Tropensturm Wipha erreicht Südostasien

a storm moving through the sky over a forest
Photo by Phu Le Ngo on Unsplash

BANGKOK – Die thailändische Meteorologische Behörde (TMD) warnt vor schweren Wetterbedingungen im gesamten Land. Der Tropensturm Wipha, der heute in Nordvietnam auf Land trifft, sorgt in Thailand bereits jetzt für großflächige Gewitter, heftige Regenfälle und starke Windböen. Die Bevölkerung in Risikogebieten wird zur Vorsicht aufgerufen – insbesondere wegen der drohenden Sturzfluten und überfluteten Verkehrswegen.

Der Norden unter Wassergefahr

In Nordthailand ist mit Gewittern in rund 80 % der Region zu rechnen. Besonders betroffen sind die Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai, Mae Hong Son und Sukhothai. Hier werden starke bis sehr starke Regenfälle erwartet, mit Temperaturen zwischen 22 und 26 °C am Morgen und bis zu 33 °C am Tag. Straßenüberflutungen und umgestürzte Bäume sind möglich – die Behörden raten dringend davon ab, Bergregionen oder Flusstäler zu betreten.

Nordosten kämpft mit Starkregen

Auch im Nordosten des Landes zeigt sich das Wetter von seiner rauen Seite. In etwa 70 % des Gebiets werden Gewitter und kräftige Windböen auftreten – betroffen sind u. a. Khon Kaen, Udon Thani und Nakhon Phanom. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 und 32 °C. Reisbauern und Pendler sollten sich auf kurzfristige Überschwemmungen vorbereiten.

Zentralregion stark betroffen

Die zentrale Tiefebene mit Provinzen wie Lop Buri, Kanchanaburi und Suphan Buri sieht sich mit 80 % Gewitterwahrscheinlichkeit konfrontiert. Laut TMD ist in diesen Gebieten ebenfalls mit sehr starken Niederschlägen zu rechnen – möglicherweise mehr als 100 mm innerhalb weniger Stunden. Die Temperatur liegt zwischen 23 und 33 °C.

Heftiger Regen im Osten – Sturmflut an der Küste

Die Ostküste wird vor allem in Chanthaburi und Trat von sehr schweren Regenfällen getroffen. Die TMD warnt eindringlich vor hohem Seegang: Wellen zwischen 2 und 3 Metern, bei Gewittern sogar über 3 Meter hoch, machen das Meer zur Gefahrenzone. Kleinboote sollten unbedingt an Land bleiben.

Süden: Wellen, Wind und Wassermassen

Sowohl die Ost- als auch die Westküste des Südens stehen unter Beobachtung. Während in Prachuap Khiri Khan und Ranong teils kräftige Regenfälle niedergehen, bauen sich auf See hohe Wellen auf:
Nordlich von Surat Thani: 2 bis 3 Meter hohe Wellen, über 3 Meter bei Unwettern.
Südlich von Phuket: 2 bis 3 Meter, bei Gewittern bis zu 4 Meter.

Fischer und Bootsbetreiber werden aufgefordert, den Wetterbericht zu beachten und bei drohenden Gewittern sofort Schutz zu suchen.

Bangkok: Blitz, Donner, Verkehrsstau

Die Hauptstadtregion muss sich auf ein ungemütliches Wetter einstellen. In 70 % der Fläche kommt es zu Gewittern, begleitet von böigem Wind. Die Temperaturen schwanken zwischen 25 und 32 °C. Bereits am Morgen kam es zu Verkehrsbehinderungen durch überflutete Fahrspuren – es wird erwartet, dass sich die Lage im Feierabendverkehr verschärft.

Empfehlung der Behörden

Die Meteorologische Behörde rät allen Einwohnern und Touristen:
– meiden Sie Flüsse, Hänge und Meeresküsten,
– sichern Sie lose Gegenstände auf Balkonen oder Dächern,
– verfolgen Sie die aktuellen Wetterwarnungen der TMD.

Thailand stehen turbulente Tage bevor – mit Sturm, Starkregen und bedrohlichem Seegang. Bleiben Sie vorsichtig.

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