BANGKOK – Die thailändische Polizei hat 16 mutmaßliche Cyber-Verbrecher in einem Luxus-Condominium im Stadtteil Rama 9 festgenommen. Unter den Festgenommenen: Ein international gesuchter Taiwanese mit drei Haftbefehlen!
Großalarm in Luxus-Condo
Am 27. November stürmte ein Sonderkommando aus Polizei und Einwanderungsbeamten das Condominium.
„Wir hatten konkrete Hinweise auf verdächtige Aktivitäten“, bestätigt ein Einsatzleiter.
Die Beamte trafen auf 15 Chinesen und einen Taiwanese – alle mitten in der Nacht in einer Wohneinheit versammelt. Die Verhaftung verlief reibungslos.
So sickerten die Täter ein
Die Ermittlungen ergaben: Zwölf Chinesen waren illegal über die Grenze eingereist! „Sie flohen aus Myanmar und kamen über die Provinz Tak nach Thailand“, so ein Polizeisprecher.
Ein weiterer Chinese hatte sein Visum überzogen. Nur drei besaßen gültige Prestige-Visa. Die Spur führte direkt zurück zu Scam-Netzwerken in Myanmar.
Taiwanese mit dicker Akte
Der festgenommene Taiwanese ist eine schwere Nummer! In Taiwan wird er mit drei Haftbefehlen wegen Drogenhandels, Betrugs und Geldwäsche gesucht.
„Er gestand, für Betrüger gearbeitet zu haben“, verrät ein Ermittler.
Der IT-Spezialist sollte Romance-Scams und Investment-Betrügereien durchführen. Als Lohn lockten 50.000 Taiwan-Dollar (etwa 1.450 Euro) für zwei Geldwäsche-Konten.
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Fluchtroute Myanmar-Thailand
Polizeioberst Prasopchok Iampinit, Chef der Huai Khwang Polizeistation, bestätigt: „Mehrere Verdächtige arbeiteten für Betrüger-Netzwerke in Myanmar.“
Nach verschärften Grenzkontrollen flohen sie nach Thailand. Der Taiwanese und seine Kumpanen schlichen um 4 Uhr morgens ins Condo. Eine Chinesin hatte die Wohnung gemietet – angeblich für ein Jahr.
Mieterin gibt Rätsel auf
Die Mieterin, eine Chinesin, behauptet nur ihren Freund und zwei Freunde zu kennen. „Sie bestreitet, den Rest der Gruppe zu kennen“, so die Beamten.
Doch die Polizei hegt Zweifel. Jetzt wird ein Auto untersucht, das die Gruppe transportiert haben soll. Auch mögliche thailändische Helfer sind im Visier der Fahnder.
Das passiert jetzt
Elf Chinesen und der Taiwanese wurden wegen illegaler Einreise angeklagt. Ein weiterer Chinese muss sich wegen Visums-Überziehung verantworten.
Alle Mobiltelefone der Gruppe – acht allein im Gepäck eines Verdächtigen! – werden jetzt ausgewertet. Die Beweissicherung läuft auf Hochtouren.
Internationale Fahndung läuft
Nach den Einwanderungs-Verfahren wird der Taiwanese an die Behörden seiner Heimat überstellt. „Wir koordinieren die Übergabe mit Taiwan“, bestätigt die Polizei.
Die internationale Zusammenarbeit funktioniert – die Flucht der mutmaßlichen Verbrecher ist gescheitert!
🧠 Wie sicher ist Thailand wirklich?
Werden internationale Scammer Thailand gezielt als Rückzugsort nutzen – oder zeigt dieser Einsatz, dass die Behörden inzwischen schneller reagieren? Braucht es härtere Kontrollen an den Grenzen? Deine Meinung zählt!


