Messer-Attacke in Phuket! 74-jähriger Tuk-Tuk-Fahrer zertrümmert Amtswagen
In Phuket ist ein 74-jähriger Tuk-Tuk-Fahrer nach einem Verkehrsunfall aggressiv geworden. Der Senior, der nur als „Kit“ identifiziert wurde, griff nach einer Kollision mit einem Behördenfahrzeug zu einem 50 Zentimeter langen Messer und zerschlug die Heckscheibe des Amtswagens. Die Polizei musste eingreifen, um den wütenden Rentner zu bändigen. Der Vorfall löste einen Sturm der Entrüstung in den sozialen Medien aus.
Verkehrsunfall löst wüste Szene aus
Der Vorfall ereignete sich am 29. Oktober an einer Kreuzung der Saphan Hin Road im Bezirk Khlong Yai. Ein Toyota Hilux Revo Pickup der Staatsanwaltschaft von Phuket war mit dem roten Tuk-Tuk des 74-jährigen Kit kollidiert. Der Zusammenstoß beschädigte die Stoßstange des Tuk-Tuks. Doch anstatt den Unfall normal aufzuklären, kochte in dem Senior offenbar die Wut hoch. Zeugen berichteten der Polizei, dass Kit aus seinem Fahrzeug stieg und sofort loslegte.
Rentner greift zu 50-Zentimeter-Messer
Was dann geschah, versetzte alle Anwesenden in Schock. Der 74-Jährige griff zu einem 50 Zentimeter langen Messer und schwang es wutentbrannt auf den Amts-Pickup. Mit voller Wucht schlug er auf die Heck scheibe des Fahrzeugs ein und zertrümmerte sie komplett. Die Scheibe splitterte unter den Schlägen des wütenden Seniors.
Der Fahrer des Pickups, der 45-jährige Phu, hielt sich aus der Sache heraus und machte gegenüber der Presse keine Angaben zum Unfallhergang. Wer den Unfall verursacht hat, ist bisher nicht geklärt.
Polizei muss gewalttätigen Senior bändigen
Die Polizei des Mueang Phuket Reviers wurde umgehend zur Unfallstelle gerufen, um zu schlichten. Die Beamten trafen auf eine explosive Situation: Das Behördenfahrzeug mit eingeschlagener Heckscheibe, den aufgebrachten Tuk-Tuk-Fahrer und die geschockten Zeugen.
Die Einsatzkräfte konnten den Senior schließlich unter Kontrolle bringen und die Lage beruhigen. Beide Fahrer, sowohl der 74-jährige Kit als auch der 45-jährige Phu, wurden zur Polizeistation gebracht, um dort vernommen zu werden. Welche rechtlichen Schritte genau eingeleitet werden, gab die Polizei zunächst nicht bekannt.
Empörungswelle in sozialen Medien
Die Nachricht von der Messer-Attacke verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Thailand. In den sozialen Medien entlud sich ein Sturm der Entrüstung. Viele Nutzer zeigten kein Verständnis für den wütenden Rentner. „Warum bringst du dich in deinem Alter noch ins Gefängnis?“, fragte ein User fassungslos. Ein anderer kommentierte: „Eine Person in deinem Alter sollte so etwas nicht tun.“ Kritik gab es auch daran, dass der Tuk-Tuk-Fahrer überhaupt ein so langes Messer bei seiner Arbeit dabeihatte. „Ein Tuk-Tuk-Fahrer, wirklich? Warum führt man so ein Messer im Dienst?“, wollte ein Netzuser wissen.
Kein Einzelfall: Tuk-Tuk-Fahrer unter Druck
Der Vorfall ist leider kein Einzelfall. Bereits im September hatte ein Tuk-Tuk-Fahrer in Chiang Mai für Aufsehen gesorgt, nachdem ein chinesischer Tourist ihn der tätlichen Beleidigung bezichtigt hatte. Ein TikTok-Video zeigte den Fahrer, wie er schrie und seinen Mittelfinger zeigte.
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Auch damals eskalierte die Situation. Der Fahrer räumte später ein, die Beherrschung verloren zu haben, bestritt aber, den Touristen körperlich angegriffen zu haben. Die Vorfälle zeigen die hohe emotionale Belastung der Fahrer im harten Tourismus-Alltag.
Schwere Konsequenzen für den Rentner drohen
Für den 74-jährigen Kit könnte die Messer-Attacke schwerwiegende Folgen haben. Wie wütende User bereits anmerkten, ist die Beschädigung von Staatseigentum in Thailand eine ernste Angelegenheit und kann mit harten Strafen geahndet werden. Neben den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen für die Sachbeschädigung steht auch sein Arbeitsplatz auf dem Spiel.
Viele Kommentatoren waren sich einig, dass ein so aggressiver Fahrer eine Gefahr für die Passagiere darstellt. Sein Tuk-Tuk steht nun symbolisch für ein größeres Problem in der Branche.
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Ein einfacher Verkehrsunfall – und plötzlich wird Phuket zum Schauplatz eines Wutausbruchs. Ein 74-jähriger Tuk-Tuk-Fahrer greift zu einem Messer und zerstört das Fenster eines Regierungsfahrzeugs.
Viele Thais reagieren mit Kopfschütteln: Wie konnte ein Mann, der Touristen sicher transportieren soll, so außer Kontrolle geraten? Und vor allem – warum trägt ein Tuk-Tuk-Fahrer überhaupt eine 50-Zentimeter-Klinge bei sich?
Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar. (This article is also available in English.) → English version



Wieder mal ein Beispiel diesem Land fernzubleiben.Langsam drehen die Thais am Rad.