Keine „Jagd“ auf Russen oder Chinesen

🛃 Immigration wehrt sich: Keine Jagd auf chinesische oder russische Touristen – nur auf Missbrauch. Ob das Misstrauen damit wirklich endet, bleibt offen


Keine "Jagd" auf Russen oder Chinesen
Thai Examiner, KhaoSod

BANGKOK – Jetzt reagiert Thailands Einwanderungsbehörde auf die wilde GerĂŒchtekĂŒche! In einer spektakulĂ€ren Pressekonferenz rĂ€umte ein Top-General mit Falschmeldungen ĂŒber angebliche Schikanen gegen chinesische und russische Urlauber auf. Die Wahrheit: Es geht nur um kriminelle AuslĂ€nder!

General kontert GerĂŒchte-Offensive

Polizeimajor General Choengron Rimphadee, Sprecher der Einwanderungsbehörde, ging hart ins Gericht mit unseriösen Visa-Agenturen. „Diese Behauptungen sind falsch und sollen nur Angst verbreiten“, wetterte der General am Montag am Flughafen Suvarnabhumi.

Hinter den Falschmeldungen stecken demnach kriminelle Visa-Runner, die ihr schmutziges GeschĂ€ft schĂŒtzen wollen.

Echte Touristen hĂ€tten ĂŒberhaupt nichts zu befĂŒrchten. Die neuen Kontrollen zielen einzig auf jene, die das System missbrauchen.

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Das sind die wahren Ziele der Jagd

Die Einwanderungsbehörde macht ernst im Kampf gegen illegale GeschĂ€fte und Schwarzgeld-Netzwerke. General Choengron nannte es deutlich: „Diese Personen kommen nicht zum Tourismus nach Thailand.“ 

Stattdessen arbeiten sie illegal, betreiben Firmen mit StrohmĂ€nnern oder schmuggeln sich als Call-Center-BetrĂŒger ins Land.

Ein Alarmzeichen: Manche AuslĂ€nder reisen ĂŒber sieben Mal pro Jahr ein und bleiben insgesamt mehr als 200 Tage – alles mit kurzen AusflĂŒgen ĂŒber die Grenze. Das hat mit Urlaub nichts mehr zu tun!

So funktioniert die neue Visapolitik

Ab sofort prĂŒfen die Beamten an FlughĂ€fen und Grenzstationen genau: Wie oft war der Reisende schon hier? Wie lange bleibt er diesmal? Stimmen die Hotelbuchungen und der RĂŒckflug?

Wer mehrmals hintereinander fĂŒr 45 Tage oder lĂ€nger einreist, muss mit schĂ€rferen Fragen rechnen. Im Extremfall droht die ZurĂŒckweisung an der Grenze.

Doch General Choengron beruhigt: „Die meisten Touristen bleiben etwa 15 Tage. FĂŒr sie Ă€ndert sich nichts.“ Nur Vielflieger ohne touristische Absicht mĂŒssen zittern.

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Kriminelle Banden im Visier

Hintergrund der verschĂ€rften Maßnahmen ist eine bedrohliche Entwicklung: Immer mehr Call-Center-Gangs aus NachbarlĂ€ndern verlagern ihre Operationen nach Thailand. Die schnellen GrenzĂŒbertritte per „Visa Run“ erleichtern ihnen das unerkannte Einschleusen.

Die Einwanderungsbehörde will nun verhindern, dass sich diese kriminellen Netzwerke im Königreich einnisten. Jeder VerdĂ€chtige wird jetzt schon an der Grenze gestoppt – ein harter Schlag gegen die internationale Unterwelt.

Tourismus boomt trotz aller Warnungen

Entgegen den dĂŒsteren Prophezeiungen erlebt Thailand einen Besucheransturm. Allein im November kamen tĂ€glich durchschnittlich 115.000 AuslĂ€nder ins Land. Die Zahlen aus China und Indien steigen sogar.

Der General betont: „Thailand bleibt ein sicheres und gastfreundliches Land fĂŒr alle echten Touristen.“ 

Wer mit sauberen Absichten einreist, wird weiterhin mit offenen Armen empfangen. Nur BetrĂŒger mĂŒssen von nun an mit der ganzen HĂ€rte des Gesetzes rechnen!

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🧭 Sicherheit oder Misstrauen?

Wie hart darf Immigration kontrollieren, ohne Touristen zu verschrecken? SchĂŒtzt Thailand den Markt – oder sendet es falsche Signale an echte Reisende? Deine Sicht zĂ€hlt!

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Quelle: Thai Examiner
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