NAKHON RATCHASIMA – Ein dramatisches Video schockt ganz Thailand! Ein kleines Mädchen ist aus einem Kindergarten entwischt und auf eine vielbefahrene Straße gelaufen. Die Aufnahmen lösten eine Welle der Empörung aus.
Video zeigt den gefährlichen Ausflug
Am 20. November 2025 filmte eine Überwachungskamera den Vorfall im Bereich des Tores 1 der Suranaree University of Technology.
Das Video, das in der Facebook-Gruppe „ข่าวคนโคราชบ้านเอ็ง“ geteilt wurde, zeigt das Mädchen in rosa Kleidung, das mit einer Milchflasche auf die Straße läuft.
„Das Kind war einen Moment lang in großer Gefahr“, berichtet ein Augenzeuge. Ein Passant konnte das Kind gerade noch rechtzeitig zurückbringen, bevor ein Auto kam.
Sofortige Notfall-Maßnahmen
Am nächsten Tag ergriff die lokale Verwaltung drastische Maßnahmen. Techniker schweißten Stahlgitter an einen Balkon, um die Lücken zu schließen.
„Wir haben sofort gehandelt, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten“, betonte SAO-Präsident Chathinya Saowakul.
Der stellvertretende Direktor der Bildungseinrichtung, Ampai Mungkunkhrom, überwachte persönlich die Arbeiten. Die Sicherheitslücken sollten umgehend beseitigt werden.

So konnte es passieren
Der Vorfall ereignete sich zur Mittagszeit, als die Kinder zu Mittag aßen. Das Mädchen hatte im separaten Krankenzimmer geschlafen.
„Als die Lehrer aus der Cafeteria zurückkamen, war das Kind verschwunden“, erklärte Ampai.
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Eine sofortige Suche wurde eingeleitet. Glücklicherweise wurde das Mädchen wohlbehalten bei einem Verwandten gefunden, der vor der Schule Getränke verkaufte.
Eltern reagieren verständnisvoll
Die Mutter des Kindes wurde um 14:00 Uhr informiert und zeigte sich einsichtig. Sie bat lediglich um verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
Auch der Vater, der das Mädchen um 15:00 Uhr abholte, äußerte kein weiteres Bedenken, betonte aber: „Wir müssen auf alle Kinder besser aufpassen.“
Es handele sich um den ersten derartigen Vorfall in der Einrichtung, an dem Tag waren 32 von 43 angemeldeten Kindern anwesend.
Langfristige Lösungen geplant
Die Verwaltung kündigte weitere Maßnahmen an: Verstärkung der Außenzäune, bessere Absprachen mit der benachbarten Schule und intensivere Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
Das Haupttor, normalerweise geschlossen, war an dem Tag aufgrund des häufigen Ein- und Ausgehens geöffnet worden.
„Wir entschuldigen uns bei allen Eltern und werden das Vertrauen in unsere Einrichtung wieder aufbauen“, versprach die Verwaltung. Die Sicherheit der Kinder habe oberste Priorität.
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