Wahlbetrug? Partei fordert Prüfung

Wahlbetrug? Partei fordert Prüfung
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BANGKOK – Der Vorsitzende der People’s Party, Natthaphong Ruengpanyawut, fordert die Wahlkommission auf, Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung zu untersuchen. Gleichzeitig akzeptiert er das Wahlergebnis.

Wahlbetrug? Parteiführer fordert Untersuchung ungültiger Stimmen

Natthaphong Ruengpanyawut wendet sich am Montag mit einem klaren Anliegen an die Wahlkommission: Er verlangt die Überprüfung mehrerer Wahllokale. Der Grund ist eine ungewöhnlich hohe Zahl ungültiger und falsch markierter Stimmzettel. Die Partei hat Beschwerden gesammelt und die Auszählung genau beobachtet.

Trotz der Forderung nach Aufklärung betont der Parteichef, dass seine Partei das Wahlergebnis grundsätzlich anerkennt. Die Untersuchung soll auf Berichten von Kandidaten aus allen Wahlkreisen landesweit basieren. Natthaphong spricht am 9. Februar 2026 im Future Forward Building vor der Presse.

People’s Party sichert sich 88 Sitze – doch der Kampf geht weiter

Nach aktuellen Informationen erwartet die People’s Party rund 88 Direktmandate und mehr als 30 Listenplätze. Natthaphong betont jedoch, dass ein vollständiges Bild erst nach der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse möglich sei. Die Zahlen basieren auf laufenden Auszählungen und Meldungen aus den Wahlkreisen.

Die Partei hat während des Wahlprozesses mehrere Unregelmäßigkeiten festgestellt. Natthaphong macht deutlich: „Jede Stimme ist wichtig, und wir sind bereit, unsere Pflicht zu erfüllen und jede von den Menschen abgegebene Stimme zu schützen.“ Die endgültige Sitzverteilung steht noch aus.

„Jede Stimme zählt!“ – Natthaphong verteidigt Wählerwillen

Der Parteivorsitzende nimmt die Verantwortung für jeden einzelnen Wähler ernst. „Jede Stimme zählt“, erklärt er auf der Pressekonferenz. Die People’s Party will sicherstellen, dass der Wählerwille vollständig respektiert wird. Die Partei prüft alle eingegangenen Beschwerden systematisch.

Natthaphong koordiniert eng mit den Kandidaten vor Ort, um ein umfassendes Bild der Situation zu erhalten. Die Partei sammelt Beweise und Berichte aus allen Regionen. Diese Dokumentation soll die Grundlage für die geforderte Untersuchung der Wahlkommission bilden.

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Koalitions-Absage: Keine Zusammenarbeit mit Bhumjaithai-Partei

Die Bhumjaithai-Partei hat die Wahl als stärkste Kraft gewonnen und soll nach Ansicht Natthaphongs die Regierungsbildung anführen. Seine Position ist eindeutig: „Solange Bhumjaithai die Kernpartei bei der Regierungsbildung bleibt, kann die People’s Party der Koalition nicht beitreten.“ Diese Haltung bleibt unverändert.

Die Strategie der People’s Party für die kommende Legislaturperiode steht damit fest. Natthaphong schließt eine Zusammenarbeit mit der führenden Partei kategorisch aus. Die People’s Party wird ihre Rolle in der Opposition wahrnehmen und eigene Politikagenden vorantreiben.

Enttäuschte Wähler? Parteiführer ruft zu Durchhalten auf

Natthaphong wendet sich direkt an frustrierte Unterstützer. „Diese Wahl mag manche Menschen entmutigt haben“, räumt er ein. Doch er appelliert: „Solange wir an die Kraft der Stimme des Volkes glauben, müssen wir auch glauben, dass dieses Land noch einen Weg nach vorne hat.“

Der Parteichef möchte verhindern, dass Menschen das Vertrauen in den politischen Prozess verlieren. „Ich möchte nicht, dass die Menschen entmutigt sind“, sagt Natthaphong. Er fordert alle auf, weiterhin politisch aktiv zu bleiben und sich vollständig zu beteiligen.

Wahlniederlage als Lehre – People’s Party plant Strategie-Offensive

Die Parteiführung analysiert die Gründe für das Wahlergebnis gründlich. Natthaphong nennt mehrere Faktoren: das interne Parteimanagement und die Vorbereitung der Kandidaten. Eine umfassende Überprüfung der Kampagne und Strategie sei geplant. Die Partei will aus Fehlern lernen.

„Was wir sicherlich tun werden, ist härter zu arbeiten“, kündigt Natthaphong an. Die People’s Party will die politischen Strategien der Gegner besser verstehen und sich effektiver vorbereiten. Das Ziel ist klar: „Die nächste Wahl gewinnen.“

Ihre Meinung ist gefragt

Die People’s Party erkennt das Wahlergebnis zwar an, pocht aber auf eine lückenlose Aufklärung der Unregelmäßigkeiten und geht fest in die Opposition. Wie bewerten Sie diesen Kurs? Ist die Forderung nach einer Untersuchung der ungültigen Stimmen ein notwendiger Schritt für die Demokratie oder verzögert sie den politischen Neuanfang? Und was halten Sie von der klaren Absage an eine Koalition mit der Bhumjaithai-Partei?
Teilen Sie uns Ihre sachliche Einschätzung in den Kommentaren mit.

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Quelle: Khaosod English

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