TRAT â Ein dĂ€nischer Urlauber hat am Busbahnhof von Trat randaliert und die Polizei alarmiert. Grund: Er hatte den letzten Bus zum Flughafen verpasst und damit seinen Mitternachtsflug in die Heimat. Beamte mussten den WĂŒterich einfangen und seine Reise neu organisieren.
Wutausbruch um 18 Uhr:
Der letzte Bus war weg
Am Dienstag, dem 2. Dezember, eskalierte die Situation. Gegen 18 Uhr rief das Personal des Busbahnhofs verzweifelt die Polizeistation Mueang Trat zu Hilfe.
Ein dĂ€nischer Tourist war ausgeflippt, schrie und sorgte fĂŒr Chaos. Zeugen berichteten, der Mann sei zu spĂ€t zum letzten Bus um 18 Uhr zum Suvarnabhumi Airport gekommen.
Sein Flug sollte um Mitternacht gehen â die Uhr tickte gnadenlos. Die Angestellten erklĂ€rten ihm, dass der nĂ€chste Bus erst um 4 Uhr morgens fahren wĂŒrde. Doch der DĂ€ne wollte das nicht akzeptieren.

Alkohol im Spiel? Tourist weist alle LösungsvorschlĂ€ge zurĂŒck
Laut Augenzeugen wirkte der Mann unter Alkoholeinfluss. Er schlug alle AlternativvorschlÀge der Bahnhofsmitarbeiter aus.
Ob Taxi, Privattransfer oder die Nacht in Trat â nichts konnte ihn beruhigen. Sein einziger Fokus: Er mĂŒsse diesen Flug noch erwischen.
Die Polizei traf ein und ĂŒberprĂŒfte seine Papiere. Der Eintritt nach Thailand war legal. Doch die Sprachbarriere machte eine VerstĂ€ndigung fast unmöglich.
Tourist Police eilt zur Rettung
und wird zur Reiseagentur
FĂŒr klare Kommunikation riefen die Beamten VerstĂ€rkung: Die Touristischen Polizei mit einem Dolmetscher rĂŒckte an. Dieser schaffte es, den aufgebrachten DĂ€nen zu besĂ€nftigen.
Dann ging die Polizei einen ungewöhnlichen Schritt: Sie rief selbst seine Fluggesellschaft an. Nach Verhandlungen gelang es, seinen Flug auf Mitternacht am 4. Dezember umzubuchen.
Ein kleiner Erfolg fĂŒr die geduldigen Beamten. Der Tourist hatte nun zwei Tage Zeit, seinen RĂŒckweg zu planen.
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Polizei gibt Obdach:
Ăbernachtung auf der Wache
Da der nĂ€chste Bus erst um 4 Uhr morgens fuhr, konnte der Mann nicht am Bahnhof bleiben. Die Lösung: Die Polizei gewĂ€hrte ihm Obdach in ihrem BĂŒro.
Die Touristenpolizei von Trat gab ihm einen Platz zum Ausruhen. Sie versprachen ihm, ihn sicher zum ersten Bus um 4 Uhr am nÀchsten Morgen zu bringen.
Von Randale zur Betreuung: Die thailĂ€ndischen Beamten zeigten in dieser stressigen Situation bemerkenswerte Geduld und FĂŒrsorge.

Ein bekanntes Muster:
Touristen unter Druck
Der Vorfall ist kein Einzelfall. Der Druck, einen teuren internationalen Flug zu verpassen, bringt viele Urlauber an ihre Grenzen.
Erst kĂŒrzlich beschwerte sich eine indische Reisebloggerin, ein angeblicher Krankenhaus-Betrug mit Cannabis-Edibles habe sie ihren Flug in Krabi gekostet.
Die Netizens widersprachen ihr jedoch: Sie hĂ€tten die Edibles freiwillig konsumiert und die Rechnung von 36.000 Baht sei fĂŒr eine private Klinik normal.
Geduld ist eine (polizeiliche) Tugend
Der Fall in Trat zeigt die ganze Bandbreite des thailĂ€ndischen Tourismus: Von ĂŒberforderten Reisenden bis hin zu Beamten, die weit ĂŒber ihre Pflicht hinaus helfen.
Statt eine Strafe zu verhĂ€ngen, lösten die Polizisten das Problem mit Pragmatismus und MitgefĂŒhl. Der dĂ€nische Tourist darf seine Reise fortsetzen â wenn auch mit zwei Tagen VerspĂ€tung.
FĂŒr die EinsatzkrĂ€fte war es ein weiterer typischer Einsatz im âLand des LĂ€chelnsâ, wo selbst wĂŒtende Ausraster oft noch ein friedliches Ende finden.



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