Naturgewalt trifft Touristenparadies
Notstand ausgerufen
Phuket – Ein Tropensturm hat die beliebte Urlaubsinsel Phuket schwer getroffen. Ein Mensch starb, als ein umstürzender Baum auf Strandliegen krachte, ein weiterer wurde verletzt. Der Sturm fegte mit zerstörerischer Wucht über alle drei Bezirke der Insel – Mueang, Thalang und Kathu – hinweg und hinterließ verwüstete Straßen, überschwemmte Hotels und umgeknickte Strommasten.
Gouverneur Sophon Suwannarat rief zur höchsten Vorsicht auf: „Die Gefahr ist noch nicht vorbei! Boote müssen im Hafen bleiben, Touristen sollten Strände meiden.“
Der Sturm schwächte sich zwar zu einem Tiefdruckgebiet ab, doch die Wellen im Andamanischen Meer erreichen noch immer bis zu 4 Meter Höhe. Die thailändische Wetterbehörde warnt vor weiteren Starkregen, Erdrutschen und Überschwemmungen bis mindestens 24. Juli.
Katastrophenalarm:
Rettungskräfte im Dauereinsatz
Auf der kleinen Insel Koh Hey, einem beliebten Ausflugsziel vor Phuket, schlug das Unglück zu: Ein gewaltiger Baum stürzte auf einen Strandbereich und tötete einen Menschen. Rettungsteams bargen Verletzte und räumten blockierte Straßen. Die Provincial Electricity Authority kämpfte stundenlang, um Stromausfälle zu beheben.
Die Regierung aktivierte bereits am 19. Juli den Notfallplan gegen Stürme und Überschwemmungen. Evakuierungszentren wurden eingerichtet, Risikogebiete sind markiert. „Wir müssen jederzeit mit neuen Unwettern rechnen“, betont der Gouverneur.
Touristen in Sicherheit
Millionen-Schäden erwartet
Während die Hauptstraßen wieder befahrbar sind, bleiben viele Ausflugsboote am Kai. Hotels entlang der Westküste melden Wasserschäden, einige Gäste wurden in sichere Bereiche verlegt. Die finanziellen Folgen sind noch nicht absehbar, doch Experten rechnen mit Milliardenkosten für die Infrastruktur.
„Mein Hotel wurde überflutet – alles steht unter Wasser“, berichtet ein deutscher Urlauber aus Patong. Die lokalen Behörden sammeln Schadensmeldungen und verteilen Hilfspakete an Betroffene.
Warnung an alle Urlauber:
„Bleibt wachsam!“
Obwohl sich das schlimmste Unwetter verzogen hat, warnt der Gouverneur: „Erdrutsche können noch Tage später kommen.“
Touristen sollten Wetter-Apps checken und Strände meiden. Die thailändische Meteorologiebehörde überwacht die Lage – falls sich ein neuer Sturm bildet, wird sofort alarmiert.
Für Phuket ist dies ein herber Rückschlag in der Hochsaison. Doch die Bewohner zeigen sich kämpferisch:„Wir haben schon schlimmere Stürme überstanden“, sagt eine Ladenbesitzerin in Phuket-Stadt.



