PATTAYA, THAILAND – Trotz eines aktuellen Nipah-Virus-Ausbruchs in Indien lief der Tourismus in Pattaya am 23. und 24. Januar nahezu ungebremst weiter, insbesondere in den bekannten Ausgehvierteln der Stadt.
Nipah-Ausbruch in Indien sorgt weltweit für Alarm
Am 23. Januar 2026 meldeten internationale Medien, dass die indischen Behörden mit dringenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Nipah-Virus (NiV) in Teilen des Landes vorgehen.
Das zoonotische Virus ist für seine hohe Sterblichkeit bekannt und kann schwere Atemwegserkrankungen sowie Enzephalitis verursachen. Spezielle Impfstoffe oder gezielte Behandlungen stehen derzeit nicht zur Verfügung.
In der Region Westbengalen wurden mehrere bestätigte Fälle registriert, darunter auch medizinisches Personal. Über 100 Kontaktpersonen kamen in Quarantäne, landesweit wurde ein Überwachungssystem aktiviert. Ein landesweiter Lockdown wurde jedoch nicht verhängt.
Pattaya bleibt belebt – viele internationale Besucher
In Pattaya zeigte sich am 24. Januar 2026 ein anderes Bild. Auf der bekannten Walking Street in Süd-Pattaya herrschte nach Beobachtungen eines Reporters reger Betrieb.
Die beliebte Nachtleben- und Unterhaltungsmeile war gut gefüllt, Bars und Betriebe arbeiteten im Normalbetrieb. Unter den Gästen befanden sich auffällig viele indische Touristinnen und Touristen, eingebettet in ein internationales Publikum.
Taxifahrer zwischen Sorge und wirtschaftlichem Druck
Der lokale Motorrad-Taxifahrer Chatchai Khumchum, 39, der in stark frequentierten Touristengebieten arbeitet, beschrieb eine Mischung aus Besorgnis und Pragmatismus.
„Ich war wirklich schockiert, als ich von den Maßnahmen und dem Ausbruch in Indien gehört habe“, sagte Chatchai. „Pattaya hat viele indische Touristen, also mache ich mir natürlich Sorgen über eine mögliche Ausbreitung von Krankheiten. Aber ich muss trotzdem meinen Lebensunterhalt verdienen.“
Er betonte, dass er seinen Alltag angepasst habe, um das Risiko zu verringern:
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• Maske tragen im Arbeitsalltag
• Häufiges Händewaschen
• Heißes Essen bevorzugen
• Eigenes Besteck verwenden
„So versuche ich, jedes Risiko zu reduzieren“, erklärte er.
Appell zu Vorsicht und verlässlichen Informationen
Chatchai rief sowohl Einwohner als auch Geschäftsleute in Pattaya dazu auf, eigene Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen und sich fortlaufend über die Lage zu informieren.
Er empfahl, vor allem offizielle Regierungsquellen und andere verlässliche Informationskanäle zu nutzen und wachsam zu bleiben, falls sich die Situation so entwickeln sollte, dass Tourismus oder öffentliche Sicherheit in der Region betroffen sein könnten.
Behörden setzen auf Vorbereitung und Beobachtung
Während einzelne Anwohner, die wirtschaftlich stark vom Tourismus abhängig sind, importierte Fälle befürchten, zeigten die Straßen Pattayas bislang keine Anzeichen eines Rückgangs.
Die Entwicklung verdeutlicht die Widerstandskraft des Reiseziels gegenüber entfernten globalen Gesundheitslagen. Gleichzeitig beobachten die zuständigen Stellen die Situation um das Nipah-Virus weiter aufmerksam im Rahmen der allgemeinen Vorbereitung auf Infektionskrankheiten.



Kommt mir alles bekannt vor.
Die sollten die Inder nur noch mit Gesundheitszeugnis ins Land lassen, aber den Thai’s ist die momentane Einnahme durch Inder anscheinend wichtiger als der spätere Verlust durch Lock Down