Wutanfall im Terminal: Tourist verpasst Flug

🚌 Er kam zu spät, die Nerven lagen blank – und Minuten später stand der ganze Busbahnhof still. Was die Polizei nach ihrer Ankunft feststellte, veränderte den Verlauf des Abends komplett…

Wutanfall im Terminal: Tourist verpasst Flug
Facebook/ ตราด News
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TRAT – Ein dänischer Urlauber hat am Busbahnhof von Trat randaliert und die Polizei alarmiert. Grund: Er hatte den letzten Bus zum Flughafen verpasst und damit seinen Mitternachtsflug in die Heimat. Beamte mussten den Wüterich einfangen und seine Reise neu organisieren.

Wutausbruch um 18 Uhr:
Der letzte Bus war weg

Am Dienstag, dem 2. Dezember, eskalierte die Situation. Gegen 18 Uhr rief das Personal des Busbahnhofs verzweifelt die Polizeistation Mueang Trat zu Hilfe.

Ein dänischer Tourist war ausgeflippt, schrie und sorgte für Chaos. Zeugen berichteten, der Mann sei zu spät zum letzten Bus um 18 Uhr zum Suvarnabhumi Airport gekommen.

Sein Flug sollte um Mitternacht gehen – die Uhr tickte gnadenlos. Die Angestellten erklärten ihm, dass der nächste Bus erst um 4 Uhr morgens fahren würde. Doch der Däne wollte das nicht akzeptieren.

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Alkohol im Spiel? Tourist weist alle Lösungsvorschläge zurück

Laut Augenzeugen wirkte der Mann unter Alkoholeinfluss. Er schlug alle Alternativvorschläge der Bahnhofsmitarbeiter aus.

Ob Taxi, Privattransfer oder die Nacht in Trat – nichts konnte ihn beruhigen. Sein einziger Fokus: Er müsse diesen Flug noch erwischen.

Die Polizei traf ein und überprüfte seine Papiere. Der Eintritt nach Thailand war legal. Doch die Sprachbarriere machte eine Verständigung fast unmöglich.

Tourist Police eilt zur Rettung
und wird zur Reiseagentur

Für klare Kommunikation riefen die Beamten Verstärkung: Die Touristischen Polizei mit einem Dolmetscher rückte an. Dieser schaffte es, den aufgebrachten Dänen zu besänftigen.

Dann ging die Polizei einen ungewöhnlichen Schritt: Sie rief selbst seine Fluggesellschaft an. Nach Verhandlungen gelang es, seinen Flug auf Mitternacht am 4. Dezember umzubuchen.

Ein kleiner Erfolg für die geduldigen Beamten. Der Tourist hatte nun zwei Tage Zeit, seinen Rückweg zu planen.

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Polizei gibt Obdach:
Übernachtung auf der Wache

Da der nächste Bus erst um 4 Uhr morgens fuhr, konnte der Mann nicht am Bahnhof bleiben. Die Lösung: Die Polizei gewährte ihm Obdach in ihrem Büro.

Die Touristenpolizei von Trat gab ihm einen Platz zum Ausruhen. Sie versprachen ihm, ihn sicher zum ersten Bus um 4 Uhr am nächsten Morgen zu bringen.

Von Randale zur Betreuung: Die thailändischen Beamten zeigten in dieser stressigen Situation bemerkenswerte Geduld und Fürsorge.

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Ein bekanntes Muster:
Touristen unter Druck

Der Vorfall ist kein Einzelfall. Der Druck, einen teuren internationalen Flug zu verpassen, bringt viele Urlauber an ihre Grenzen.

Erst kürzlich beschwerte sich eine indische Reisebloggerin, ein angeblicher Krankenhaus-Betrug mit Cannabis-Edibles habe sie ihren Flug in Krabi gekostet.

Die Netizens widersprachen ihr jedoch: Sie hätten die Edibles freiwillig konsumiert und die Rechnung von 36.000 Baht sei für eine private Klinik normal.

Geduld ist eine (polizeiliche) Tugend

Der Fall in Trat zeigt die ganze Bandbreite des thailändischen Tourismus: Von überforderten Reisenden bis hin zu Beamten, die weit über ihre Pflicht hinaus helfen.

Statt eine Strafe zu verhängen, lösten die Polizisten das Problem mit Pragmatismus und Mitgefühl. Der dänische Tourist darf seine Reise fortsetzen – wenn auch mit zwei Tagen Verspätung.

Für die Einsatzkräfte war es ein weiterer typischer Einsatz im „Land des Lächelns“, wo selbst wütende Ausraster oft noch ein friedliches Ende finden.

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Quelle: The Thaiger

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