DAMNOEN SADUAK – Ein viraler Social-Media-Post enthüllt schockierende Preise auf einem der berühmtesten Märkte Thailands. Ein einfaches Omelett für 400 Baht? Jetzt schreitet die Staatsanwaltschaft ein!
Der Post, der alles ins Rollen brachte
Eine thailändische Touristin war entsetzt. Bei einem Familienausflug zum Damnoen Saduak Floating Market in Ratchaburi empfahl ein Bootsführer ein bestimmtes Restaurant.
Erst die Rechnung – dann der Schock: Ein einfaches Omelett kostete 400 Baht (ca. 10 Euro). Ein großer gebratener Reis schlug mit 1.400 Baht (ca. 35 Euro) zu Buche.
Der Post ging viral: „Nur Ei und Gemüse, kein Fleisch. Die Portion rechtfertigt den Preis überhaupt nicht!“, schrieb die Kundin. Die öffentliche Empörung war riesig.
Der Lokalaugenschein der Behörden
Das Handelsamt Ratchaburi, die Polizei und Lokalverwaltung reagierten sofort. Am Donnerstag inspizierten sie das Restaurant, das nur per Boot erreichbar ist.
Sie fanden eine ausgehängte Speisekarte vor. Doch der Besitzer räumte selbst ein: „Die Preise sind hoch.“ Seine Begründung: Hohe Betriebskosten.
Dazu zählte er Miete, Gehälter, teure Zutaten und 900 Baht Provision pro Fahrt an die Bootsfahrer, die ihm Gäste zuführen.
Der Besitzer reagiert überrascht – und senkt die Preise
Der Restaurantbetreiber zeigte sich über den späten öffentlichen Aufschrei erstaunt. Die Familie habe am 3. Januar bezahlt, ohne vor Ort zu reklamieren.
Doch der Druck aus dem Netz und die Aufforderung der Behörden zeigten Wirkung. Ab Samstag werden die Preise im Restaurant gesenkt.
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Tharanin Bunyongworaphinit, Chef des Handelsamts, war klar: „Die Preise sind unangemessen hoch. Der Betreiber hat das zugegeben.“
Bis zu sieben Jahre Haft drohen für Wucher
Die Ermittlungen laufen nun auf Hochtouren. Das Handelsamt prüft, ob ein Verstoß gegen die Preisaufsichtsbestimmungen vorliegt.
Die möglichen Strafen sind drakonisch: Bis zu sieben Jahren Gefängnis, eine Geldstrafe von bis zu 140.000 Baht (3.500 Euro) oder beides.
Geprüft wird auch, ob die Preise in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten stehen und die Auszeichnung klar erfolgte.
Nicht der erste Vorfall in diesem Restaurant
Das Lokal hat bereits einen Negativ-Ruf. Ende letzten Jahres gab es Beschwerden über eine Pad Thai für 900 Baht.
Nach einer Verwarnung und Verhandlungen wurde der Preis damals auf 500 Baht gesenkt. Ein klarer Fall von Wiederholungstäter.
Während der Neujahrsfeiertage nahm das Handelsamt bereits 14 Händler wegen nicht ausgezeichneter Preise fest. Wiederholungstäter mussten das Doppelte zahlen.
Kampf um Thailands Tourismus-Image
Für Thailand geht es um mehr als ein überteuertes Omelett. Der Damnoen Saduak Market ist eine nationale Ikone und ein Muss für viele Reisende.
Solche Vorfälle schaden dem Ruf des Landes als gastfreundliches und faires Reiseziel enorm. Die Behörden sind alarmiert.
„Wir fordern alle Händler auf, Preise klar anzuzeigen und fair zu kalkulieren“, so das Handelsamt. Der Schutz der Verbraucher und des Images hat nun oberste Priorität.
🗣 Abzocke oder freier Markt?
Wo endet „Touristenpreis“ – und wo beginnt Betrug?
Darf ein Teller Eier so viel kosten wie ein Tageslohn?
Oder tragen Reisende selbst Verantwortung, Preise zu prüfen, bevor sie bestellen?
Schadet so etwas nur einem Restaurant –
oder dem Ruf eines ganzen Landes?
Sag offen:
Soll der Staat härter eingreifen – oder regelt der Markt das allein?
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In dem thail Text ist zu lesen, es sei von Verwandten empfohlen worden. Die Bootsfahrt, die Souveniers und auch das Essen seien sehr überteuert gewesen. Da hätte man, trotz Empfehlung, gleich abwincken sollen. Aber man lernt nie aus in Thailand, steht ja auch im Schlußsatz des Thai Textes.
In dem thail Text ist zu lesen, es sei von Verwandten empfohlen worden. Die Bootsfahrt, die Souveniers und auch das Essen seien sehr überteuert gewesen. Da hätte man, trotz Empfehlung, gleich abwincken sollen. Aber man lernt nie aus in Thailand, steht ja auch im Schlußsatz des Thai Textes.
Wenn keine Farangs mehr kommen, müssen halt die Einheimischen
ausgenommen werden.
Ohne zu behaupten man wird immer und überall nur über den Tisch gezogen, aber wer glaubt, dass immer nur Farangs ausgenommen werden der hat vom Land wohl keine Ahnung.
Ich fühle mich nicht ausgenommen. Preise sind ausgeschildert oder einsehbar. Ist es zu teuer, gehe ich wieder. Handeln ist nahezu überall angesagt und mit einem Lächeln kein Problem. Problematisch scheinen mir viele Touristen, die jeden Preis zahlen und über 20 $ Trinkgeld noch lachen.
Die Gier nach Geld und reich werden ist nicht nur ein thailändisches Problem. Es ist zum Volkssport geworden! Und leider beschweren sich nur wenige Kunden und Ausländer sind andere Preise aus ihren Heimatländern gewohnt. Ein schlechtes Gewissen haben diese Abzocker nicht, die ihren Ruf selbst zerstören. Es kommen ja täglich neue Kunden. Was soll´s! Was hilft? Abstimmung mit Füßen und Negativbewertung, wenn begründet. Der Entzug der Lizenz durch staatliche Behörden dürfte Hartgesottene belehren, eine neue Karriere auf dem Reisfeld zu beginnen.