328 Flüge wegen Nahost-Konflikt betroffen – 50.000 Passagiere stranden

✈️ 328 Flüge gestrichen oder verspätet: Laut Airports of Thailand konnten wegen der Nahost-Krise fast 50.000 Passagiere nicht wie geplant reisen. Besonders betroffen: Suvarnabhumi und Phuket. Wie lange hält die Störung an?

328 Flüge wegen Nahost-Konflikt betroffen - 50.000 Passagiere stranden
The Nation
Google Werbung

BANGKOK, THAILAND – Der eskalierende Nahost-Konflikt wirbelt den Flugverkehr durcheinander: Zwischen 28. Februar und 4. März waren laut Airports of Thailand (AOT) insgesamt 328 Flüge von Ausfällen und Verspätung betroffen. 49.688 Passagiere konnten ihre Reise nicht wie geplant antreten, mit den größten Auswirkungen an Suvarnabhumi und Phuket.

328 betroffene Flüge in fünf Tagen

Nach Angaben von AOT wurden in dem Zeitraum 327 Flüge gestrichen und ein Flug verspätet abgefertigt.

Auslöser seien verschärfte Sicherheitslagen und daraus folgende NOTAMs (amtliche Luftfahrt-Hinweise), die in mehreren Ländern zu Luftraumsperrungen führten und Airlines zu kurzfristigen Flugplanänderungen zwangen.

Suvarnabhumi und Phuket am stärksten betroffen

Am Suvarnabhumi Airport in Bangkok registrierte AOT die höchste Zahl: 33.029 Passagiere waren dort von den Störungen betroffen.

Am Phuket Airport summierte sich die Zahl der beeinträchtigten Reisenden auf 16.062, während Chiang Mai (312) und Don Mueang (285) deutlich weniger Auswirkungen meldeten.

Welche Strecken und Airlines besonders auffielen

Paweena Jariyathitipong, Präsidentin von AOT, hatte zuvor erklärt, dass vor allem Verbindungen zwischen Thailand und dem Nahen Osten sowie Transitflüge betroffen gewesen seien.

Als wichtige Airlines nannte AOT unter anderem EL AL Israel Airlines, Emirates, Qatar Airways, Etihad Airways, Gulf Air und Thai AirAsia X.

Umbuchungen und Entlastung am Boden

Ein Teil der Passagiere, deren Reisen über den Nahen Osten als Umsteige-Route geplant waren, wurde laut AOT auf alternative, nicht betroffene Verbindungen umgebucht.

Gleichzeitig betonte AOT, dass alle sechs AOT-Flughäfen geöffnet seien und normal arbeiteten, außerdem habe die Standplatzvergabe die regulären Hauptverbindungen nicht beeinträchtigt.

AOT richtet Kommandozentrale ein und stockt Personal auf

Zur Unterstützung betroffener Reisender wurde am Suvarnabhumi Airport ein Operations Command Centre (OCC) eingerichtet, um Abläufe mit beteiligten Behörden zu koordinieren.

AOT entsandte zusätzlich PR-Teams und Airport Ambassadors, stellte mehr Trinkwasser und Wartebereiche bereit, koordinierte mit der Immigration Bureau schnellere Kontrollen gegen Gedränge und erhöhte die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Uhr bei Echtzeit-Monitoring der Fluglage.

Hinweise für Reisende und Kontakt rund um die Uhr

AOT riet Passagieren auf Nahost-Routen oder verbundenen Reiserouten, den Flugstatus vor der Fahrt zum Flughafen direkt bei der Airline zu prüfen und Updates über die Kommunikationskanäle der Fluggesellschaften sowie über die Facebook-Seite AOT official zu verfolgen.

Weitere Informationen gibt es laut AOT über das AOT Contact Centre 1722, das 24 Stunden erreichbar ist.

Thai Airways weicht aus – Europa-Flüge werden umgeleitet

Unabhängig davon erklärte Chai Eamsiri, CEO von Thai Airways International (THAI), Luftraumschließungen in Israel, Iran und weiteren Gebieten hätten THAI aktuell nicht getroffen, da die Airline derzeit keine Routen betreibe, die durch diese beiden Lufträume führen.

Wegen des Konflikts zwischen Pakistan und Afghanistan, dessen Luftraum für Europa-Flüge relevant sei, habe THAI die Routen aus Sicherheitsgründen angepasst, was bei mehreren europäischen Zielen rund 20 Minuten zusätzliche Flugzeit bedeute, ohne die Gesamttreibstoffkosten wesentlich zu erhöhen.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Nation

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert