PATONG, THAILAND – Sechs ausländische Touristen haben in Patong Anzeige erstattet, nachdem ein Treffen über eine Handy-App in der Nacht eskaliert sein soll. Laut Polizei wurden sie bedroht, angegriffen und um rund 30.000 Baht erleichtert.
Anzeige mitten in der Nacht
Der stellvertretende Ermittler Pol Lt Chittawan Pengkaew von der Polizeistation Patong sagte, die Gruppe habe ihre Beschwerde gegen 4.27 Uhr eingereicht.
Die sechs Männer hielten sich nach eigenen Angaben als Besucher auf Phuket auf und wohnten in einem gemieteten Haus in der Soi Khuan Yang in Patong.
Das App-Treffen und der Moment der Erkenntnis
Die Touristen erklärten den Ermittlern, sie hätten gegen 0.30 Uhr eine Person, die sie über eine mobile Anwendung kontaktiert hatten, zu ihrer Unterkunft eingeladen.
In der Anzeige sei der Kontaktname auf der App als Thai Friendly angegeben worden, doch vor Ort hätten sie nach eigener Darstellung bemerkt, dass der Besucher eine Transgender-Frau gewesen sei, woraufhin ein Streit ausbrach.
Weitere Personen kommen dazu
Nach Angaben der Polizei habe die betreffende Person daraufhin mehrere Freunde zum Haus gerufen.
Kurz danach seien etwa vier weitere Transgender-Frauen an der Unterkunft eingetroffen, wie es in den Aussagen der Touristen gegenüber den Beamten heißt.
Forderung nach 40.000 Baht und Gewaltvorwurf
Die Gruppe habe den Urlaubern anschließend laut Anzeige 40.000 Baht abverlangt.
Als die Männer angaben, das Geld nicht zu haben, seien sie den Ermittlern zufolge bedroht und angegriffen worden, bevor die Verdächtigen das Zimmer durchsucht hätten.
Beute, Flucht und Spurensuche
Nach Darstellung der Anzeigenerstatter seien dabei rund 30.000 Baht entwendet worden, anschließend seien die mutmaßlichen Täter geflüchtet.
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Die Polizei wertet nun CCTV-Aufnahmen aus der Umgebung und entlang möglicher Fluchtwege aus, um die Verdächtigen zu identifizieren.
Ermittlungen laufen – Zeugen im Fokus
Parallel dazu befragen Ermittler Personen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten, um die Verantwortlichen aufzuspüren.
Ziel sei es laut Polizei, die Beteiligten zu lokalisieren und festzunehmen, während die Ermittlungen zu Tathergang und Rollenverteilung weiterlaufen.



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