PHUKET, THAILAND – Ein aus Europa eingereister Flugpassagier ist am internationalen Flughafen Phuket mit mehr als 3,1 Kilogramm Kokain festgenommen worden. Ermittler des thailändischen Zolls sehen in dem Fall einen möglichen Teil einer internationalen Schmuggelroute mit Ursprung in Europa.
Festnahme am Flughafen
Der männliche Passagier war nach Behördenangaben am 11.02. auf Phuket gelandet, nachdem er vom Flughafen Humberto Delgado in Lissabon mit Umstieg in Istanbul eingereist war.
Im Rahmen einer verstärkten Anti-Drogen-Kampagne stufte der Zoll den Mann bei der Analyse von Passagierdaten als Hochrisikofall ein und ließ ihn nach der Ankunft kontrollieren.
Gemeinsame Operation der Behörden
Die Zollbehörde meldete die Sicherstellung am 12.02. und gab an, dass der Name des Verdächtigen aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst nicht veröffentlicht werde.
Laut Ekwut Na-ek, Direktor der Investigation and Suppression Division des Zolls, erfolgte der Zugriff im Rahmen der Zollstrategie „Quick Big Win in Anti-Drug Trafficking“, die Kontrollen an allen Ein- und Ausreisepunkten verschärft habe.
Versteck im Koffer und Drogentest
Nachdem das Gepäck des Passagiers beim Röntgenscreening auffällig geworden war, durchsuchten Beamte den Koffer und entdeckten ein verstecktes Fach mit weißem Pulver.
Die Substanz war in blaues Kohlepapier eingewickelt, das nach Einschätzung der Beamten vermutlich dazu dienen sollte, die Erkennung durch technische Kontrollsysteme zu erschweren.
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Analyse und geschätzter Straßenwert
Ein Schnelltest mit dem Reagenz ONCB 052 (Kobaltthiocyanat) färbte sich blau und deutete damit auf Kokain hin, das nach thailändischem Recht als Betäubungsmittel der Kategorie 2 eingestuft ist.
Das Gesamtgewicht der sichergestellten Drogen einschließlich Verpackung belief sich nach Zollangaben auf etwa 3,1 Kilogramm, der Straßenwert wurde auf mehr als 9,3 Millionen Baht geschätzt.
Weitere Ermittlungen und rechtliche Schritte
Der Verdächtige und die beschlagnahmten Betäubungsmittel wurden Ermittlern übergeben, die nun wegen des unerlaubten Imports eines Betäubungsmittels der Kategorie 2 nach dem Narcotics Code sowie wegen Verstößen gegen mehrere Bestimmungen des Customs Act B.E. 2560 (2017) ermitteln.
An dem Einsatz waren neben der Zollfahndung Zollregion 5, Phuket Airport Customs, die Airport Interdiction Task Force (AITF), das Office of the Narcotics Control Board (ONCB), das Narcotics Suppression Bureau (NSB) und das Sicherheitszentrum des Royal Thai Armed Forces Headquarters beteiligt.
Signal an internationale Schmuggelnetzwerke
Ekwut Na-ek betonte, der Zoll werde weiterhin eng mit nationalen und internationalen Partnerbehörden zusammenarbeiten, um Drogenschmuggelnetzwerke zu zerschlagen und die öffentliche Sicherheit sowie die nationale Sicherheit zu schützen.
Er verwies dabei auf das Motto der World Customs Organization für 2026 und erklärte: „Customs protects society, upholds its ideals, and works meticulously“.
✈️ Drogenroute Thailand – wird der Schmuggel immer dreister?
Mehr als drei Kilogramm Kokain im Gepäck, eingeflogen über Europa – der nächste große Fund wirft Fragen zur internationalen Drogenszene auf. Trotz verschärfter Kontrollen versuchen Kuriere offenbar weiterhin ihr Glück.
Zeigt dieser Fall die Stärke der Behörden – oder nur, wie groß das Problem wirklich ist?
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waehrend der „grosse“ fang gefeiert wird haben einige kilos mehr ihren weg in die nasen gefunden👃 !!
es gab bzw. gibt politiker u. andere vertreter die sich fuer eine legalisierung aussprechen 🤔!
genauso viele sind strikt dagegen ,kann ich verstehen man saegt nicht an dem ast auf dem man sitzt🙂 ,
ein zusaetzliches einkommen waer damit verloren.😭
Wenn Beispielsweise in Deutschland jährlich Tonnen von Kokain beschlagnahmt werden, geht man davon aus das die weitaus meisten Drogen durchkommen. Und Thailand mit seinen löchrigen Außen Grenzen wird mit Sicherheit die meisten Drogen gar nicht erfassen können, denn der Markt verlangt nach „Life Style und Party“ Drogen…..die paar Kilos die über den Flugverkehr angepasst werden sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Thailand mit Kokain und anderen 1. Weltdrogen, groß Umsatz gemacht wird.
In Europa lässt sich mit den Drogen ein weitaus höherer Gewinn erzielen. Hier ist das große Geld und hier sind auch die Leute die bereit sind viel Geld für „Lifestyle“ Drogen auszugeben. Das ganze wird noch von lachhaften Strafen für die Groß- und Kleindealer gefördert. Etliche Kilo oder sogar tonnenweise und dann 10 – 12 Jahre Haft, mit günstiger Sozialprognose werden daraus dann 6 – 8 Jahre und die letzten 2 auch noch im offenen Vollzug.