Warum scheitern meine Überweisungen?

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Sehr geehrte Redaktion,

ich möchte meine persönlichen Erfahrungen mit internationalen Überweisungen nach Thailand schildern. Besonders für Menschen, die hier aus familiären Gründen oder im Ruhestand leben, ist das Thema Bankverbindungen und Geldtransfers von entscheidender Bedeutung. Leider zeigt die Praxis, dass es hierbei rechtliche und technische Einschränkungen gibt, die man kennen sollte, bevor man sich auf bestimmte Finanzdienstleister verlässt.

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Aus meiner eigenen Erfahrung ergibt sich folgendes Problem: Wenn eine thailändische Staatsbürgerin ein Konto bei einer thailändischen Bank besitzt, ist der Kontoname ausschließlich in thailändischer Schrift registriert. Der internationale Finanzdienstleister Wise akzeptiert jedoch ausschließlich die Eingabe in westlicher Schriftform. Dadurch stimmen die Namensangaben bei einer Überweisung nicht überein.

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Ein Versuch meiner Frau, den Kontonamen auf ihrem Konto bei der Bangkok Bank entsprechend ihrem internationalen Personalausweis anzupassen, wurde abgelehnt. Laut Auskunft der Bank ist eine Änderung auf westliches Namensformat für thailändische Staatsbürger nicht möglich.

Das führt in der Praxis dazu, dass Überweisungen über Wise auf thailändische Konten scheitern können, wenn der Kontoinhaber ausschließlich thailändische Namensangaben hat. Auch ein eigener Test mit einer kleineren Überweisung bestätigte dies: Die Transaktion wurde nicht erfolgreich abgeschlossen.

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Für Personen, die dauerhaft in Thailand leben , sei es durch eine Heirat oder durch eine Verlängerung des Ruhestandsvisums, ist ein eigenes thailändisches Bankkonto daher nahezu unverzichtbar. Manche Botschaften bieten ihren Staatsangehörigen zwar noch die Möglichkeit, ein regelmäßiges Einkommen offiziell zu bestätigen, doch dies ersetzt nicht die praktische Notwendigkeit, ein Konto im eigenen Namen zu führen.

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Obwohl es verständlich ist, dass man sich den komplexen Vorgaben des thailändischen Bankensektors entziehen möchte, bleibt die Realität: Ohne eigenes Konto ist ein legaler und reibungsloser Aufenthalt in Thailand kaum möglich.

Hubert

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Der Leserbrief wurde redaktionell behutsam überarbeitet, wobei Inhalt und Aussage des Verfassers unverändert erhalten blieben. Für die Richtigkeit der angegebenen Informationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Reaktionen und Kommentare bitten wir ausschließlich über die Kommentarfunktion auf unserer Facebook-Seite oder in unserem Online-Forum zu teilen. Antworten per E-Mail können aus zeitlichen Gründen nicht berücksichtigt werden.

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