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VIDEO: Thailand bestellt U-Boote in China

VIDEO: Thailand bestellt U-Boote in China
Defence Security Asia

Thailands U-Boot-Deal mit China trotz deutschem Motorenproblem perfekt 

Endlich Durchbruch: Die thailändische Marine hat einen neuen Vertrag mit chinesischen Rüstungsunternehmen unterzeichnet, um das lang verzögerte U-Boot-Projekt wiederzubeleben. Der Deal im Wert von 13,5 Milliarden Baht (ca. 337 Millionen Euro) war monatelang wegen Streits über die Motorenspezifikationen ins Stocken geraten.

Chinesische Motoren ersetzen deutsche Technik

Der ursprüngliche Vertrag aus dem Jahr 2017 sah eigentlich deutsche MTU396-Dieselmotoren vor. Doch 2021 verhängte Deutschland ein Exportverbot für die Motoren, was das gesamte Projekt zum Erliegen brachte. Die Lösung: Statt der deutschen Technik werden jetzt chinesische CHD620-Dieselmotoren verbaut.

Am Dienstag unterzeichneten Admiral Jirapol Wongwit, Oberbefehlshaber der Königlich Thailändischen Marine, und Liu Song, Vizepräsident der China Shipbuilding & Offshore International Co (CSOC), den neuen Vertrag in Peking. Das thailändische Kabinett hatte dem Deal bereits am 5. August zugestimmt.

Neuer Zeitplan: 
Lieferung erst 2028

Durch die Umstellung auf chinesische Motoren muss das U-Boot umgebaut werden. Die Bauzeit wurde daher um 1.217 Tage verlängert. Die erste Auslieferung eines S26T U-Boots der Yuan-Klasse ist jetzt für Ende 2028 geplant – Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Die neuen Vertragsbedingungen ermöglichen signifikante Designänderungen, um die chinesische Motorentechnologie zu integrieren. Experten sind gespannt, wie sich der Technologiewechsel auf die Leistungsfähigkeit der U-Boote auswirken wird.

Das U-Boot-Projekt ist Teil von Thailands Bestrebungen, seine Marine zu modernisieren. Die drei geplanten U-Boote sollen die Überwachungsfähigkeiten in thailändischen Gewässern signifikant verbessern – speziell im Golf von Thailand und im Andamanischen Meer.

Kritiker hatten das Projekt wegen der hohen Kosten und der technischen Probleme in Frage gestellt. Doch die Marine beharrte auf der Notwendigkeit der U-Boote für die nationale Sicherheit. Mit der Unterzeichnung des neuen Vertrags ist nun der Weg frei für die Fortsetzung des ambitionierten Projekts.

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