Dramatische Rettung auf Phuket:
Tourist aus reißender Strömung gezogen
Ein atemberaubender Rettungseinsatz vor Phukets Küste bewegt das Internet: Zwei mutige Lifeguards retteten am Mittwoch einen bewusstlosen Touristen aus lebensgefährlichen Strömungen – das spektakuläre Video der Aktion ging viral.
Sekunden entscheiden über Leben und Tod
Aufnahmen des Facebook-Nutzers Witsarut Saman dokumentieren den dramatischen Moment, als die Rettungskräfte mit ihrem Jet-Ski durch die tosende Brandung preschen. „Möge er in Sicherheit sein“, schrieb Saman unter den Clip, der unter dem Hashtag #ThankYouBangTaoSurinLifeguards tausende Reaktionen auslöste.
Der noch unbekannte Urlauber war am 6. August leblos im Wasser treibend entdeckt worden. Die Lifeguards zogen den Mann auf ihr Jetski, rasten an den Strand und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Hotelangestellte und entsetzte Augenzeugen eilten zu Hilfe, während parallel der Notarzt alarmiert wurde.
Kritische Lage: Tourist in Klinik
Identität unklar
Der Gerettete wurde umgehend ins Thalang Hospital gebracht. Sein aktueller Zustand und seine Identität bleiben ungewiss, da keine Ausweispapiere gefunden wurden. Die thailändischen Behörden versuchen nun, über Botschaften den Mann zu identifizieren.
In den sozialen Medien löste der Vorfall hitzige Diskussionen aus. Während viele Nutzer den Rettungskräften dankten („Echte Helden!“), mahnten andere: „Die Warnungen gibt es nicht ohne Grund – bitte nehmt sie ernst!“
Monsun-Gefahr:
Warum rote Flaggen wehen
Der Vorfall unterstreicht die akute Gefahr durch Rip-Strömungen während der südwestlichen Monsunzeit. An vielen Stränden Phukets wehen seit Tagen rote Warnflaggen. Ein Sprecher der Strandwache warnt: „Selbst geübte Schwimmer werden von diesen Strömungen überrascht. Die Flaggen sind kein Dekoration – sie retten Leben.“
Die thailändische Wetterbehörde (TMD) bestätigt die Risikolage: Starke Winde und hoher Wellengang machen die Andamanenküste derzeit besonders gefährlich. Die Behörden raten dringend:
✔ Nur an bewachten Stränden schwimmen
✔ Bei roten Flaggen striktes Badeverbot beachten
✔ Nie alleine ins Wasser gehen
✔ Strömungen niemals unterschätzen
Bilanz mit Hoffnung
Während der gerettete Tourist um sein Leben kämpft, zeigt der Vorfall zwei Seiten Phukets: Die unberechenbare Gewalt des Meeres – aber auch die professionelle Schnelligkeit der Rettungskräfte. In der Hochsaison retten die Lifeguards der Insel durchschnittlich drei Menschen pro Woche aus ähnlichen Notsituationen.
Die Diskussion über mehr Sicherheitsvorkehrungen an Thailands Stränden wird dieser Vorfall neu entfachen. Bis dahin gilt: Die roten Flaggen sind kein Vorschlag – sie sind ein Befehl.



