BANGKOK, THAILAND – Zum Schutz einer geordneten Parlamentswahl haben die Royal Thai Police den Verkauf und die Abgabe von Alkohol von 18:00 Uhr am 7. Februar bis 18:00 Uhr am 8. Februar vollständig untersagt. Verstöße gegen den zeitlich befristeten Alkoholbann können mit Geldstrafen und Freiheitsentzug geahndet werden.
Polizeiliche Maßnahmen zur Wahl
Nach Angaben von Pol. Lt-Gen. Chaitphon Suwanrak, stellvertretender Sprecher der Royal Thai Police und Leiter des Personalbüros, sind Einsatzkräfte im ganzen Land darauf vorbereitet, während des gesamten Wahlvorgangs für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.
Die Polizeibeamten seien angewiesen worden, politisch neutral aufzutreten, die geltenden Vorschriften konsequent durchzusetzen und sowohl Wählerinnen und Wähler als auch Wahllokale bis zum Abschluss der Stimmabgabe und der Auszählung zu schützen.
Striktes Alkoholverbot vor und während der Abstimmung
Das Verbot umfasst nach Polizeiangaben den Verkauf, die Verteilung und die Bereitstellung sämtlicher alkoholischer Getränke im genannten Zeitraum.
Die Maßnahme soll verhindern, dass Alkohol zur unzulässigen Beeinflussung von Wählern oder zu sonstigen illegalen Anreizen im Zusammenhang mit der Abstimmung genutzt wird.
Scharfe Strafen bei Verstößen
Wer gegen das Verbot verstößt, muss laut Wahlrecht mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Baht rechnen.
Zusätzlich droht eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten, wobei Gericht und Behörden auch beide Strafen zusammen verhängen können.
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Informationsangebot per Polizei-App
Die Bevölkerung wird von der Polizei ermutigt, die App „Police Care“ herunterzuladen, um dort klare Informationen zu Wahlgesetzen und verbotenen Verhaltensweisen abzurufen.
Hinzu kommt, dass diese Anwendung möglicherweise nicht für im Ausland registrierte Mobiltelefone von im Land lebenden Ausländern verfügbar ist, was den Zugang zu diesen Informationen für einige Nutzer einschränken kann.
🚫 Alkohol-Verbot zur Wahl – Übertriebene Kontrolle?
Mit Geldstrafen und Haft drohen Behörden allen, die gegen das Verkaufsverbot verstoßen. Ziel ist eine ruhige und faire Abstimmung ohne Einflussnahme.
Ist ein solcher Eingriff notwendig, um Ordnung zu garantieren – oder geht der Staat damit zu weit?
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