PATTAYA, THAILAND – In Pattaya ist ein neues Gesundheitsprojekt gestartet, das traditionellen Muay Thai mit moderner Aerobic zu einem gemeinschaftlichen Fitnessprogramm verbindet.
Gesundheitsprojekt mit Kulturfokus eröffnet
Am 6. Januar 2026 hat Damrongkiat Pinijkarn, Vize-Bürgermeister der Stadt Pattaya, an der Pattaya City School 6 im Wat-Thammasamakee-Tempel die Eröffnung des Projekts „Muay Thai Aerobic Dance“ geleitet.
Das Vorhaben wird von der Gemeinschaft Wat Thammasamakee organisiert und durch den Health Security Fund der Stadt Pattaya finanziert. Ziel ist es, regelmäßige Bewegung zu fördern und gleichzeitig die traditionelle Kampfkunst Muay Thai als kulturelles Erbe sichtbar zu halten.
Bewegung für alle Generationen
Zur Eröffnungsfeier kamen Führungskräfte der Stadtverwaltung, darunter stellvertretende leitende Beamte, sowie Vertreter der lokalen Gemeinschaften. Der Präsident der Gemeinschaft Wat Thammasamakee stellte die Ziele des Programms vor.
Kern des Konzepts ist, typische Bewegungen des Muay Thai in leicht zugängliche Aerobic-Choreografien zu integrieren. Auf diese Weise soll Sport alltagstauglich werden – für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und in verschiedenen Lebensphasen.
Hunderte in Bewegung – von Schülern bis Senioren
An den ersten Aktivitäten nahmen zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner teil, darunter Schulkinder, Jugendliche und Senioren. Der Höhepunkt war eine dynamische Aerobic-Einheit, die von Muay-Thai-Techniken geprägt war.
Die Organisatoren berichteten von sichtbarer Freude, gemeinschaftlichem Zusammenhalt und spürbaren körperlichen Effekten bei den Teilnehmenden. Die Veranstaltung zeigte, wie traditionelle Elemente des Nationalsports in ein niedrigschwelliges Angebot für den Alltag überführt werden können.
Stadt setzt auf nachhaltige Gesundheitsförderung
In seiner Ansprache betonte Vize-Bürgermeister Damrongkiat Pinijkarn die gesundheitspolitische Ausrichtung Pattayas. „Pattaya erkennt die Bedeutung der Gesundheitsförderung auf allen Ebenen an, damit die Einwohner eine starke körperliche und mentale Gesundheit genießen können“, erklärte er.
Weiter sagte er, die kreative Nutzung von Muay Thai in Bewegungsprogrammen solle dazu beitragen, die Lebensqualität zu steigern und Pattaya zu einer nachhaltigen Stadt des Wohlbefindens zu entwickeln. „Indem wir Muay Thai, einen geschätzten Teil unseres kulturellen Erbes, anpassen, wollen wir die Lebensqualität verbessern“, so Pinijkarn.
Tempel, Behörden und Freiwillige als Partner
Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Wat-Thammasamakee-Tempel, relevanten staatlichen Stellen und zahlreichen lokalen Freiwilligen. Die Organisatoren beschrieben eine von Lachen, Motivation und Gemeinschaftsgeist geprägte Atmosphäre.
Berichtet wurde die Veranstaltung von Ms. Siraprapa Thongsamut, die Fotos stammen von Ms. Chinanang Chumchuea und Mr. Thanapong Unmak von der Public Relations Division des Tourism and Sports Office der Stadt Pattaya.
Bedeutung für lokale Gesundheitsarbeit
Mit dem Start des Programms setzt Pattaya ein sichtbares Zeichen, Bewegung stärker in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu integrieren. Die Verknüpfung von öffentlicher Gesundheit, Schule, Gemeindearbeit und Kulturpflege soll langfristig Wirkung entfalten.
• Förderung regelmäßiger körperlicher Aktivität
• Stärkung des Bewusstseins für Muay Thai als Kulturerbe
• Aufbau von Gemeinschaftsgefühl über Generationen hinweg
Nach Angaben der Beteiligten zeigt das Projekt bereits zum Auftakt, wie Gesundheitsförderung und kulturelle Identität im städtischen Raum zusammengeführt werden können.
🗣 Tradition bewahren – oder neu erfinden?
Muay Thai war einst Kampfkunst, dann Nationalsport – jetzt wird daraus Aerobic.
Ist das der richtige Weg, um junge Menschen und Senioren gleichzeitig für Bewegung zu begeistern?
Oder verliert Tradition an Wert, wenn sie zur Fitnessshow wird?
Was meinst du: Starke Idee oder kulturelle Verwässerung?



