PATTAYA, THAILAND – Ein 35-jähriger Brite ist in Pattaya nach einem nächtlichen Streit um die Bezahlung einer App-Fahrt festgenommen worden. Er soll einen Motorradfahrer des Dienstes Bolt geschlagen haben, nachdem dieser seine Fahrtanfrage abgelehnt hatte.
Auseinandersetzung vor Walking Street
Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben in der Nacht gegen 3.36 Uhr vor der bekannten Walking Street in Süd-Pattaya.
Rettungskräfte der Sawang Boriboon Thammasathan Foundation fanden den 26-jährigen Fahrer Phummin Prommanot mit einer Platzwunde. Er wurde zunächst vor Ort versorgt und anschließend in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Streit um Kreditkartenzahlung
Phummin arbeitet als Motorradfahrer für die Fahrtenvermittlungs-App Bolt. Er erklärte den Beamten, der Brite habe über die App eine Fahrt gebucht, aber auf Bezahlung mit Kreditkarte bestanden.
Der Fahrer habe die Anfrage abgelehnt, da er diese Zahlungsart nach eigener Aussage nicht akzeptieren könne. Er habe sich mehrfach entschuldigt, dennoch sei der Tourist wütend geworden, habe ihn geschlagen und anschließend versucht zu fliehen.
Zeugen berichteten zudem, der Mann sei oberkörperfrei gewesen und offensichtlich von einem nächtlichen Ausflug zurückgekehrt. Umstehende Passanten griffen ein und hielten den Verdächtigen fest, bis Einsatzkräfte eintrafen.
Festnahme und Ermittlungen
Polizisten und städtische Special Affairs Officers nahmen den Beschuldigten noch am Tatort fest. Er wurde als 35-jähriger Brite aus Nottingham namens Sweeney identifiziert.
Sowohl der Tourist als auch der verletzte Fahrer wurden zur Polizeiwache der Stadt Pattaya gebracht, um ihre Aussagen zu Protokoll zu geben. Der Brite befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.
Die Ermittler werten nun CCTV-Aufnahmen aus dem Bereich der Walking Street aus, um den genauen Ablauf der Auseinandersetzung zu rekonstruieren und eine faire Untersuchung sicherzustellen.
Mögliche Anklage wegen Körperverletzung
Nach Angaben der Polizei bereiten die Beamten eine Anklage wegen Körperverletzung nach lokalem Recht vor. Der Brite hat bislang keine öffentliche Stellungnahme zu seiner Sicht des Geschehens abgegeben.
Die Polizei kündigte an, sowohl die Zeugenaussagen als auch die Videoaufzeichnungen umfassend zu prüfen. Ziel sei es, die Verantwortung für den Vorfall klar zu klären und den Fall gemäß den geltenden Vorschriften zu behandeln.
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Merkwürdige Geschichte: Wenn ich eine Fahrt mit Bolt bestelle, wird der Betrag umgehend von der Kreditkarte abgebucht und anschließend ein Fahrer gesucht. Wenn es tatsächlich Bolt-Fahrer gibt, die nur Barzahlung akzeptieren – warum nimmt ein solcher Fahrer die Fahrt dann an?
Dennoch: Körperverletzung ist die falsche Reaktion. Fahrt stornieren, bei Bolt beschweren und bei Grab buchen. Problem gelöst.
Fals der Brite sich tatsächlich so aufgeführt hat wie der geschädigte Bolt Fahrer es beschrieb, und die CCTV und Zeugen das bestätigen, sollte er Schmerzensgeld zahlen und eine saftige Geldstrafe ….dann kann er endlich seine Kreditkarte bedienen !!