TRAT, Thailand – Das Fischerboot „Chok Kanya“ ist nach einem Sturm vor Koh Kood gesunken. Drei der fünf Besatzungsmitglieder wurden tot geborgen, zwei weitere werden vermisst. Der Schiffseigner geht davon aus, dass niemand an Bord überlebt hat.
Drei Tote nach Bergung des Fischerboots
Die „Chok Kanya“ wurde am 4. August 2026 vor Koh Kood geborgen und vom Hafen Kim Huay nach Ban Khlong Makham im Bezirk Khlong Yai geschleppt. Das Schiff legte dort um 16.15 Uhr an.
An Bord waren ein thailändischer Kapitän und vier kambodschanische Fischer. Drei Leichen wurden gefunden und den Angehörigen übergeben, zwei Besatzungsmitglieder gelten weiterhin als vermisst.
Angehörige warten am Hafen
Am Hafen von Ban Khlong Makham warteten Dorfbewohner und der Sohn eines verstorbenen kambodschanischen Fischers auf die Rückkehr des Bootes.
Schiffseigner Amnat beziffert seinen finanziellen Schaden auf einen Schaden in Millionenhöhe. Für die Arbeiter könnte eine Entschädigung über die Sozialversicherung möglich sein.
Kontakt zum Boot brach ab
Nach den vorliegenden Angaben riss der Kontakt zur „Chok Kanya“ während eines Fischereieinsatzes ab. Der Kontaktverlust wird mit dem 28. Juni 2026 angegeben, während der Eigner erklärte, das Schiff sei am 10. Juli ausgelaufen.
Amnat sagte, vor der Ausfahrt habe es keine Meldungen über starken Wellengang gegeben. Nach zwei bis drei Tagen ohne Kontakt erfuhr die Familie, dass das Boot vor der Landspitze Laem Thian auf Koh Kood gesunken war.
Suche brachte zunächst nur Ausrüstung
Die Suche wurde gemeinsam mit der für die maritime Sicherheit zuständigen Stelle in Trat, dem Fischereiverband der Provinz und Rettungskräften aufgenommen. Zunächst fanden Helfer nur im Wasser treibende Küchenutensilien.
Benachbarte Fischerboote entdeckten außerdem die Netze der „Chok Kanya“. Die fünf Besatzungsmitglieder blieben zunächst verschwunden. Zwei Tote wurden später im Meer vor Koh Kood gefunden, einige Tage danach auch der Kapitän.
Leichnam vor Koh Chang nicht geborgen
Nach Angaben von Athit, dem Leiter der Wasserrettung Khlong Yai, wurde eine weitere Person treibend im Meer vor Koh Chang gesichtet. Wegen starken Regens konnte die Suche jedoch nicht fortgesetzt werden, und die Leiche trieb an einen anderen Ort ab.
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Die Wasserrettung unterstützte die staatlichen Stellen nach dem Hilferuf und begleitete die Bergung des Bootes. Athit hält es ebenfalls für wahrscheinlich, dass die beiden Vermissten gestorben sind.
Rettungskräfte warnen vor Leichtsinn auf See
Nach der Untersuchung des geborgenen Bootes vermuten die Helfer, dass es von hinten von hohen Wellen getroffen wurde. Gleichzeitig könnte sich ein gelöstes Seil im Propeller verfangen haben, wodurch das Schiff stark schwankte, das Gleichgewicht verlor und sank. Die Rettungskräfte rufen Fischer dazu auf, die Gefahren auf See ernst zu nehmen und jederzeit Schwimmwesten zu tragen.
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