CHONBURI, THAILAND – Wie thailändische Medien berichten, gab es bei der Wahl in Chonburi großen Ärger. Bürger fanden wichtige Papiere im Müll. Es geht um Wahllisten und Auszählbögen. Viele Menschen sind wütend. Sie fordern eine neue Zählung der Stimmen. Die Polizei und Wahlhelfer sind vor Ort.
Funde in der Mülltonne
Am frühen Dienstagmorgen machten Bürger eine Entdeckung. Vor einer Sporthalle in Chonburi lagen Dokumente im Abfall. Es waren Listen mit Namen und Adressen von Wählern. Auch die Nummern der Ausweise standen auf den Zetteln. Das passierte gegen halb vier Uhr nachts.
Die Menschen fanden dort auch Bögen von der Stimmenzählung. Solche Unterlagen enthalten oft private Daten der Bürger. Viele Leute machten sich Sorgen um den Datenschutz. Sie riefen die Verantwortlichen der Wahlkommission herbei. Diese sollten den Vorfall sofort erklären.
Streit um die Regeln
Ein Beamter der Wahlbehörde sprach mit den Leuten. Er heißt Chanin Noyleck und ist ein hoher Vertreter. Er sagte den Bürgern etwas zur Vernichtung von Akten. Nach der Zählung müssen die Papiere wohl entsorgt werden. Das gehört zum normalen Ablauf nach der Wahl.
Die Bürger fragten den Mann direkt nach dem Müll. Sie wollten wissen, ob das Wegwerfen in Tonnen erlaubt sei. Der Beamte gab darauf keine klare Antwort. Er riet den Leuten nur zu einem Foto. Sie sollten den Fund als Beweis für später im Bild festhalten.
Warten auf die Kommission
Die Stimmung in Chonburi blieb die ganze Nacht angespannt. Um kurz nach fünf Uhr morgens waren noch viele Menschen da. Sie saßen vor dem Stadion und bewachten die Wahlurnen. Niemand wollte nach Hause gehen. Alle warteten auf eine Entscheidung der Wahlleitung.
Der Beamte Noyleck konnte vor Ort nichts entscheiden. Er sagte, dass er dafür nicht die Macht habe. Er müsse auf die sieben Mitglieder der Hauptkommission warten. Diese treffen sich erst um zehn Uhr vormittags. Erst dann gibt es neue Infos für die wartenden Bürger.
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Probleme mit den Wahlurnen
Die Wähler in Chonburi sehen viele Fehler bei der Wahl. Sie sagen, dass die Kisten mit den Stimmen nicht sicher sind. Es fehlten wohl die Plastikbänder zum Verschließen der Boxen. Die Wahlhelfer sagten den Leuten, die Bänder seien alle leer gewesen.
Die Bürger glaubten diese Ausrede der Helfer jedoch nicht. In der Sporthalle fanden sie später weggeworfene Verschlussbänder. Deshalb blockierten die Menschen die Autos mit den Urnen. Die Wagen durften das Gelände nicht verlassen. Die Bürger passten genau auf.
Unruhe in Pathum Thani
Auch in anderen Orten Thailands gab es am Wahltag Probleme. In Pathum Thani kam es zu Protesten von Studenten. Sie beobachteten seltsame Dinge bei der Auszählung der Stimmen. Zum Beispiel hingen schwarze Plastiktüten über den Kameras zur Überwachung.
Die Menschen durften dort auch nicht beim Zählen zusehen. Sie forderten deshalb lautstark eine Wiederholung der Zählung. Am Ende gab es ein Ergebnis für diesen Wahlbezirk. Die Partei des Volkes hat dort gewonnen. Die Unruhe unter den Bürgern blieb aber groß.
Aufregung auch in Pathum Thani (Video am Ende des Artikel)
Auch im Bezirk Sieben von Pathum Thani gab es viel Wirbel um die Wahl. Studenten und Bürger gingen dort gemeinsam auf die Straße. Sie bemerkten merkwürdige Dinge bei der Kontrolle der Kameras. Dort hingen plötzlich schwarze Müllbeutel über den Linsen der Geräte.
Die Leute durften die Auszählung der Stimmen nicht direkt beobachten. Das machte sie misstrauisch gegenüber den Helfern vor Ort. Nach großen Protesten wurde dort schließlich noch einmal neu gezählt. Am Ende siegte die Partei des Volkes in diesem wichtigen Wahlkreis.
Forderung nach Neuauszählung
Im Wahlbezirk Eins von Chonburi verlangen die Leute Taten. Sie wollen, dass jeder Zettel noch einmal gezählt wird. Die Vorwürfe über falsche Ergebnisse wiegen schwer. Die Bürger vor der Badmintonhalle lassen nicht locker. Sie fordern Ehrlichkeit von der Behörde.
Die Nacht war für die wartenden Menschen sehr lang. Sie verbrachten über fünfzehn Stunden an dem Ort im Freien. Viele wollen dort bleiben, bis die Wahlkommission endlich aufwacht. Sicherheit für die Stimmen ist ihnen wichtig. Sie vertrauen dem Verfahren aktuell nicht.
Was halten Sie von diesem Wahl-Chaos?
Vertrauen in Wahlen ist ein hohes Gut für jeden Bürger. Wenn Papiere oder Unterlagen im Müll landen, sorgt das für Unsicherheit. Wie denken Sie über die Sicherheit bei solchen Auszählungen? Würden Sie auch die ganze Nacht warten, um Ihre Stimme zu schützen?


