23 Kilo Cannabis am Flughafen – Verhaftet!

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Daily News

CHIANG RAI, THAILAND – Eine 55-jährige Frau aus Südkorea ist am Mae Fah Luang International Airport festgenommen worden, nachdem in ihrem Gepäck mehr als 23 Kilogramm Cannabisblüten entdeckt worden waren, die nach Angaben der Behörden für London bestimmt gewesen sein sollen.

Zugriff nach Röntgenkontrolle am Terminal

Der Zugriff erfolgte im internationalen Bereich des Flughafens von Chiang Rai. Nach Angaben der Polizei der Wache Ban Du wurde die Reisende an einem Sicherheitscheckpoint gestoppt, bevor sie den Abflugbereich des Terminals betreten konnte.

Bei einer routinemäßigen Röntgenkontrolle stellten Beamte verdächtige Inhalte in ihrem Koffer fest und ordneten eine genaue Durchsuchung an. Im Inneren fanden sie schließlich 40 Pakete mit Cannabisblüten mit einem Gesamtgewicht von 23,25 Kilogramm, die umgehend sichergestellt wurden.

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Mehrere Behörden an dem Einsatz beteiligt

Die Festnahme war Teil eines koordinierten Einsatzes von örtlicher Polizei, Touristenpolizei, Immigration und Zollbehörde. Die thailändischen Behörden versuchen seit einiger Zeit verstärkt, illegale Cannabisexporte über Flughäfen zu unterbinden, insbesondere in touristisch stark frequentierten Provinzen.

Laut den beteiligten Dienststellen zeigt der Einsatz eine engere Zusammenarbeit und Informationsweitergabe zwischen den Behörden. Die verstärkten Kontrollen sollen vor allem internationale Routen nach Europa und andere Regionen in den Fokus nehmen.

Anzeige nach Zollgesetz – Export bleibt verboten

Die Frau wurde noch am Flughafen festgenommen und nach Angaben der Ermittler unter dem Customs Act angeklagt. Ihr wird vorgeworfen, Cannabisblüten aus dem Königreich ausführen zu wollen.

Beamte betonten, dass der Export von Cannabis nach wie vor illegal sei, auch wenn es in den vergangenen Jahren Veränderungen bei den inländischen Regelungen gegeben habe. Die Verdächtige und die sichergestellten Drogen wurden zur weiteren Bearbeitung an die Ermittler der Polizeistation Ban Du übergeben.

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Aussage der Frau und offene Fragen

Nach Angaben der Ermittler gab die Frau bei der ersten Vernehmung an, sie sei von einer Bekannten gebeten worden, das Cannabis nach London zu transportieren. Sie habe geglaubt, es sei nicht verboten, Cannabis aus dem Land mitzunehmen.

Die Behörden stellten klar, dass eine solche Behauptung nicht vor Strafverfolgung schützt. Missverständnisse über die Rechtslage ändern nichts an der Strafbarkeit, erklärten die Ermittler sinngemäß. Zu der Person, die die Drogen geliefert haben soll, wurden bislang keine weiteren Details veröffentlicht.

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Erhöhte Kontrollen und Warnung an Reisende

Der Fall reiht sich in eine Serie von versuchten Cannabisschmuggeln über Flughäfen ein, die derzeit verstärkt im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen. Gerade an internationalen Drehkreuzen warnen Polizei und Zoll erneut vor harten Strafen bei Drogendelikten.

Ausfuhr von Cannabis ist weiterhin verboten

Strenge Strafen auch für ausländische Staatsbürger

Intensivere Kontrollen an internationalen Flughäfen

Laut einem Bericht der Zeitung Daily News befindet sich die Verdächtige weiter in Polizeigewahrsam, während die Ermittler die Akte für die formelle Anklageerhebung vorbereiten. Parallel prüfen die Behörden, ob ein größeres Schmugglernetzwerk hinter dem Transport steht – bislang wurden jedoch keine weiteren Verdächtigen benannt.

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Quelle: Daily News

Ein Kommentar zu „23 Kilo Cannabis am Flughafen – Verhaftet!

  1. der koffer viel schon beim roentgen auf , diesen haette man markieren muessen, und separat stellen sollen,
    wenn die frau an bord gegangen ist diesen rausholen und oeffnen.
    nach dem sich der verdacht bestaetigt hat, haette man den koffer mit einem sender versehen sollen und die frau waer anhnunglos am ziel ort zum koffer.
    die fahnder in london haetten den weiteren weg bis zum empfaenger verfolgt und haetten dann schon mal den besteller und wer weis wen noch !!
    nein ich habe kein studium der kriminawissenschaften , denke nur mit ☝️!!

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