HAT YAI – Verzweifelte Szenen in der südthailändischen Stadt Hat Yai! Eingeschlossene Bewohner klettern über Hochspannungsleitungen, um den Fluten zu entkommen. Eine Frau filmt die Apokalypse und schreit um Hilfe – doch die Rettung kommt nicht an!
Tödliche Flucht über Stromdrähte
Die thailändische Frau Kang Namthip dokumentiert das Grauen. Ihr Video zeigt drei Männer, die über Kommunikationskabel balancieren.
„Bitte haben Sie Erbarmen mit uns. Viele Leben warten noch auf Rettung“, fleht sie in ihrem Post.
Das Wasser steht bereits im zweiten Stock. Die Lebensmittel und das Trinkwasser werden knapp. Die Lage ist aussichtslos.
Verzweifelte Hilferufe per Facebook
Kang teilt immer neue Videos vom Überlebenskampf. Sie hinterlässt ihre Handynummer und genaue Adresse bei jedem Post.
„Ich komme nicht mit Rettungsteams in Kontakt. Wir sind auf der Phonphichai Road“, schreibt die Verzweifelte.
Die Gegend vor dem Phutthikaram Temple ist komplett abgeschnitten. Der Strom wurde vorsorglich abgestellt.

Regierung unter Beschuss
Die wütenden Bewohner machen der Regierung schwere Vorwürfe. „Man hat uns zur Evakuierung aufgefordert, aber keine Hilfe geschickt“, klagt Kang.
Die Fluten sind so reißend, dass selbst erfahrene Rettungsteams kaum durchkommen. Die Ressourcen der Freiwilligen sind erschöpft.
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Ohne zentrale Koordination herrscht Chaos. Viele Gebiete werden einfach vergessen.
Premier Anutin wehrt sich
Ministerpräsident Anutin Charnvirakul kontert die Vorwürfe. Er behauptet, die Regierung habe sofort gehandelt.
„Es gab keine Verzögerungen oder Hindernisse bei der Hilfeleistung“, betont der Premier.
Unterstützung von Regierung und Privatfirmen sei bereits unterwegs. Doch in Hat Yai sieht das niemand.
Rettungs-Chaos ohne Koordination
Die Freiwilligen sind überfordert. Viele sind nicht aus der Region und kennen die örtlichen Gegebenheiten nicht.
„Wir brauchen dringend eine Zentrale, die uns sagt, wo wir hin müssen“, erklärt ein erschöpfter Retter.
Während die Beamten diskutieren, kämpfen die Menschen in Hat Yai um ihr nacktes Überleben.
Lösung in Sicht?
Anutin kündigt nun eine zentrale Operationsstelle im Regierungsviertel an – ähnlich wie während der Pandemie.
Doch für die Eingeschlossenen kommt jedes Hilfsversprechen zu spät. Sie brauchen JETZT Hilfe. Ihre verzweifelten Videos sind ihr einziger Hoffnungsschimmer in der Flut-Hölle von Hat Yai.
🗣 Wer schützt die, die niemand sieht?
Hat das Katastrophensystem versagt – oder fehlt es an zentraler Führung? Sind Freiwillige die letzte Rettung, wenn der Staat versagt? Was meint ihr – wo muss sich jetzt etwas ändern?


