Speedboot rammt Trawler – Touristin tot (Video)

Speedboot rammt Trawler – Touristin tot (Video)
Krabi Public Relations Office

KRABI – Ein Albtraum auf der Andamanensee: Ein voll besetztes Touristen-Speedboat ist am Sonntagmorgen mit einem Fischerboot kollidiert und gekentert. 22 Menschen wurden verletzt, eine russische Urlauberin erlag ihren Verletzungen.

Der schreckliche Morgen auf der Andamanensee

Gegen 8:55 Uhr brach das Unglück herein. Auf der Strecke zwischen Koh Khai und Koh Phi Phi rammte das Speedboat der Firma „A Timer“ den Trawler „Pichaisamut 1“.

Das Tourboot, ein Kornvich Marine 888 mit fast 24 Tonnen, kenterte durch den heftigen Aufprall. An Bord: Drei Crew-Mitglieder, zwei Reiseleiter und 50 Touristen, meist russische Staatsangehörige.

Sofort wurden zwei Rettungsboote alarmiert, um die teils schockierten, teils schwer verletzten Menschen aus dem Wasser zu ziehen.

Dramatische Rettungsaktion

Die Rettungskräfte kämpften gegen die Zeit. Insgesamt 22 Verletzte wurden geborgen – drei Thailänder und 19 Ausländer.

Die Verletzten wurden nach dem Ampelsystem eingestuft. Eine Person war rot (kritisch), zwei orange, zwölf gelb und sieben grün (leichter verletzt).

Alle wurden zum Chalong Pier in Phuket gebracht und von dort in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

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Das Todesopfer: Eine junge Touristin aus Russland

Trotz aller Bemühungen gab es ein Todesopfer. Die zunächst kritisch verletzte Starykh Elizaveta aus Russland erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Ihr Tod wirft ein grelles Licht auf die Sicherheitsrisiken des boomenden Bootstourismus in der beliebten Phi-Phi- und Krabi-Region.

Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Ermittlungen der Marinebehörden und der Polizei laufen auf Hochtouren.

Die brennenden Fragen nach dem Warum

Warum kollidierten zwei Boote auf offener, vermeintlich klarer See? Spielten menschliches Versagenüberhöhte Geschwindigkeit oder Kommunikationsprobleme eine Rolle?

Die Route zwischen Phuket, den Khai-Inseln und Phi Phi ist eine der am stärksten befahrenen Touristenschifffahrtsrouten Thailands. Gleichzeitig fahren dort traditionelle Fischerboote.

Diese gefährliche Mischung aus Hochgeschwindigkeits-Tourismus und Berufsschifffahrt birgt immer wieder Konfliktpotenzial.

Schock für den Tourismus in Thailand

Der Unfall ist ein schwerer Schlag für das Image der Region als sicheres Urlaubsparadies. Die Sicherheit von Ausflugsbooten steht seit Jahren in der Kritik.

Nach jedem schweren Unfall werden strengere Vorschriften versprochen. Die Frage ist, ob sie auch umgesetzt und kontrolliert werden.

Für die Angehörigen der verstorbenen Elizaveta und die verletzten Touristen bricht jetzt eine Welt zusammen. Ein Urlaubstraum endete in einer Tragödie.

Das müssen Touristen jetzt wissen

Die thailändischen Behörden werden die Untersuchungsergebnisse abwarten. Reisenden wird aktuell geraten, sich bei Bootsausflügen nach dem Sicherheitsstandard zu erkundigen.

Achten Sie auf Schwimmwesten für alle Passagiere und eine nicht überladene Kapazität. Seriöse Anbieter machen hier keine Kompromisse.

Dieser tragische Vorfall muss ein Weckruf sein. Die Sicherheit auf dem Wasser muss oberste Priorität haben – jedes einzelne Menschenleben ist es wert.

🗣 Wann wird das Meer endlich sicherer?

Überfüllte Boote. Enge Routen. Zeitdruck. Immer mehr Touristen – und immer mehr Unfälle.

Ist das noch Pech?
Oder längst ein strukturelles Sicherheitsproblem im Tourismus?

Wie viele Warnsignale braucht es, bis Kontrollen, Limits und echte Konsequenzen folgen?
Und würdest du heute noch unbesorgt in so ein Speedboot steigen?

Schreib offen, was du darüber denkst.

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Quelle: Bangkok Post

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