Chiang Mai, Thailand – Ein 20‑jähriger irischer Filmstudent und seine tschechische Freundin sind bei einem schweren Unfall am Doi Inthanon ums Leben gekommen, nachdem ihr gemieteter Roller auf nasser Bergstrecke ins Schleudern geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Pickup kollidiert war. Die Kollision zwischen Kilometer 22 und 23 löste einen Großeinsatz aus; die Straße wurde vorübergehend gesperrt und die Behörden prüfen, ob Regen und die steilen Kurven die Ursache waren.
Wie es zur Kollision kam
Das Paar hatte am Tag einen roten Honda PCX‑Roller gemietet und fuhr den Berghang hinunter, als starker Regen die Fahrbahn durchnässte. In einer steilen Kurve geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam auf die Gegenfahrbahn und prallte mit der Front eines Pickup zusammen.
Der Aufprall zerstörte weite Teile des Rollers und verteilte Trümmer auf der Straße; auch die Front des Pickups wurde schwer beschädigt. Augenblicke später trafen Einsatzkräfte am Unfallort ein.
Rettungskräfte am Ort
Die Polizeistation Chom Thong erhielt den Notruf am 14. Mai 2026 um 12:20 Uhr; Polizei, Rettungskräfte des Krankenhauses Chom Thong, die Unterbezirksverwaltung Ban Luang und Mitarbeiter des Nationalparks fuhren zum Unfallpunkt. Die Bergstraße lag unter starkem Regen, Sicht und Straßenverhältnisse waren deutlich verschlechtert.
Vor Ort stellten Helfer fest, dass die tschechische Frau bereits tot war. Der 20‑jährige Ire wurde schwer verletzt ins Chom Thong Hospital gebracht, dort erlag er später seinen Verletzungen.
Polizei untersucht Fahrbahn und Fahrzeugspuren
Ermittler inspizierten das Wrack, Reifen- und Bremsspuren sowie die nasse Straßenoberfläche, um die genaue Unfallursache zu klären. Die Behörden prüften ausdrücklich den Einfluss der nassen Fahrbahn und der steilen Kurvenlage auf die Kollision.
Die Strecke blieb für mehrere Stunden gesperrt, während Beamte Beweise sicherten und Trümmer beseitigten. Die Behörden kündigten an, weitere Untersuchungen vorzunehmen und zu prüfen, ob rechtliche Schritte folgen.
Identität des irischen Studenten und Reaktionen
Das irische Opfer wurde als 20‑jähriger Filmemacher aus Cabra in Dublin identifiziert, der am Dún Laoghaire Institute of Art, Design and Technology studierte und 2023 als „Young Filmmaker of the Year“ ausgezeichnet worden war. Die Nachricht löste Bestürzung in seiner Heimatgemeinde aus.
Das irische Außenministerium bestätigte seine Kenntnis des Falls und die konsularische Unterstützung für die Familie. Wie das Ministerium erklärte: „Wie bei allen konsularischen Fällen kommentiert das Ministerium keine Details zu Einzelfällen.“
Sperrung, Bergung und aktueller Stand
Rettungsteams räumten Trümmer und entfernten das beschädigte Motorrad; die Bergstraße wurde nach Abschluss der ersten Untersuchungen wieder freigegeben. Verkehrliche Behinderungen dauerten mehrere Stunden an, bis die Fahrbahn geräumt war.
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Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zur rechtlichen Bewertung laufen weiter, und Behörden sammeln weiterhin Spuren am Unfallort. Konsularische Hilfe für die Angehörigen des irischen Opfers wurde eingeleitet, weitere Entscheidungen stehen noch aus.



Wer ist schuld? Der Regen nicht, auch nicht die Kurve. Die Straßen in Thailand haben keinen Grip, bei Nässe sowieso, das sollte man wissen, bevor man loslegt. RIP.
Wie sagt man so schön, wenn man nicht schwimmen kann, liegt’s an der Badehose.
Die „Geheimwaffe“ lautet:
Runter mit der Geschwindigkeit.
Ganz klar ist jedoch, dass die Kurve, der Strassenbelag und das Wetter schuld wären, wäre es kein Touri gewesen.