Weniger Kosten, sauberere Luft: Stadt drängt auf E-Bikes

🌏⚠️ Eine neue Initiative sorgt für Aufmerksamkeit in Bangkoks Verkehrswelt. Experten sehen darin eine mögliche Zeitenwende für Fahrer und Umwelt. Doch was bedeutet das konkret für die Zukunft der Stadt?

Weniger Kosten, sauberere Luft: Stadt drängt auf E-Bikes
Varuth Hirunyatheb, Bangkok Post

BANGKOK, THAILAND – Die Stadtverwaltung von Bangkok arbeitet mit der deutschen Entwicklungsorganisation GIZ daran, Motorrad-Taxifahrer beim Umstieg auf elektrische Zweiräder zu unterstützen, um Kosten zu senken und Luftverschmutzung zu verringern.

Neues Pilotprojekt für E-Motorradtaxis

Das Programm „EV for Motorcycle Taxi Riders“ wurde am Montag als Teil der Thai-German Cooperation on Energy, Mobility and Climate offiziell gestartet.

Unterstützt wird die Initiative von der King Mongkut’s University of Technology Thonburi und der Electric Vehicle Association of Thailand, die technische Expertise und Branchenkontakte einbringen.

Umfang der Emissionen in Bangkok

Nach einer Studie der GIZ sind in Bangkok mehr als 89.000 Motorrad-Taxis an rund 5.300 offiziellen Standorten registriert und prägen damit den täglichen Pendelverkehr in der Metropole.

Diese Flotte verursacht laut der Untersuchung jährlich zwischen 80.000 und 100.000 Tonnen Kohlendioxid sowie rund 16 Tonnen PM2,5-Feinstaub, der als besonders gesundheitsschädlich gilt.

Testphase in zwei Bezirken

Im Rahmen des Pilotprojekts können über 200 Motorrad-Taxifahrer und Straßenreiniger der Bangkok Metropolitan Administration (BMA) in den Bezirken Din Daeng und Phaya Thai verschiedene Elektromotorräder testen.

Für die Teilnahme werden pro Fahrzeug 75 bis 140 Baht fällig, wobei in dieser Gebühr sowohl das Laden als auch die Nutzung von Batteriewechsel-Stationen enthalten ist.

Datensammlung für möglichen Ausbau

Aus der Testgruppe werden 30 Fahrer ausgewählt, die an einem einmonatigen kostenlosen Probelauf teilnehmen, um detaillierte betriebliche Daten zu Fahrprofilen, Kosten und Ladeverhalten zu erfassen.

Diese Informationen sollen der BMA und der GIZ als Grundlage dienen, um über eine Ausweitung des Programms auf weitere Stadtteile und eine größere Zahl von Fahrern zu entscheiden.

⚡ Verkehrswende in Bangkok – Zukunft oder Wunschdenken?

Tausende Motorradtaxis prägen das Stadtbild – und die Luftqualität. Nun setzt Bangkok auf Elektroantrieb, um Kosten zu senken und Emissionen zu reduzieren.
Ist das der Durchbruch für saubere Mobilität oder scheitert es an Infrastruktur und Alltagstauglichkeit?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Bangkok Post

3 Kommentare zu „Weniger Kosten, sauberere Luft: Stadt drängt auf E-Bikes

  1. E-Bikes kontra Waldbrände. Was E-Bikes an Smog einsparen, machen die momentanen Waldbrände für Jahre wett und brennen tut es ja alle Jahre wieder. Brennt eine Li-Batterie ist der Rauch- und Brandschaden auch nicht gering. Für eine Li-Batterie gehen Millionen Liter wertvolles Trinkwasser sowie Land verloren. Grün, grün blüht der Wahnsinn.

  2. Sie sollen sich mal lieber um die Rodungen der Felder kümmern.365 Tage verbrennen Thais irgendwelchen Plastik Müll und weiß ich was alles.Andere Städte haben auch tausende Mopeds,aber nicht so eine schlechte Luft wie seit Wochen hier.

  3. Wenn man die Kommentare hier so liest, dann braucht man sich wenigstens nicht mehr fragen warum sich auch bei den Thailändern nichts ändert, respektive besser wird. Warum auch sollten die auch nur ein Jota klüger sein?

Kommentare sind geschlossen.

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