VIDEO: Thailands „dunkle Seite“? Zuschauer-Shitstorm!

VIDEO: Thailands „dunkle Seite“? Zuschauer-Shitstorm!
Facebook/ Mars Online

BBC unter Beschuss: 
Dokumentation verdreht Fakten über Thailands Tourismus! 

Eine BBC-Dokumentation sorgt für massive Empörung: In „Thailand: The Dark Side of Paradise“ wird das Land als gefährliches Horror-Paradies dargestellt. Doch jetzt erheben sich Stimmen – darunter ein britischer YouTuber – und bezichtigen den Sender der Manipulation und Lüge.

Die umstrittene Doku und ihre Vorwürfe

Am 8. September strahlte die BBC ihre dreiteilige Serie „Thailand: The Dark Side of Paradise“ aus. Moderatorin Zara McDermott (bekannt aus „Love Island“ und „Made in Chelsea“) bereiste Bangkok, Phuket und Pattaya, um angebliche Schattenseiten des Tourismus zu zeigen.

Doch schon der Trailer auf TikTok löste einen Shitstorm aus. User warfen der BBC vor, Thailand absichtlich negativ darzustellen, während ähnliche Probleme im eigenen Land ignoriert werden. „Ich bin einen Monat lang um 4 Uhr morgens durch Thailand gelaufen – mit dem Handy in der Hand. In England würde ich das nie wagen!“, schreibt einer. Ein anderer fragt: „Hat die BBC ein Problem mit Thailand?“

YouTuber erhebt schwere Vorwürfe gegen BBC-Team

Der britische Reise-YouTuber Mac (Kanal „Mac TV Travel Learn Inspire“) wurde sogar für die Doku interviewt – und fühlt sich hinterher brutal manipuliert. Acht Monate vor der Ausstrahlung habe man ihn kontaktiert, um über seine Erfahrungen als Content-Creator in Thailand zu sprechen.

Doch während des Drehs seien die Fragen plötzlich ganz anders gewesen: „Sie editierte meine Aussagen und inszenierte falsche Szenen!“, klagt Mac an. So habe das Team den Drehort eigenmächtig von einem Pattaya-Strand in die Soi 6 verlegt – um später zu behaupten, er hätte das so gewollt. Sogar seine Stimme soll manipuliert worden sein, um Botschaften zu senden, die er nie gesagt habe.

Angeblich inszenierte Verhaftung und suggestive Fragen

Auch Moderatorin Zara McDermott steht in der Kritik. Sie behauptete, bei Dreharbeiten in einer Bar fast verhaftet worden zu sein – obwohl man eine Genehmigung gehabt habe. Mac zweifelt diese Story an: „Alles nur erfunden, um Aufmerksamkeit zu generieren!“

Zudem habe McDermott ihn trotz klarer Absprachen zu sensiblen Themen gedrängt. Ihm wurde schnell klar: Die BBC wollte keine ausgewogene Reportage, sondern eine reißerische Horrorshow – koste es, was es wolle.

Netzgemeinde solidarisiert sich mit Thailand

In den sozialen Medien erlebt die Doku ein regelrechtes Hate-Festival. Tausende Nutzer – darunter viele Langzeit-Reisende und Expats – verteidigen Thailand als sicheres und weltoffenes Land.

„Bevor ihr die Schattenseiten Thailands zeigt, zeigt doch erst mal die des UK!“, fordert ein User. Ein anderer spottet: „Das ist die echte dunkle Seite – die der BBC!“ Selbst die thailändische Tourismusbehörde dürfte den Ärger mitbekommen haben, auch wenn sie sich noch offiziell zurückhält.

Was steckt hinter der BBC-Strategie?

Experten vermuten einen klaren Clickbait-Ansatz. Negative Schlagzeilen über exotische Länder generieren mehr Klicks als positive Beiträge. Dass dabei Fakten verdreht und Images ruiniert werden, nehme man billigend in Kauf. Für Thailand ist der Imageschaden trotzdem real. Dabei hat das Land – wie jedes andere Land auch – durchaus Probleme. Doch eine faire und neutrale Berichterstattung sieht anders aus.

Die BBC selbst hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Sollte Macs Anschuldigungen stimmen, könnte das jedoch noch rechtliche Konsequenzen haben. Eins ist sicher: Die Glaubwürdigkeit der BBC hat in Südostasien stark gelitten.

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