PATTAYA, THAILAND – Eine rund zwei Meter lange Burma-Python ist vor dem Jomtien Beach aus dem Meer aufgetaucht und hat zahlreiche Badegäste in Schrecken versetzt. Verletzte gab es nicht, die Schlange wurde von Einsatzkräften gefangen und später in ein abgelegenes Naturgebiet gebracht.
Plötzlicher Schreckmoment im Wasser
Der Vorfall ereignete sich gegen späten Vormittag entlang des Strandes von Jomtien Beach in Moo 12, einem stark frequentierten Abschnitt mit vielen Badenden.
Touristen, die im seichten Wasser spielten oder sich entspannten, bemerkten nach Angaben der Behörden zunächst ein ungewöhnliches Objekt an der Oberfläche, das sich dann als große Schlange entpuppte.
Urlauber fliehen aus dem Meer
Als klar wurde, dass es sich um eine Burma-Python handelte, die aktiv in Richtung Ufer schwamm, rannten zahlreiche Menschen in Panik aus dem Wasser.
Eine Augenzeugin schilderte gegenüber The Pattaya News den Moment so, dass sie beim entspannten Baden plötzlich etwas auftauchen sah und erst im zweiten Blick erkannte, dass eine große Schlange direkt auf den Strand zuhielt, woraufhin umstehende Schwimmer fluchtartig das Meer verließen und sofort die Verantwortlichen verständigten.
Schneller Einsatz am Strand
Auf die Meldungen reagierten die am Jomtien Beach stationierten Rettungsschwimmer gemeinsam mit städtischen Einsatzkräften der Stadt Pattaya und begaben sich umgehend an die betroffene Stelle.
Mit speziellem Fanggerät gelang es dem Team laut Behördenangaben, die Python kontrolliert und ohne Zwischenfälle einzufangen und zu sichern.
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Schlange in geeignetes Habitat gebracht
Die eingefangene Schlange wurde nach dem Einsatz nach offiziellen Angaben in ihr natürliches Habitat fern bewohnter Gebiete verbracht, um sowohl Besucher als auch das Tier zu schützen.
Burma-Pythons, lokal als „ngu lueam“ bekannt, sind nicht giftige Würgeschlangen, die in Feuchtgebieten, Wäldern und Kanälen vorkommen und zwar gut schwimmen können, jedoch nur selten an stark besuchten Stränden wie Jomtien beobachtet werden.
Hintergrund zu Burma-Pythons und Warnhinweis
Fachleute verweisen darauf, dass die Tiere gelegentlich durch Überflutungen, Gezeitenbewegungen oder die Suche nach Nahrung in Küstengewässer gelangen können, weshalb Begegnungen im Meer grundsätzlich möglich sind.
Die Behörden erklärten, der Strandbetrieb laufe inzwischen wieder normal, mahnten aber zur Aufmerksamkeit gegenüber Wildtieren und forderten Besucher auf, ungewöhnliche Tierbeobachtungen unverzüglich dem Personal am Strand oder den zuständigen Stellen zu melden.
🐍 Würdest du wieder ins Wasser gehen?
Eine zwei Meter lange Python schwimmt plötzlich auf Badegäste zu – viele retten sich panisch an den Strand. Zwar wurde das Tier sicher eingefangen, doch der Schreck sitzt tief.
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