5 Millionen Baht gefordert – Zeugen stoppen Täter

⚠️🏦 Ein Nachmittag wie jeder andere – bis ein Mann ein Gebäude betritt und sofort Alarm auslöst. Panik, ein gefährlicher Stoff und eine Forderung sorgen für dramatische Momente. Wie der Vorfall endete…

5 Millionen Baht gefordert – Zeugen stoppen Täter
Bangkok Post
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SAMUT PRAKAN, THAILAND – Ein verzweifelter Mann attackierte am Dienstagnachmittag eine Bankfiliale in einem Einkaufszentrum mit Benzin und forderte fünf Millionen Baht. Das Vorhaben scheiterte jedoch am couragierten Eingreifen von Augenzeugen, die den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhielten.

Angriff mit brennbarer Flüssigkeit

Der Vorfall ereignete sich gegen 15:40 Uhr in einem Einkaufszentrum im Bezirk Bang Phli. Ein 48-jähriger Mann aus Chon Buri betrat die Bankfiliale bewaffnet mit einer Flasche Benzin. Er übergoss die anwesende Filialleiterin mit der Flüssigkeit und drohte damit, sie zu entzünden, falls seine Forderungen nicht erfüllt würden.

Der Angreifer hielt die Frau an ihrer Jacke fest und forderte von den Bankangestellten die sofortige Herausgabe von fünf Millionen Baht in bar. Die Situation in der belebten Mall sorgte für Panik unter den Kunden, während das Bankpersonal versuchte, die Lage zu deeskalieren.

Fluchtversuch und Zivilcourage

Die Filialleiterin konnte sich in einem unbeobachteten Moment aus dem Griff des Täters befreien und in Sicherheit bringen. Als der Mann erkannte, dass sein Plan gescheitert war, versuchte er, aus dem Einkaufszentrum zu fliehen. Er kam jedoch nicht weit, da mehrere Augenzeugen sofort reagierten.

Couragierte Passanten stellten den flüchtenden Räuber noch innerhalb des Einkaufszentrums und überwältigten ihn nach einem kurzen Gerangel. Dabei erlitt der Täter mehrere Prellungen und Verletzungen im Gesicht, bevor die alarmierten Beamten der Polizeistation Bang Phli eintrafen und ihn offiziell festnahmen.

Geständnis und wirtschaftliche Not

In der anschließenden Vernehmung durch die Polizei gestand der 48-jährige Suthidol F. die Tat vollumfänglich. Er gab an, seit längerer Zeit arbeitslos zu sein und unter massivem finanziellem Druck zu stehen. Er sei eigens aus Chon Buri nach Samut Prakan gefahren, um dort gezielt eine Bank auszurauben.

Der Mann erklärte den Beamten, dass er keinen anderen Ausweg aus seiner wirtschaftlichen Misere gesehen habe. Die Polizei stellte die Flasche mit dem restlichen Benzin sowie weitere Beweismittel am Tatort sicher, um das Verfahren gegen den Verdächtigen einzuleiten.

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Rechtliche Konsequenzen und Sicherheitsfragen

Der Polizeichef von Bang Phli, Pol Col Pairote Petploy, bestätigte, dass der Angreifer zunächst wegen Freiheitsberaubung und schwerer Erpressung angeklagt wird. Die Ermittler prüfen zudem, ob durch den Einsatz des Benzins weitere Straftatbestände wie versuchte schwere Brandstiftung vorliegen.

Können Einkaufszentren und Banken ihre Mitarbeiter in Zukunft besser vor solch unvorhersehbaren Attacken schützen? Während die Zivilcourage der Passanten Schlimmeres verhinderte, stellt sich die Frage, wie die Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Räumen angepasst werden müssen, um potenzielle Nachahmer abzuschrecken.

⛽ Gewalt aus Verzweiflung – wo endet das?

Ein Mann überschüttet eine Bankmanagerin mit Benzin, fordert Millionen und wird von Passanten gestoppt. Ein erschreckender Vorfall mitten im Alltag.
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Quelle: Bangkok Post

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