Schock in Hua Hin:
Vergiftungsaktion tötet über 20 Straßenhunde
Bauprojekt im Verdacht
Ein grausamer Fund erschütterte die Tierfreunde in Hua Hin: Mindestens zehn Hunde starben durch mutmaßliche Vergiftung, weitere werden vermisst. Tierschützer vermuten einen gezielten Anschlag – möglicherweise im Zusammenhang mit Bauarbeiten.
Tragische Entdeckung in Soi 88
In der Nacht zum 23. Juli spielte sich in Hua Hin eine Tragödie ab: Mehr als 20 Straßenhunde, die seit Jahren von der Tierschutzorganisation Caro’s World – The Way of Magic betreut wurden, fielen einer mutmaßlichen Giftattacke zum Opfer. Eine besorgte Anwohnerin entdeckte die ersten toten Tiere am Morgen und alarmierte sofort die Helfer.
„Die Hunde waren am Abend noch völlig gesund“, berichtet Caroline Meier, Gründerin von Caro’s World.
„Dann lagen sie plötzlich sterbend auf der Straße – einige hatten sich noch in Gebüsche geschleppt, wo wir sie nicht mehr erreichen konnten.“

Sterilisationsprojekt erfolgreich
doch jetzt brutaler Rückschlag
Die betroffenen Hunde gehörten zu einem erfolgreichen Kastrationsprogramm, das bereits 90% der Straßenhunde in dem Gebiet erfasst hatte. Täglich wurden sie gefüttert, medizinisch versorgt und vor Gefahren geschützt. Doch diese Nacht machte Jahre harter Arbeit zunichte.
Nur etwa 15 Hunde überlebten unversehrt. Ein schwer vergifteter Rüde namens King kämpfte noch zwei Tage in der Tierklinik – vergeblich.
Polizei ermittelt
aber Beweise fehlen
Die Organisation erstattete Anzeige bei der Polizei, doch ohne Zeugen oder direkte Beweise gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Veterinäre vermuten ein starkes Gift, wollen aber keine Details nennen, um Nachahmer zu verhindern.
„Das war kein Zufall, sondern eine geplante Grausamkeit“, sagt ein Sprecher von Caro’s World. „Wir vermuten, dass jemand die Hunde loswerden wollte – vielleicht wegen eines Bauprojekts.“

Appell an die Öffentlichkeit:
Wachsam sein und helfen
Caro’s World bittet die Bevölkerung um Mithilfe:
• Verdächtige Beobachtungen sofort melden
• Sterilisationsangebote wahrnehmen (kostenlos für Bedürftige)
• Spenden oder Adoptionen unterstützen
Wer helfen möchte, kann Hunde im Tierschutzzentrum oder Katzen im Lynx Pawradise Café besuchen. Die Organisation finanziert sich ausschließlich durch Spenden – jede Unterstützung zählt.



