PATTAYA, THAILAND – Am 14. Februar ist in Banglamung bei Pattaya eine 36-jährige Frau wegen Diebstahls und Drogenkonsums festgenommen worden, bevor ihr die Ermittler zum Valentinstag eine rote Rose und aufmunternde Worte für einen Neuanfang überreichten. Die Polizei betonte, sie wolle mit der ungewöhnlichen Geste konsequente Strafverfolgung mit einem Signal der Rehabilitation verbinden.
Festnahme nach Video-Beweisen
Der Einsatz stand unter der Leitung von Pol. Col. Sarawut Nuchanart, dem Leiter der Polizeistation Banglamung, der sein Ermittlerteam nach Eingang einer Anzeige auf die Spur der Verdächtigen setzte. Ausgangspunkt war eine Beschwerde des Opfers, das der Polizei CCTV-Aufnahmen als Beweismittel zur Verfügung gestellt hatte.
Zugriff in gemietetem Zimmer
Nach intensiver Ermittlungsarbeit nahmen die Beamten Atchaya Dongdaeng, 36, aus der Provinz Sisaket, in einem unscheinbaren gemieteten Zimmer im Stadtteil Na Kluea im Bezirk Banglamung fest.
Der Frau werden Diebstahl vom Arbeitgeber sowie der illegale Konsum eines Betäubungsmittels der Kategorie 1 (Methamphetamin) zur Last gelegt.
Symbolische Geste zum Valentinstag
Vor dem Abtransport zur Wache überreichten die Polizisten der Verdächtigen eine rote Rose und sprachen ihr zu, die Situation als Chance für einen Neuanfang zu begreifen.
Die Beamten gaben ihr Ratschläge und Verwarnungen mit auf den Weg, in der Hoffnung, sie zu Selbstreflexion und einer dauerhaften Abkehr von Straftaten zu bewegen.
Weiteres Verfahren und Polizeistrategie
Nach der Festnahme wurde die 36-Jährige zur Polizeistation Banglamung gebracht, wo Ermittler die weiteren Schritte und das formelle Strafverfahren einleiteten.
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Die Polizei erklärte, man werde weiterhin entschieden gegen Kriminalität vorgehen, gleichzeitig aber Möglichkeiten schaffen, damit Fehlgeleitete sich nachhaltig wieder in die Gesellschaft eingliedern können.
🌹 Härte zeigen – und trotzdem Mensch bleiben?
Eine Festnahme wegen Diebstahl und Drogen, doch statt nur Handschellen gibt es auch eine Rose und aufmunternde Worte. Die Polizei setzt damit auf Hoffnung statt reine Abschreckung.
Ist Mitgefühl der richtige Weg im Umgang mit Straftätern – oder sollte das Gesetz allein sprechen?
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