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Warteschlangen-Schock bei Einreise?

Warteschlangen-Schock bei Einreise?
Khaosod English

BANGKOK – Ein viral gegangenes Foto zeigt scheinbar endlose Warteschlangen an Thailands größtem Flughafen. Japanische Touristen schlugen Alarm. Jetzt erklärt die Einwanderungspolizei, was wirklich los war – und gibt eine klare Ansage an alle Reisenden.

Foto von Japaner löst Debatte aus

Auslöser war ein Post eines japanischen Touristen auf Social Media. Das Bild zeigte gedrängte Menschenschlangen in der Einreisehalle des Suvarnabhumi Airports.

Der Nutzer beschrieb die Einreise nach Bangkok zum Jahresende als „verstopft“. Thai-Reise-Seiten teilten den Beitrag tausendfach. Die Sorge vor einem Einreise-Chaos machte sich breit.

Die Einwanderungspolizei ist nun mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit gegangen, um die Lage zu erklären und Reisende zu beruhigen.

Virales Bild sorgt für internationale Aufmerksamkeit

Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich das Foto über mehrere Social-Media-Plattformen. Besonders in Japan, China und Korea wurde das Bild intensiv diskutiert. Reiseforen und Tourismusgruppen debattierten über die Zustände am Flughafen.

Viele potenzielle Thailand-Besucher äußerten Bedenken. Die Befürchtung: Stundenlange Wartezeiten könnten den Urlaub bereits am ersten Tag verderben. Reiseveranstalter erhielten zahlreiche Anfragen besorgter Kunden.

Polizei erklärt: Das war der absolute Rekord-Tag

Polizeioberst Pongthorn Pongrattanant, stellvertretender Kommandeur und Sprecher der Einwanderungsabteilung 2, klärt auf. Das Foto stamme vermutlich vom Sonntag, dem 28. Dezember.

„Das war einer der verkehrsreichsten Reisetage des Jahres“, so Pongthorn. Zwischen 13 und 14 Uhr seien etwa 30 internationale Flüge gleichzeitig gelandet.

Rund 5.700 Passagiere strömten in dieser einen Stunde zur Passkontrolle. Von 10 bis 17 Uhr lag die Zahl nie unter 4.000 Passagieren pro Stunde.

Über 85.000 Reisende an einem einzigen Tag

Die Zahlen verdeutlichen das außergewöhnliche Ausmaß des Reisetages. Insgesamt passierten mehr als 85.000 Reisende an diesem einen Tag den Suvarnabhumi Airport.

Diese Rekordzahl erklärt, warum selbst ein gut organisiertes System an seine Grenzen stößt. Die gleichzeitige Ankunft von 30 internationalen Flügen innerhalb einer Stunde ist selbst für einen Großflughafen eine immense logistische Herausforderung.

Warum gerade dieser Tag so extrem war

Der 28. Dezember fiel in eine besonders reiseintensive Periode. Viele internationale Touristen wollten das Neujahrsfest in Thailand verbringen. Gleichzeitig endeten in mehreren asiatischen Ländern die Winterferien.

Die Fluggesellschaften hatten ihre Kapazitäten maximiert. Großraumflugzeuge aus Japan, China, Indien und Europa landeten in kurzen Abständen. Die zeitliche Konzentration der Ankünfte war ungewöhnlich hoch.

Architektur des Airports verstärkt den Eindruck

Der Polizeisprecher führt die dramatischen Bilder auch auf die Architektur des Terminals zurück. Die langen, relativ schmalen Gänge zur Einreisehalle ließen Schlangen länger und gedrängter erscheinen, als sie sind.

„Der visuelle Eindruck von Gedränge wird durch das physische Layout verstärkt“, erklärt er. Die eigentliche Bearbeitungszeit halte sich in Grenzen.

Die Staus träten vor allem in den Hauptankunfts-Fenstern auf. Außerhalb der Spitzenzeiten laufe es flüssig.

Suvarnabhumi: Eines der größten Drehkreuze Asiens

Der Suvarnabhumi Airport wurde 2006 eröffnet und ist seitdem stetig gewachsen. Mit über 60 Millionen Passagieren jährlich gehört er zu den am stärksten frequentierten Flughäfen Asiens.

Die Anlage verfügt über moderne Einrichtungen, aber die schiere Masse an Reisenden während der Hochsaison stellt eine logistische Herausforderung dar. Erweiterungspläne sind in Planung, aber noch nicht vollständig umgesetzt.

Warteschlangen-Schock bei Einreise?

„Sky Plan“ soll Staus verhindern

Für die Weihnachts- und Neujahrs-Reisewelle gilt der spezielle „Sky Plan“. Dieser wurde vom Chef der Einwanderungsbehörde, Generalleutnant Phanumart Boonyalak, angeordnet.

Das Personal arbeitet mit Vollbesetzung, Urlaube sind gesperrt. Die Sicherheitsstandards werden dabei nicht gesenkt.

Die Lage wird 24 Stunden am Tag per Videoüberwachung und stündlicher Berichterstattung überwacht. Personal ist auf alle drei Ankunftszonen verteilt, um den Prozess zu beschleunigen.

Rund-um-die-Uhr-Überwachung für optimale Steuerung

Die Einwanderungsbehörden haben ein ausgeklügeltes Monitoring-System implementiert. Über Videoüberwachung wird die Situation in allen Bereichen permanent analysiert.

Stündlich werden Berichte erstellt, die eine schnelle Reaktion auf sich ändernde Passagierzahlen ermöglichen. Bei Bedarf können zusätzliche Kontrollschalter geöffnet werden, um Engpässe sofort zu entschärfen.

Zusätzliche Maßnahmen während der Hochsaison

Neben dem erweiterten Personaleinsatz wurden auch mobile Kontrollstationen eingerichtet. Diese können bei Bedarf schnell aktiviert werden, um Engpässe zu vermeiden.

Die Einwanderungsbeamten wurden speziell geschult, um die Abfertigung zu beschleunigen, ohne dabei Sicherheitskontrollen zu vernachlässigen. Digitale Systeme unterstützen die schnelle Verifizierung von Dokumenten.

30-Minuten-Standard als operatives Ziel

Die Einwanderungsbehörden arbeiten nach einem klaren operativen Standard: Die Bearbeitung ankommender Passagiere soll in der Regel innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen sein.

Dieser Standard wird auch während der Hochsaison aufrechterhalten. Oberst Pongthorn betont, dass die Beamten in der Lage seien, dieses Ziel trotz des hohen Andrangs zu erreichen.

Thailand im internationalen Vergleich gut dabei

Oberst Pongthorn relativiert: Wartezeiten von ein bis zwei Stunden seien in vielen Ländern Standard. Ein thailändischer Reisender habe erst kürzlich am 29. Dezember an einem europäischen Flughafen mehr als acht Stunden gewartet.

Thailand halte die durchschnittliche Bearbeitungszeit dagegen unter 30 Minuten. Dies sei die offizielle operative Vorgabe.

„Das spiegelt die Effektivität unserer Beamten wider und stärkt das Vertrauen der Touristen“, so der Sprecher. Es helfe, Thailands Image als gastfreundliches Reiseziel zu festigen.

Extremfall Europa: Acht Stunden Wartezeit

Der von Oberst Pongthorn erwähnte Fall eines thailändischen Reisenden verdeutlicht die globale Dimension des Problems. Am 29. Dezember wartete dieser Passagier mehr als acht Stunden an einem europäischen Flughafen.

Solche Extremfälle zeigen, dass Thailand im internationalen Vergleich durchaus gut abschneidet. Die Balance zwischen Sicherheit und Effizienz wird an vielen großen Flughäfen weltweit zu einer wachsenden Herausforderung.

Digitale Lösungen für schnellere Abfertigung

Thailand investiert zunehmend in automatisierte Passkontrollsysteme. E-Gates für Passinhaber aus bestimmten Ländern werden sukzessive ausgebaut. Diese Systeme ermöglichen eine deutlich schnellere Einreise.

Tipps für stressfreie Einreise

Reisenden wird geraten, die Hauptankunftszeiten zwischen 10 und 17 Uhr möglichst zu meiden, wenn es ihr Flugplan zulässt. Die frühen Morgen- oder späten Abendflüge sind oft weniger frequentiert.

Trotz des hohen Andrangs gibt die Polizei Entwarnung: Die Einreise nach Thailand bleibt auch zum Jahreswechsel und danach organisiert und sicher.

Dokumente griffbereit halten spart Zeit

Experten raten, alle Einreisedokumente bereits im Flugzeug vorzubereiten. Pass, Visum (falls erforderlich), Rückflugticket und Hotelbestätigung sollten schnell zugänglich sein.

Wer das TDAC (Thailand Digital Arrival Card) vor der Ankunft vollständig online ausgefüllt hat, spart bei der Passkontrolle wertvolle Minuten. Auch das Vermeiden von unnötigem Handgepäck beschleunigt den Ablauf an der Immigration.

Alternative Einreisemöglichkeiten nach Thailand

Reisende, die Flexibilität haben, können auch die anderen internationalen Flughäfen Thailands nutzen. Phuket, Chiang Mai und Hat Yai bieten internationale Verbindungen und sind oft weniger überlaufen.

Auch der Don Mueang Airport in Bangkok, der zweite internationale Flughafen der Hauptstadt, kann eine Alternative sein. Viele Billigfluggesellschaften nutzen diesen Airport, und die Wartezeiten sind häufig kürzer.

Tourismusbranche reagiert auf die Diskussion

Die thailändische Tourismusbehörde TAT hat die Debatte aufmerksam verfolgt. In einer Stellungnahme betont sie, dass Thailand weiterhin eines der beliebtesten Reiseziele weltweit sei.

Die Behörde weist darauf hin, dass temporäre Wartezeiten an Spitzentagen normal seien und keineswegs die Qualität des Reiseziels schmälern. Man arbeite eng mit den Einwanderungsbehörden zusammen, um die Abläufe kontinuierlich zu optimieren.

Positive Rückmeldungen überwiegen

Trotz des viralen Fotos berichten die meisten Reisenden von positiven Erfahrungen bei der Einreise nach Thailand. In Online-Bewertungen und Reiseforen loben viele die Freundlichkeit der Beamten.

Die professionelle Abwicklung und die moderne Infrastruktur werden häufig hervorgehoben. Thailand gilt nach wie vor als eines der unkompliziertesten Reiseziele in Südostasien.

Sicherheit hat höchste Priorität

Trotz des Drucks, die Warteschlangen zu verkürzen, betont die Einwanderungspolizei: Sicherheitsstandards werden nicht gesenkt. Jeder Passagier wird nach denselben Kriterien kontrolliert.

Diese Haltung schafft Vertrauen bei Reisenden und trägt zum positiven Image Thailands als sicheres Reiseland bei. Die Balance zwischen Effizienz und Sicherheit ist für die Behörden nicht verhandelbar.

Ausblick: Weitere Verbesserungen geplant

Die thailändischen Behörden planen weitere Investitionen in die Flughafen-Infrastruktur. Eine Erweiterung der Einreisehallen am Suvarnabhumi Airport ist bereits in der Planungsphase.

Auch die Anzahl der automatisierten Kontrollstationen soll in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden. Ziel ist es, auch an Spitzentagen maximale Effizienz zu gewährleisten, ohne die Sicherheit zu gefährden.

🗣 Wahrnehmung oder Wirklichkeit?

Ein Foto, tausend Kommentare – und sofort steht das Image eines Landes auf dem Spiel. Sind lange Schlangen wirklich ein Zeichen von Versagen, oder schlicht das Ergebnis extremer Reisetage?

Und wie viel Geduld dürfen Behörden von Reisenden erwarten, wenn Social Media jede Minute dokumentiert? Die Balance zwischen schneller Abfertigung und gründlicher Kontrolle bleibt eine ständige Herausforderung für internationale Flughäfen weltweit.

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Quelle: KhaoSod English

6 Kommentare zu „Warteschlangen-Schock bei Einreise?

  1. Vielen Dank für die tollen Tipps zur stressfreien Einreise! Der hier hat es mir ganz besonders angetan: „Die Formulare für die Ankunftskarte sollten bereits im Flugzeug vollständig ausgefüllt werden. Reisepass und Unterlagen griffbereit zu halten, beschleunigt den Prozess.“

  2. 6 Stunden Wartezeit bei einer regulären Kontrolle- eine ausgedachte Geschichte.
    Wenn Kontrollpunkte da sind sollten die auch besetzt sein um gar nicht erst Rückstaus aufzubauen- so einfach ist das. Thailand und seine Grenzpolizei sind perfekt- wenn es zu Staus kommt sind die Einreisenden Schuld- sollen sie doch zu hause bleiben.

    Ich hoffe der Tip mit der Einreisekarte kommt von der Ki- die Grenzpolizei wird ja wohl wissen das ma sich online anmelden muss.

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