800.000 Baht: Die Zwei-Konten-Strategie

800.000 Baht: Die Zwei-Konten-Strategie
Gemini AI

Die ungewöhnliche Strategie: Warum manche Thailand-Rentner plötzlich doppelt so viel Geld auf der Bank parken

An den Stammtischen der Expat-Community in Thailand macht derzeit eine Strategie die Runde, die auf den ersten Blick absurd klingt. Statt der vorgeschriebenen 800.000 Baht für das Retirement-Visum halten manche Residenten plötzlich 1,6 Millionen Baht auf thailändischen Konten. Das sind umgerechnet über 42.000 Euro, die dort praktisch stillliegen.

Was auf den ersten Blick nach Geldverschwendung aussieht, hat einen ernsten Hintergrund. Doch ist diese Vorsichtsmaßnahme wirklich nötig oder nur Paranoia? Die Antwort ist komplexer als gedacht.

Der Albtraum, der nachts wachhält: Was passiert, wenn das Konto plötzlich gesperrt ist?

Jeder Ruheständler in Thailand kennt den Moment vor dem jährlichen Immigration-Termin. Man liegt nachts wach und grübelt: Ist wirklich alles in Ordnung? Sind die 800.000 Baht noch drauf? Funktioniert das Online-Banking? Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Schalter der Immigration, und genau in diesem Moment ist Ihr Bankkonto gesperrt.

Kein Kontoauszug möglich. Kein Bank Letter. Kein Visum. Solche Horrorszenarien kursieren in den Foren, und manche davon sind tatsächlich passiert. Aber wie realistisch sind diese Ängste wirklich?

Was die Immigration wirklich verlangt – und wo die Fallstricke lauern

Für das Retirement-Visum gelten klare Regeln: 800.000 Baht müssen nachgewiesen werden. Doch hier beginnt bereits die erste Überraschung. Je nachdem, wo in Thailand Sie Ihr Visum verlängern, können die Anforderungen unterschiedlich sein.

Die meisten Immigration Offices verlangen, dass das Geld zwei Monate vor der Antragstellung auf dem Konto liegt. Einige Dienststellen wie Samut Prakan fordern jedoch drei Monate. Nach der Erteilung muss der Betrag weitere drei Monate bei 800.000 Baht bleiben, danach darf er auf 400.000 Baht sinken – aber nie darunter. Ein einziger Tag unter diesem Limit, und die nächste Verlängerung kann scheitern.

Der Fall, der niemand für möglich hielt – bis er wirklich eintrat

In einer Facebook-Gruppe berichtete kürzlich ein Resident von einem Vorfall, der seine gesamte Planung über den Haufen warf. Seine Bank führte mitten im entscheidenden Zeitraum eine „Compliance-Prüfung“ durch. Alle Konten: gesperrt. Online-Banking: deaktiviert. Filialen: konnten nicht helfen, da die zentrale IT-Abteilung in Bangkok entscheiden musste.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Das Problem? Solche Prüfungen können Tage, manchmal Wochen dauern. Sein Immigration-Termin rückte näher. Glücklicherweise hatte dieser Mann etwas, was die meisten nicht haben: ein zweites Konto bei einer anderen Bank mit ebenfalls 800.000 Baht. Er konnte den Bank Letter von dort besorgen und sein Visum retten.

Warum ein zweites Konto bei derselben Bank völlig nutzlos ist

Viele denken jetzt vermutlich: „Dann eröffne ich einfach ein zweites Festgeldkonto bei meiner Bank.“ Das klingt logisch, ist aber ein gefährlicher Trugschluss. Wenn Ihre Bank ein internes Problem hat – sei es eine Systemstörung, eine Compliance-Sperre oder im schlimmsten Fall finanzielle Schwierigkeiten – sind alle Ihre Konten bei dieser Bank gleichzeitig betroffen.

Echte Sicherheit entsteht nur durch Verteilung auf zwei völlig unabhängige Institute. Aber warum erzählt Ihnen das niemand? Weil die meisten diese Strategie für übertrieben halten. Bis es sie selbst trifft.

Das versteckte Risiko, über das kaum jemand spricht

Hier kommt ein Detail ins Spiel, das selbst langjährige Residenten oft übersehen: die thailändische Einlagensicherung. Die Deposit Protection Agency (DPA) sichert im Falle einer Bankpleite nur 1 Million Baht pro Kunde und pro Bank ab.

Rechnen wir das durch: Wer 1,6 Millionen Baht bei einer einzigen Bank parkt, trägt für 600.000 Baht das volle Ausfallrisiko. Verteilt man die zwei mal 800.000 Baht auf zwei verschiedene Banken, ist jeder Baht geschützt. Diese Information allein rechtfertigt für vorsichtige Anleger bereits die Doppelstrategie.

Die Frage, die sich jetzt stellt: Was kostet diese Sicherheit wirklich?

Jetzt wird es finanziell interessant. 1,6 Millionen Baht auf thailändischen Festgeldkonten bringen derzeit etwa 1,5 bis 2,5 Prozent Zinsen. Würde man dieses Geld stattdessen in internationale Anlagen mit durchschnittlich 4 Prozent Rendite investieren, entgehen einem jährlich etwa 32.000 Baht – das sind rund 850 Euro.

Das ist der Preis für das beruhigende Gefühl, auf jedes Szenario vorbereitet zu sein. Für manche ist das ein akzeptabler Betrag. Für andere pure Verschwendung. Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt, der oft unterschätzt wird.

Das Währungsrisiko: Die versteckte Gefahr, die Ihr Vermögen bedroht

Wer fast 43.000 Euro dauerhaft in thailändischer Währung hält, setzt sich einem erheblichen Wechselkursrisiko aus. Der Baht kann gegenüber dem Euro schwanken – und zwar deutlich. In den letzten Jahren gab es Phasen, in denen der Baht über 15 Prozent an Wert verlor.

Stellen Sie sich vor: Ihre 1,6 Millionen Baht waren einmal 45.000 Euro wert. Nach einem Währungsverfall sind es nur noch 38.000 Euro. Sie haben nichts ausgegeben, aber 7.000 Euro verloren. Finanzberater würden vermutlich abraten, einen so hohen Anteil des Vermögens in einer Schwellenlandwährung zu halten.

Was passiert, wenn die Immigration plötzlich misstrauisch wird?

Ein Gedanke, der selten diskutiert wird: Was, wenn die Beamten irgendwann fragen, warum Sie mehrere große Konten haben? In Thailand können sich Regeln schnell ändern. Neue Meldepflichten, strengere Kontrollen der Geldherkunft oder verschärfte Steuergesetze könnten die Strategie komplizieren.

Zwei große Konten bedeuten auch doppelten administrativen Aufwand bei der steuerlichen Erfassung. Sollte Thailand beginnen, Auslandseinkommen strenger zu besteuern – was diskutiert wird –, könnte die Komplexität zum Problem werden.

Die 12-Monats-Falle: Wenn Flexibilität zur Illiquidität wird

Manche Banken bieten spezielle Festgeldkonditionen für 12 Monate an, die etwas bessere Zinsen abwerfen. Das klingt attraktiv für die Visumsstrategie, da das Geld ohnehin langfristig im Land bleiben muss. Doch hier lauert eine Falle.

Wer zwei Festgeldkonten mit je 800.000 Baht für 12 Monate anlegt, hat plötzlich 1,6 Millionen Baht geblockt, auf die er im Notfall nicht zugreifen kann. Ein medizinischer Notfall, eine plötzliche Reparatur, eine familiäre Krise – und das Geld ist unerreichbar. Die Sicherheit für das Visum wird zur gefährlichen Illiquidität.

Der psychologische Faktor: Angst ist ein schlechter Finanzberater

Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Viele Entscheidungen in Expat-Foren werden nicht rational getroffen, sondern emotional. Die Foren sind voll von Horrorgeschichten – oft Einzelfälle oder Missverständnisse, die nicht die Regel abbilden.

Eine nüchterne Risikoanalyse zeigt: Ein gut geführtes Konto bei einer soliden thailändischen Bank funktioniert in 99 Prozent der Fälle einwandfrei. Die Frage ist also: Ist man bereit, für das eine Prozent Restrisiko 850 Euro pro Jahr zu zahlen und 1,6 Millionen Baht zu immobilisieren?

Was langjährige Residenten wirklich empfehlen

Interessanterweise gibt es in der Community zwei völlig gegensätzliche Lager. Die einen berichten, dass sie über Jahrzehnte nie Probleme mit nur einem Konto hatten. Sie betonen, dass ein gutes Verhältnis zur Hausbankfiliale oft mehr wert ist als technische Redundanz. Ein Filialleiter, der einen kennt, kann kleine Probleme oft unbürokratisch lösen.

Die anderen schwören auf die Doppelstrategie, weil sie selbst einmal Opfer einer Kontosperre wurden. Beide haben recht – aus ihrer jeweiligen Erfahrung. Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte.

Die Alternative, die kaum jemand nutzt – obwohl sie eleganter wäre

Es gibt einen Weg, das Risiko der Kapitalbindung komplett zu umgehen: der Nachweis eines monatlichen Renteneingangs von 65.000 Baht (etwa 1.735 Euro). Wer diese Möglichkeit hat, braucht die 800.000 Baht nicht dauerhaft zu binden.

Doch viele Immigration Offices bearbeiten diese Kombination aus Bankguthaben und Einkommen ungern, da sie als kompliziert gilt. Daher flüchten sich die meisten in die klare 800.000-Baht-Lösung. Das System selbst zwingt die Leute praktisch dazu, große Summen stillzulegen.

Die smarte Kompromisslösung: Notfallgroschen statt doppeltes Visum-Konto

Experten raten zu einer differenzierteren Strategie: Ein Konto strikt für das Visum mit 800.000 Baht, und ein zweites Konto für Lebenshaltung und Notfälle, das gut gefüllt ist, aber nicht zwingend die volle Visumssumme aufweist.

Dies bietet Flexibilität, ohne unnötig viel Kapital totzulegen. Die reine Verdoppelung der Visumssumme bleibt eine Lösung für die extrem Vorsichtigen – oder für jene, die bereits ein sehr großes Vermögen haben und die Opportunitätskosten verschmerzen können.

Warum die Strategie funktioniert – wenn man es richtig macht

Kommen wir zurück zur Ausgangsfrage: Ist die Doppel-Konto-Strategie sinnvoll oder Paranoia? Die Antwort: Sie ist ein Luxus, den man sich leisten können muss. Sie bietet maximalen Schutz gegen technische und administrative Ausfälle, erkauft diesen jedoch mit hohen Kosten.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, sind drei Punkte entscheidend: Erstens, verteilen Sie die Konten auf zwei verschiedene Banken. Zweitens, achten Sie auf die Einlagensicherungsgrenze von 1 Million Baht pro Bank. Drittens, behalten Sie genug liquide Mittel außerhalb der Festgeldkonten für Notfälle.

Die unbequeme Wahrheit: Für wen sich die Strategie wirklich lohnt

Die Doppel-Konto-Strategie macht Sinn für Residenten, die eines oder mehrere dieser Kriterien erfüllen: Sie haben bereits ein größeres Vermögen und die 850 Euro Opportunitätskosten pro Jahr fallen nicht ins Gewicht. Sie haben bereits einmal eine Kontosperre oder ein technisches Problem erlebt. Sie schlafen nachts besser, wenn sie wissen, dass ein Backup existiert.

Für den durchschnittlichen Residenten mit begrenztem Budget ist ein einzelnes, sauber geführtes Konto bei einer großen, stabilen Bank in der Regel ausreichend. Die beste Strategie ist jene, die einem erlaubt, das Leben in Thailand entspannt und ohne ständige Sorge vor dem nächsten Behördengang zu genießen.

Anmerkung der Redaktion:

Dieser Artikel basiert auf Diskussionen und Erfahrungswerten aus der Expat-Community in Thailand (Stand Februar 2026). Er stellt keine rechtliche oder finanzielle Beratung dar. Die Regelungen der thailändischen Immigration können sich regional unterscheiden und kurzfristig ändern. Wir empfehlen, vor finanziellen Entscheidungen stets aktuelle Informationen bei den zuständigen Behörden oder professionellen Visa-Agenturen einzuholen.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

10 Kommentare zu „800.000 Baht: Die Zwei-Konten-Strategie

  1. Ist vieleicht pervers, aber ich gehe auf total sicher.

    1.) ich halte die Einkommensbescheinigung als mein Favorit und als Sicherheit, sollte der Wechselkurs auf 30-31 abgleiten , ein Konto mit 100.000 Bath zusaetzlich.

    2. Gleichzeitig unter Einhaltung der Fristen , 800.000.

    3. Seit einigen Jahren erspare ich mir die alleinigen Gaenge zur Immigration. Sobald ich die Einkommensbescheinigung habe, fahre ich zum Agenten und er bereitet alles vor.Dann zur Immigration , 1 Bild, und 24 Stunden später bringt mir ein Kurier den Pass .

    Der ganze Spass kostet 10.000 Bath (incl.1900 Imi fee).

    Sollten sich irgendwelche Bestimmingen aendern,werde ich sachkundig und im rechtzeitig informiert.

  2. das was der WB oben von sich gegeben hat kann ich unterschreiben , weil es gesetze o. verordungen sind.
    der WB laesst in seinen ausfuehrungen kein wenn u. aber zu was heisst, das ist so, und dann ist das so!
    jede immi hat ihre eigenen gesetze ,und sehr grosse ermessensspielraeume , wo nicht , wenn das o. das nicht stimmig ist die verlaengerung verweigert wird .
    ein beispiel : 1 bekannter von mir braucht auch die 800k , er hat diese seit seinem hier sein 12j.auf dem konto und noch was mehr zum leben.
    2 wochen vor der verlaengerung hatte er einen auounfall, sein auto wirtschaftlicher totalschaden.
    die vs uebernahm das , kam aber nicht in die poette mir der auszahlung und der gute mann braucht ein auto, lebt in der pampa.
    er an sein konto und hat die 800k angekratzt und ein auto gekauft ,dann ging er zur immi und erklaerte weshalb er nur 700k drauf hat. !
    die dame am schalter hat sich im PC umgeguckt , er hatte sich noch nie was zu schulden kommen lassen , immer alles top !
    er bekam die verlaengerung mit der aufforderung im naechsten jahr die 800k vorzuhalten !!
    so o. so aehnliche faelle habe ich schon zu hauf live mitbekommen , krankenhaus aufenthalt , er musste an die 800k, die immi auch keine probleme gemacht ,allerdings schriftliche unterlagen vom KH.
    wer sich regelkonform ueber viele jahre verhaelt und dann mal ins stolpern kommt ist die immi schon grosszuegig.
    wenn sie aber merken das sie verarscht werden , so wie von einem deutschen in phuket , dann gibts nix !!
    selbstverstaendlich sollte mann es nicht drauf ankommen lassen , immer erst andere wege pruefen , wenn aber alle ueberlegungen nicht weiterhelfen, kann die immi auch schon mal ein auge o. auch zwei zudruecken !!

    1. Das mag alles sein, ist aber nicht die Regel. Ist eigentlich ,so wie eine Lottery,manchmal hat man Glueck,aber ueberwiegend nicht. Dann besser im Heimatland bleiben.

  3. Zum Verstaendnis,als vor einigen Jahren ein deutscher Geschaeftsmann in Pattaya ermordet wurde, sagte Big Joke, die finanzielle Huerde fuer ein Rentnervisum ist zu gering. Wer sagt uns, dass nicht uebernacht statt 800.000 , 1,2 oder 1,6 Millionen gefordert werden. Die sollte man im Hinterstuebchen bereit halten.

    1. das halte ich fuer sehr unwahrscheinlich , auch die reg. weiss das sehr viele farangs zu knabbern haben , gerade die ledigen mit familie, schulgeld , uniform usw usw……… !!
      sie werden auch nicht auf die idee kommen das die singles mehr vorhalten muessen als bisher !!
      das wird genauso wenig kommen wie die KV fuer alle, o. die gesetzesaenderungen im ganja „gesetz“, da wird auch nix kommen .
      es gaebe noch mehr beispiele von daher besteht kein grund zur sorge !!

    2. Das könnte natürlich in diesem Land schon mal passieren. Auf der anderen Seite, der Herr Surachate Hakparn hat als seinerzeitiger Chef der Immigration auch gesagt, dass die 90Tage-Meldung abgeschafft wird und die Anschaffung des biometrischen Einreisesystems ein Fehler wäre. Und wir leben immer noch mit der 90-Tage-Meldung und dem unbrauchbaren biometrischen Einreisesystem.

  4. Die Aussage „Wer zwei Festgeldkonten mit je 800.000 Baht für 12 Monate anlegt, hat plötzlich 1,6 Millionen Baht geblockt, auf die er im Notfall nicht zugreifen kann.“ ist mal wieder Unsinn. Vom Festgeldkonto kann man jederzeit gegen Zinsverlust Geld entnehmen. Wäre das Geld geblockt, würde die Immigration es auch nicht als Sicherheit akzeptieren.

  5. Alles richtig, jede Immi arbeitet nach eigenen Vorstellungen. Ich bin immer mit der Einkommensbescheinigung der Botschaft zurecht gekommen. Wenn die Immi die Kombi aus Bankguthaben und Einkommen als zu kompliziert befindet, einfach mal einen Taschenrechner einschalten und dann klappt das schon ;-)
    Zwei Konten habe ich auch, allerdings nur, um auf dem mit online Banking nicht zu hohe Summen zu haben.

    1. Diese völlig neue Technik mit einem Taschenrechner ist noch nicht bei jedem lokalem Immigrationbüro angekommen. Zum Beispiel in Hua Hin wird eine Kombi nicht anerkannt. Entweder – oder!

  6. Die Zeiten von 1,5% Zins oder mehr auf dem Festgeldkonto sind schon lange vorbei. Bangkokbank 0,9% bei 24 Monaten. Kasikorn 0,8% 12 Monate

Schreibe einen Kommentar zu Oskar Kusch Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert