: Police Sub-Lieutenant Apichat Jarurak von der Tourist Police Subdivision 4, Division 2, Bureau 1 steuerte unbemannte Luftfahrzeuge, um das Gebiet rund um den Bali Hai Pier sowie die etwa 3 Kilometer lange Beach Road von Nord- über Zentral- bis Süd-Pattaya aus der Luft zu beobachten.
Die Drohnen überflogen zudem den Meerabschnitt bis nach Koh Larn, um den Fährverkehr und die Sicherheit auf dem Wasser zu beurteilen. So entstanden fortlaufend Luftbilder, die eine Gesamtübersicht über Verkehrsfluss, Menschenmengen und mögliche Engstellen boten.
Staus sichtbar – Einsatzkräfte nachgesteuert
Die Aufnahmen aus der Luft zeigten eine starke Überlastung am Pier, mit dichtem Fahrzeugaufkommen und sehr hohem Andrang an den Fähranlegern. Daraufhin koordinierte Police Lieutenant Colonel Sakda von der Pattaya Tourist Police Station zusätzliche Kräfte vor Ort.
Beamte und Freiwillige wurden gezielt eingesetzt, um Menschenmengen zu ordnen, Bewegungsströme zu lenken und Gefahrenpunkte zu entschärfen. Ziel war es, einen möglichst reibungslosen Ablauf bei An- und Abreise der Feiernden zu gewährleisten.
Viele Touristinnen und Touristen nahmen die sichtbare Präsenz der Behörden positiv wahr und beschrieben die Betreuung laut Polizeiangaben als „wie durch eine Familie“.
Keine gravierenden Vorfälle registriert
Während der Drohnenstreifen wurden nach Angaben der Tourist Police keine verdächtigen Personen, keine Auseinandersetzungen, Unfälle oder schweren Zwischenfälle in den überwachten Bereichen festgestellt.
Die Verantwortlichen bewerteten den Drohneneinsatz als wirksam: Die Technik habe eine klare Übersicht über Kontrollpunkte, Verkehrsrouten und die Verteilung der Menschenmengen ermöglicht und damit geholfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen.
Die Maßnahmen sollten ein sicheres und zugleich einladendes Umfeld für Gäste schaffen, die den Jahreswechsel in einem der wichtigsten Küstenferienorte des Landes verbrachten.
🗣 Mehr Sicherheit oder schon zu viel Kontrolle?
Drohnen am Himmel geben vielen ein gutes Gefühl – anderen ein mulmiges.
Wo endet sinnvolle Vorsorge und wo beginnt permanente Überwachung?
Ist Hightech der richtige Weg, um Touristen zu schützen – oder braucht es vor allem mehr Präsenz am Boden?
Was meint ihr: beruhigend oder bedenklich?



