Python-Alarm in Nonthaburi! Riesenschlange stürzt durch die Decke und frisst Polizisten-Katze
In einem Wohnhaus in Nonthaburi ist ein Polizeibeamter aus dem Schlaf gerissen worden, als eine riesige Python buchstäblich durch seine Zimmerdecke krachte. Der ungebetene Gast hatte es auf seine Haustiere abgesehen und verschlang vor seinen Augen ein geliebtes Scottish Fold-Kätzchen. Das Unglaubliche: Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb von nur zwei Monaten. Die Rettungskräfte hatten eine gefährliche Mission, um die aggressive Schlange zu bergen, die sich hinter einer Waschmaschine versteckt hatte.
Einsatzkräfte finden aggressive Schlange vor
Der Notruf des völlig aufgelösten Hausbesitzers ging am Morgen des 2. November 2025 gegen 07:30 Uhr ein. Die Rettungskräfte Wirot Boonthai (52) und Buppha Ampuang (53) vom Katastrophenschutz-Zentrum in Nonthaburi eilten in das Haus im Bezirk Bang Yai. Dort erwartete sie eine dramatische Situation. Die mehrere Meter lange Python hatte sich hinter einer Waschmaschine zusammengerollt und war äußerst aggressiv. Immer wieder versuchte sie, nach den Einsatzkräften zu schnappen, die sie einfangen wollten.
Nach einem angespannten Kampf gelang es den Profis schließlich, der Schlange eine Schlinge über den Kopf zu werfen und sie zu überwältigen. Ein Blick auf den Körper des Reptils verriet das grausige Schicksal des vermissten Haustiers: Der deutlich geschwollene Bauch der Schlange ließ keinen Zweifel daran, dass sie bereits eines der Kätzchen verschlungen hatte.

Polizist trauert um sein Scottish Fold-Kätzchen
Der Hausbesitzer, Polizeileutnant Rachanon Jaidet, der in der Abteilung für Internetverbrechen gegen Kinder arbeitet, war sichtlich mitgenommen. Er erklärte, dass er insgesamt acht Katzen halte – fünf ausgewachsene Tiere und drei erst drei Monate alte Kätzchen. Noch einen Tag zuvor hatte er zwei der Kätzchen an einen Freund verschenkt, sodass nur noch ein männliches Scottish Fold-Kätzchen im Haus war. Ausgerechnet dieses war an diesem Morgen spurlos verschwunden, was ihn sofort alarmierte.
Seine schlimmste Befürchtung wurde bestätigt: Die Schlange war durch die Decke eingedrungen und hatte das kleine Kätzchen gefressen. „Zum Glück habe ich die beiden anderen Kätzchen gestern weggegeben“, sagte der Polizist erschüttert, „sonst hätte die Schlange womöglich alle gefressen.“
Bereits der zweite Schlangen-Einbruch innerhalb von zwei Monaten
Das absolut Unglaubliche an dieser Geschichte ist, dass es sich nicht um ein Einzelereignis handelt. Der Polizeibeamte berichtete, dass bereits im August ein ähnlicher Vorfall passiert sei. Damals war eine andere große Python durch seine Decke gestürzt, hatte aber keines der Tiere erwischt und konnte unverrichteter Dinge wieder entkommen.
Dass nun erneut eine Schlange in sein Haus eingedrungen ist, versetzte ihm einen riesigen Schock. Er vermutet, dass sich in der Nähe seines Hauses ein Schlangennest befinden muss, von dem aus die Reptilien immer wieder in die Wohngebiete vordringen. Die Behörden kündigten an, die gefangene Python in einem sicheren, natürlichen Lebensraum weit entfernt von Wohnsiedlungen auszusetzen.

Warum die Schlangen jetzt in die Häuser kommen
Die örtlichen Tierschutz- und Schlangen-Experten haben eine Erklärung für die Häufung dieser Vorfälle. Sie raten allen Anwohnern in der Gegend dringend, ihre Decken und Dachböden auf mögliche Eingänge zu überprüfen und diese zu sichern.
Der Grund für das vermehrte Auftreten von Schlangen in Wohnhäusern sind die jüngsten Überschwemmungen und starken Regenfälle. Die nassen und ungemütlichen Bedingungen in der Natur treiben die Reptilien dazu, in trockene und geschützte Bereiche wie Häuser zu flüchten, wo sie Unterschlupf und leider manchmal auch leichte Beute finden.
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Für Polizeileutnant Rachanon bleibt der schmerzliche Verlust seines Haustiers und die Gewissheit, dass sein Zuhause offenbar auf einer beliebten Schlangen-Route liegt.
💬 Schlangen in Wohngebieten – Ihre Meinung
Wie würden Sie reagieren, wenn plötzlich eine Python durch Ihre Decke stürzt? Sollten Städte in Thailand stärker gegen Schlangen in Wohngebieten vorgehen – oder gehört das Risiko zum Leben in tropischer Natur?


