SURAT THANI, THAILAND – Eine Mutter und ihr Sohn schleusten Milliarden für eine chinesische Betrügerbande am Gesetz vorbei. Die thailändische Polizei zerschlug das illegale Krypto-Netzwerk nach Hinweisen aus den USA.
Milliarden am Gesetz vorbei geschleust
Die Beamten nahmen die 51-jährige Parichart und ihren erst 20-jährigen Sohn Sermsak am Freitag fest. In ihrem Haus in Surat Thani klickten die Handschellen.
Das Duo soll über vier Milliarden Baht für eine kriminelle Bande aus China gewaschen haben. Dabei nutzten sie digitale Währungen, um die Spur des Geldes zu verwischen.
Tarnfirma für fiese Liebesbetrüger
Der Sohn gab bei der Befragung zu, eine Scheinfirma gegründet zu haben. Offiziell sollte das Unternehmen als Beratungsbüro für Forschung dienen.
In Wahrheit war die Firma nur eine Fassade für illegale Geschäfte. Sie wuschen damit Gelder aus sogenannten Liebes-Investitions-Betrügereien.
Spur führt bis nach Amerika
US-Heimatschutzbehörden kamen den Tätern auf die Schliche. In Amerika wurden tausende Menschen durch diese miese Masche um ihr Erspartes gebracht.
Amerikanische Ermittler stellten bereits Krypto-Währungen im Wert von über 100 Millionen Dollar sicher. Die Spur des Geldes führte schließlich direkt nach Thailand.
Zehn Betrugsfälle in Thailand bekannt
In Thailand knöpften die Betrüger ihren Opfern bereits acht Millionen Baht ab. Die Opfer fielen auf gefälschte Investitionen und Online-Jobs herein.
Die Polizei beschlagnahmte bei der Razzia Mobiltelefone, Bankbücher und einen Computer. Der 20-jährige Sohn war zudem bereits wegen eines anderen Aktienbetrugs zur Fahndung ausgeschrieben.
Hungerlohn für das große Risiko
Für jede gewaschene Million erhielt der junge Mann eine Belohnung von umgerechnet nur etwa 100 Dollar. Er tauschte dafür digitale Münzen zwischen verschiedenen Netzwerken hin und her.
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Drei weitere Komplizen sollen dem Duo geholfen haben. Nun warten auf Mutter und Sohn schwere Strafen wegen Computerbetrugs und Geldwäsche.



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