10 Stunden auf Sprit gewartet: Fahrer stirbt im Fahrzeug

10 Stunden an der Tankstelle – dann ist ein Fahrer tot im Fahrzeug gefunden worden. War es der Sprit-Stau, giftiges Gas oder etwas ganz anderes? Die Polizei ermittelt. Was wirklich geschah, lest Ihr hier.

10 Stunden auf Sprit gewartet: Fahrer stirbt im Fahrzeug
Facebook/ ตะลอน ทั่วกรุง

Prachuap Khiri Khan, Thailand – Ein thailändischer Lkw-Fahrer wurde tot in seinem Fahrzeug an einer Tankstelle gefunden, nachdem er angeblich mehr als 10 Stunden auf das Tanken gewartet hatte.

Fahrer tot in Tankstelle aufgefunden

Der 51-jährige Phut Nutchabut wurde als vermisst gemeldet, nachdem der Besitzer seiner Spedition ihn telefonisch nicht erreichen konnte. Der Besitzer fand den Lkw schließlich an der PTT-Tankstelle im Bezirk Kui Buri.

Ein Mitarbeiter der Tankstelle wurde gebeten, den Lkw zu überprüfen, und fand Phut tot auf der Rückbank mit laufendem Motor.

Ermittlungen der Polizei

Die Polizei stellte bei ihrer ersten Untersuchung fest, dass Phut am 24. März um 22:53 Uhr in die Tankstelle gefahren war und dort mehr als 10 Stunden verweilte. Er hatte den Motor während dieser Zeit laufen lassen.

Die Beamten vermuten, dass Phut in die Tankstelle gefahren war, um sich einen Platz in der Warteschlange zu sichern, und während des Wartens im Lkw eingeschlafen ist.

Mögliche Todesursache

Bei einer weiteren Überprüfung des Fahrzeugs wurde ein kleiner Spalt in einem der Fenster gefunden, durch den Kohlenmonoxid in die Kabine gelangt sein könnte. Eine übermäßige Exposition gegenüber diesem Gas wird als mögliche Todesursache in Betracht gezogen.

Die Polizei erklärte jedoch auch, dass Phut möglicherweise an einer zugrunde liegenden Erkrankung litt und an der Tankstelle eine Pause eingelegt hatte. Die genaue Todesursache wird derzeit noch untersucht.

Langsame Tankstellen und Treibstoffengpass

Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund von Berichten über lange Warteschlangen an Tankstellen in ganz Thailand, wobei einige Stationen vorübergehend geschlossen wurden, da sie keine Treibstofflieferungen erhalten hatten.

Ursprünglich wurde der Engpass mit dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten in Verbindung gebracht, doch der Energieminister Sarawut Kaewtathip erklärte später, dass Thailand genügend Treibstoff für mindestens 101 Tage habe.

Preiserhöhung und Auswirkungen auf Autofahrer

In den letzten Tagen hatten sich die Warteschlangen etwas gelockert, jedoch wurden am Abend des 25. März erneut lange Schlangen gemeldet, nachdem eine späte Ankündigung einer Preiserhöhung von 6 Baht pro Liter ab dem 26. März veröffentlicht wurde.

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Berichten zufolge eilten die Autofahrer zur Tankstelle, um höhere Reisekosten zu vermeiden.

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Quelle: Thaiger

4 Kommentare zu „10 Stunden auf Sprit gewartet: Fahrer stirbt im Fahrzeug

  1. Wieder mal ein Bericht zum Vergessen. Erst hat er angeblich 10 Std. in einer Warteschlange gestanden, dann heißt es, 10 Stunden bei laufendem Motor, um sich einen Platz in einer Warteschlange zu sichern? Und alle anderen sind immer um den LKW rumgefahren, ebenso haben die ganzen Angestellten nichts bemerkt?
    Im Original bei „The Thaiger“ steht der LKW nicht in einer Warteschlange, trotzdem hätte er an seinem „Parkplatz“ auffallen müssen. Sehr seltsam das Ganze.

      1. Der „Bericht zum vergessen“ bezog sich auch nicht auf Eure Übersetzung sondern auf The Thaiger. Auf den Fotos ist deutlich zu erkennen, das der LKW nicht in der Schlange steht.

  2. Es ist natuerlich tragisch und bedauernswert was da passiert ist.
    Aber wenn er den Motor 10 Stunden hat laufen lassen waere das an Dummheit und Fahrlaessigkeit nicht zu ueberbieten. In der Zeit waere mehr Sprit fuer nichts vergeudet worden als er hinterher haette nachtanken duerfen (bei Beschraenkung auf 500 oder 1000 BAHT).

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