Vermutung auf Koh Phangan: Illegale israelische Firmen nehmen Einheimischen Jobs weg
Ein investigativer Journalist hat auf der Touristeninsel Koh Phangan einen handfesten Skandal aufgedeckt: Israelische Unternehmen sollen systematisch Landsleute anwerben – die dann mit Touristenvisa illegal arbeiten. Eine WhatsApp-Gruppe mit über 1.000 Mitgliedern dient als Jobbörse!
WhatsApp-Gruppe als illegale Jobbörse
Der Journalist Suer Thuen, der unter dem Titel „Illegal Media“ berichtet, lebte jahrelang auf Koh Phangan und wurde durch Social Media auf die Praktiken aufmerksam. Seine Nachforschungen ergaben: Viele Unternehmen auf der Insel sind in israelischem Besitz – und die Rekrutierung läuft gezielt über soziale Medien.
Der Knackpunkt: Eine WhatsApp-Gruppe mit über 1.000 Mitgliedern dient als Drehscheibe für Jobangebote, die explizit an Israelis und Hebräisch-Sprechende gerichtet sind. Die entscheidende Frage: Kommen diese Arbeiter mit Touristenvisa ins Land und arbeiten dann illegal ohne Arbeitserlaubnis?
Thailändische Gesetze umgangen
Die mögliche Umgehung thailändischer Einwanderungs- und Arbeitsgesetze sorgt unter Einheimischen und legalen Ausländern für Unmut. Viele fürchten um die Integrität der Geschäftspraktiken auf der Insel – und darum, dass Einheimischen Jobs weggenommen werden.
Thailändisches Recht ist klar: Ausländer benötigen eine Arbeitserlaubnis, die nur unter bestimmten Bedingungen erteilt wird. Die illegale Beschäftigung kann sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer harte Strafen bedeuten – bis zur Ausweisung.
Behörden unter Handlungsdruck
Der aufgedeckte Skandal dürfte die thailändischen Behörden unter Zugzwang setzen. Einwanderungsbehörde und Arbeitsministerium werden voraussichtlich Untersuchungen einleiten müssen. Besonders im Fokus: Die Visavergabe und die Eigentumsstrukturen von Unternehmen auf Koh Phangan.
Koh Phangan ist bereits bekannt für seine lebhafte Israelis-Community – doch nun stellt sich die Frage, wie viele davon legal beschäftigt sind. Die Insel lebt vom Tourismus, doch illegale Arbeitspraktiken könnten ihrem Ruf schaden.
Was kommt auf die Insel zu?
Die Enthüllungen könnten eine Welle von Kontrollen auslösen. Betriebe, die ausschließlich Israelis beschäftigen, müssen mit Überprüfungen rechnen. Auch die WhatsApp-Gruppe dürfte den Behörden inzwischen bekannt sein.
Für Unternehmen, die gegen Gesetze verstoßen, drohen Geldstrafen, Geschäftsschließungen und sogar Strafverfolgung. Arbeitnehmer mit Touristenvisa riskieren die sofortige Ausweisung und Wiedereinreisesperren.
💬 Ihre Meinung ist gefragt
Immer mehr Ausländer arbeiten in Thailand ohne Genehmigung – oft unter dem Deckmantel eines Touristenvisums. Wie sehen Sie das: Sollte Thailand härter gegen illegale Beschäftigung von Ausländern vorgehen, oder schadet das nur dem Tourismus?
Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar. (This article is also available in English.) → English version




Thais machen das genauso! In Taiwan,Korea,Japan etc mit Touristenvisum Einreisen und solange Arbeiten bis sie erwischt werden.
In vielen in D von Thais betriebenen Massagesalons arbeiten thailändische Frauen, welche als Touristinnen eingereist sind.
Same same ….