Zwei Franzosen festgenommen – Kindesmissbrauch und Drogenhandel

👮‍♂️🌍📱 Internationale Verbrechen in Thailand Ein Kinderschänder in Bangkok, ein Drogenkurier in Phuket – beide Franzosen, beide jetzt hinter Gittern.

wb-kb-20250726-190524
KhaoSod

Kindesmissbrauch in Bangkok: 
Franzose mit zwei Jahren Overstay nutzte Dating-Apps, um MĂźtter zu täuschen 

Die thailändische Einwanderungspolizei hat am Donnerstag (25. Juli) zwei Franzosen in schweren Kriminalfällen festgenommen. Der erste Fall erschßttert besonders: Ein 40-jähriger Franzose namens Jean Andre soll ßber Dating-Apps gezielt thailändische Mßtter angesprochen haben, um an deren TÜchter heranzukommen.

Laut Ermittlungen suchte der Verdächtige gezielt nach westlich orientierten Alleinerziehenden mit kleinen TÜchtern. Nachdem er ihr Vertrauen gewann, lud er sie in Luxus-Apartments in Bangkok und Pattaya ein. Dort soll er die Kinder sexuell missbraucht, entkleidet und heimlich gefilmt haben. Die Aufnahmen speicherte er in privaten Foto-Apps auf seinen Handys.

„Wir haben Hunderte Dateien mit Missbrauchsbildern von Mädchen zwischen 6 und 13 Jahren gefunden – sowohl Thailänderinnen als auch ausländische Kinder“, sagte ein Polizeisprecher. 
Der Mann war bereits seit 2022 illegal in Thailand, nachdem sein Visum abgelaufen war.

KhaoSod

Festnahme in Phuket: 
FranzĂśsischer Drogenkurier auf der Flucht

Im zweiten Fall nahmen Beamte in Phuket einen 22-jährigen Franzosen namens Bachir fest, der als wichtiges Mitglied einer Drogenbande in Frankreich gesucht wurde. Er war nach Thailand geflohen, um seiner Verhaftung zu entgehen.

„Der Verdächtige gestand, als Kurier gearbeitet und Drogen nach Frankreich geschmuggelt zu haben“, hieß es von den Ermittlern. 
Die thailändischen BehÜrden arbeiten nun mit der franzÜsischen Botschaft zusammen, um eine Auslieferung zu veranlassen.

KhaoSod

Was passiert jetzt?

Im Fall von Jean Andre wurde Anklage wegen des Besitzes von Kinderpornografie und illegalen Aufenthalts erhoben. Die Behörden stuften ihn als Gefahr für die Öffentlichkeit ein, weshalb eine Kaution verweigert wurde.

Bachir hingegen erwartet derzeit seine Auslieferung nach Frankreich, wo ihm schwere VorwĂźrfe des Drogenhandels gemacht werden.

Diese beiden Fälle zeigen exemplarisch, wie die thailändischen BehÜrden entschlossen gegen internationale Verbrechen vorgehen. Gleichzeitig wird betont, dass Thailand dabei auch den Schutz schutzbedßrftiger Opfer, insbesondere im Kontext von Kinderpornografie, ernst nimmt. Die Kooperation mit internationalen StrafverfolgungsbehÜrden und die konsequente juristische Verfolgung sind zentrale Bestandteile dieser Strategie.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
StĂśrt Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT