USA: Kein Visa mehr für Thailänder!

Plötzlich geht nichts mehr! Die USA ziehen die Notbremse und stoppen Visa für 75 Länder – darunter auch Thailand. Was steckt hinter dem knallharten Schritt, und wie lange dauert das an?

USA: Kein Visa mehr für Thailänder!
Photo by Nik Shuliahin 💛💙 on Unsplash
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Die USA ziehen die Notbremse und stoppen Visa für 75 Länder – darunter auch Thailand. Was steckt hinter dem knallharten Schritt, und wie lange dauert das an?

Visa-Stopp sorgt für weltweites Beben

Ein politischer Paukenschlag aus Washington! Die US-Regierung hat angeordnet, die Visa-Bearbeitung für Antragsteller aus 75 Ländern vorläufig auszusetzen. Betroffen sind Menschen aus Asien, Afrika, Europa und dem Nahen Osten – darunter auch Thailand. Der Stopp gilt ab dem 21. Januar und ist zeitlich nicht begrenzt.

Wie der US-Sender Fox News berichtet, stammt die Anordnung direkt aus dem US-Außenministerium. Begründung: Man wolle verhindern, dass Menschen einreisen, die später als „öffentliche Belastung“ für den amerikanischen Sozialstaat gelten könnten. Ein drastischer Schritt – mit enormen Folgen für Millionen.

Konsulate müssen Visa ablehnen

Interne Dokumente des US-Außenministeriums zeigen: Konsularbeamte weltweit wurden angewiesen, Visa-Anträge aus den betroffenen Ländern konsequent abzulehnen – und zwar auf Grundlage bestehender Gesetze. Gleichzeitig läuft eine umfassende Neubewertung der Prüf- und Kontrollverfahren.

Das bedeutet: Selbst vollständige Anträge mit korrekten Unterlagen haben aktuell keine Chance. Die Maßnahme soll so lange gelten, bis das Ministerium seine internen Prozesse neu bewertet und angepasst hat. Ein konkretes Enddatum? Fehlanzeige!

Diese Länder trifft es besonders hart

Die Liste der betroffenen Staaten ist lang und politisch brisant. Genannt werden unter anderem Somalia, Russland, Afghanistan, Brasilien, Iran, Irak, Ägypten, Nigeria, Jemen – und Thailand. Insgesamt sind es 75 Länder, deren Bürger vorerst nicht mehr regulär in die USA einreisen dürfen.

Für viele bedeutet das: Studienpläne geplatzt, Geschäftsreisen gestrichen, Familien getrennt. Besonders hart trifft es Länder, aus denen traditionell viele Menschen in die USA auswandern oder dort arbeiten wollen.

„Öffentliche Belastung“ als Schlüsselbegriff

Bereits im November des vergangenen Jahres hatte das US-Außenministerium alle Botschaften und Konsulate angewiesen, strengere Regeln anzuwenden. Grundlage ist der sogenannte „Public Charge“-Paragraph im US-Einwanderungsrecht.

Dabei prüfen Beamte, ob Antragsteller möglicherweise künftig auf staatliche Leistungen angewiesen sein könnten. Bewertet werden unter anderem Gesundheitszustand, Alter, Englischkenntnisse, finanzielle Lage sowie der mögliche Bedarf an langfristiger medizinischer Versorgung.

Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte dazu:

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„Das Ministerium wird seine seit langem bestehenden Befugnisse nutzen, um Einwanderer zu prüfen, die eine Belastung für die US-Gesellschaft werden könnten.“

Trump verschärft Einwanderungskurs weiter

Der Visa-Stopp reiht sich ein in eine harte Migrationspolitik, die US-Präsident Donald Trump seit seinem Amtsantritt im Januar verfolgt. Bereits zuvor hatte er massive Maßnahmen gegen Migranten angekündigt und umgesetzt.

Im November versprach Trump sogar, die Einwanderung aus Ländern der Dritten Welt dauerhaft zu stoppen. Hintergrund war ein tödlicher Vorfall nahe dem Weißen Haus, bei dem ein afghanischer Täter einen Angehörigen der Nationalgarde erschoss. Seitdem zieht die Regierung die Zügel immer weiter an.

Wie lange der Visa-Stopp andauert und ob es Ausnahmen geben wird, ist völlig offen. Sicher ist nur eins: Die Welt schaut fassungslos auf Washington.

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26 Kommentare zu „USA: Kein Visa mehr für Thailänder!

  1. Wenn ich das schreiben würde, was ich von diesem US Präsidenten halte, dann würde ich eventuell Gefahr laufen mich selbst nach thailändischem oder auch deutschem Recht strafbar zu machen. Daher nur so viel dazu, der Mann ist erst ein Jahr im Amt. Der Menschheit stehen also voraussichtlich noch 3 weitere ins Haus. Was für ein Glück, dass ich schon so alt bin!

        1. Wenn Sie Gerhard noch präzise sagen, wohin er genau soll, wäre ihm vielleicht geholfen…. Amerika ist groß. Verdammt groß…. in welches Land würden Sie ihn denn gerne schicken? Fange wir im Norden an: Alaska (das als 49. Bundesstaat zu den Vereinigten Staaten von Amerika gehört) einmal außer Acht gelassen, biete ich Ihnen als Vorschlag alle Länder an, die sich zwischen dem Norden in Kanada und dem Süden in Argentinien befinden. Zusätzlich noch die ganze Karibik…. Selbst die ABC-Inseln unter niederländischer Verwaltung, ja sogar Guadeloupe, 100% französisch, gehört zu Amerika…. für Sie gaaaanz langsam: Amerika ist ein KONTINENT, kein Land….
          Ernsthaft: wie Gerhard schon sagte, sind alle, die sich dem System nicht beugen, entweder aluhuttragende Verschschwörungstheoretiker oder Nazis. Oder anders ausgedrückt: sie verbreiten intellektuelle Diarrhea….

  2. The orange Monkey macht was er sagt…ein großer Unterschied zu Politikern in Deutschland. Ich wünschte, wir hätten Angestellte (ja,dass sind sie) die ähnlich konsequent handeln würden. Man kann zu dem Kasper stehen wie man will, auch ich mag ihn nicht…aber er ist einer der macht und nicht nur labert.

    1. Ja, er macht. Die Frage ist aber was er macht. Im Moment versucht er sich Völkerrechtswidrig Grönland einzuverleiben. Und aus Deutschland kommen, wie immer, nur kleinlaute Statements. Einen Mann der auf jedewede Ordnung „scheißt“ und auf das Recht des Stärkeren setzt hatten wir in Deutschland schon einmal. Das ist nicht so gut ausgegangen. Ein Umbau der Gesellschaft als Entwicklung, wie Merkel das kommuniziert hat, ist langsfristig viel besser für unser Land. Der Schaden den Trump bereits jetzt angerichtet hat wird den USA langfristig auf die Füße fallen. Schon jetzt können sie ihre „Boings“ nur noch mit Erpressung verkaufen. Warte es ab…

    2. Da kenne ich noch so einen deutschen, respektive österreichischen Politiker der genau das umgesetzt hatte was er vorher propagierte. Hat irgendwie mit 40 Millionen Toten geendet.

      1. Herr Berner: „sage mir mit wem du umgehst( seinen Charakter teilst) und ich sage dir wer du bist!
        Du hast dich längst selbst entlarvt!

  3. das passt ja zu vielen politischen Manipulationen… Ein Afghane soll schuld sein … der tatsächliche *“Täter“* sitzt auf Hawai mit 1 Million Dollar am Strand. Ein Trump der mit dem Finger zeigt *“DuDuDu“* und alle seine Kinder bestraft, weil es seine Politik ist, sein Weg und seine altersbedingte Boshaftigkeit… und mache international viel Flächenbrand (Presse-Feuer), damit seine Fehler im eigenen Land in der Presse untergehen.

  4. Wer sich die Welt – vor der Wahl + nach der Wahl von Donald Trump anschaut, wird zweifelsohne NICHT umhinkommen für den gescheiterte Attentäter auf Donald Trump, – nachträglich – den Friedensnobelpreis einzufordern. Einen Preis den – gottgegeben – Trump immer FÜR SICH beansprucht + hoffentlich NIEMALS bekommen wird. Die VISA Verweigerung für – weite Teile der Weltbevölkerung – paßt zu sehr inś (negative) Bild was die MEHRHEIT der Bevölkerung über D.Trump hat. Die Mehrheit der Bevölkerung in den USA ist -heute- bereits gegen ihn, das wird sich sicher schon bald auch an den Wahlurnen zeigen. Die REPUBLIKANER zittern bereits + das vollkommen zu Recht.

  5. Und dann nutzen so ein paar hirnbefreite Claqueure die noch bestehende Meinungsfreiheit um sich so einen Untergangsdespoten für Europa zu wünschen. Kann eigentlich nur passieren, wenn die zwei Murmeln im Kopf nichts voneinander wissen. Das wieder um ist ganz allein meine höchsteigene Meinung.

  6. Quit pro quo,
    oder
    Gleiches mit gleichem vergelten.

    Diese 75 Länder sollten alle US Bürger an ihrer jeweiligen Grenze anweisen.

  7. Man merkt schon, daß viele der Kommentartoren zu der letzten Generation gehören die noch bei ARD und ZDF in der letzten Reihe sitzen und glauben sie sehen Nachrichten und keine gezielte Hetze auf Niveau vom Schwarzen Kanal von einem Suddel Ede und der Aktuellen Kamera.
    Die Mehrheit der US Amerikaner stehen hinter ihrem Präsidenten auch wenn es den deutschen Genossen nicht gefällt.

Kommentare sind geschlossen.

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