PATONG – Ein schwedischer Tourist wurde auf Phuket festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine Landsfrau in einem Hotel in Patong sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei handelte nach einer Anzeige der betroffenen Frau.
Festnahme im Hotel an der Nanai Road
Am 4. Februar vollzog die Patong Polizei eine Festnahme. Mit einem richterlichen Haftbefehl des Phuket Provincial Courts betraten Beamte ein Hotel an der Nanai Soi 8.
Dort nahmen sie einen 32-jährigen schwedischen Staatsbürger fest. Der Mann wurde zur Patong Polizeistation gebracht, wo das formale Verfahren eingeleitet wurde.
Die Vorwürfe im Detail
Dem Festgenommenen werden zwei strafrechtliche Vorwürfe gemacht: Vergewaltigung unter Anwendung von Zwang oder Gewalt sowie unzüchtige Handlungen unter Zwang an einer Person über 15 Jahren.
Beide Vorwürfe gehören zu den schweren Straftaten im thailändischen Strafgesetzbuch. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.
Chronologie der Ereignisse
Den Ermittlungen zufolge trafen sich der Beschuldigte und die 26-jährige schwedische Touristin in den frühen Morgenstunden des Samstag, 31. Januar. Am darauffolgenden Sonntag erstattete die Frau bei der Patong Polizei Anzeige.
Die Polizei ordnete eine medizinische Untersuchung der Geschädigten im Patong Hospital an, um Beweise zu sichern. Dies ist Standard bei derartigen Anzeigen.
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Ablauf der polizeilichen Ermittlungen
Die Fahnder unter Polizeileutnant Oberst Surachat Thongyai sicherten Überwachungsvideos aus dem betroffenen Gebiet. Durch die Koordination mit umliegenden Hotels gelang es, die Identität und den Aufenthaltsort des Verdächtigen zu ermitteln.
Eine Polizeiquelle teilte mit, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden und weitere Beweise gesammelt werden. Details zum Verfahren wurden nicht öffentlich gemacht.
Rechtliche Einordnung des Falls
Die vorgeworfenen Straftaten werden in Thailand strafrechtlich verfolgt. Die Polizei betont das rechtliche Prinzip der Unschuldsvermutung: Alle Beschuldigten gelten vor Gericht als unschuldig, bis ihre Schuld bewiesen ist.
Dies ist ein standardisierter Hinweis, der in thailändischen Strafverfahren üblich ist, um Vorverurteilungen zu vermeiden. Das Verfahren wird seinen rechtlichen Gang gehen.
Internationale Dimension des Vorfalls
Der Vorfall betrifft die Sicherheit von Touristinnen in einem der belebtesten Viertel Thailands. Patong ist für sein Nachtleben international bekannt. Die Tatsache, dass sowohl die betroffene Person als auch der mutmaßliche Täter aus Schweden stammen, verleiht dem Fall eine besondere Dimension.
Die schwedische Botschaft wurde nach üblichem Verfahren informiert. Konsularische Unterstützung für beide Staatsangehörige ist in solchen Fällen Standard.
Weiteres Vorgehen im Verfahren
Der festgenommene Mann befindet sich in Untersuchungshaft, während die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift vorbereitet. Ein Gerichtstermin wird in den kommenden Wochen angesetzt.
Die thailändischen Behörden verfolgen Sexualstraftaten konsequent. Für die betroffene Touristin steht das weitere Verfahren in einem fremden Rechtssystem bevor.
Bedeutung für Tourismussicherheit
Solche Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit von Reisenden in touristischen Gebieten auf. Die thailändischen Behörden betonen regelmäßig ihre Bemühungen zum Schutz von Besuchern.
Für Urlauber gelten die üblichen Sicherheitshinweise: Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, Nutzung offizieller Transportmittel und Information über lokale Notrufnummern. Die Polizei in Patong ist rund um die Uhr erreichbar.


