WIEN, ÖSTERREICH – Thailands Außenminister Sihasak Phuangketkeow reist am 16. und 17. März zum Global Fraud Summit ins Vienna International Center (VIC), um internationale Schritte gegen Betrug und insbesondere Online-Scams zu forcieren.
Gipfel im UN-Zentrum – Wer organisiert, wer sitzt mit am Tisch
Die Konferenz im VIC wird gemeinsam vom UN Office on Drugs and Crime (UNODC) und der Polizeiorganisation INTERPOL ausgerichtet.
Aus Bangkok begleiten den Minister hochrangige Vertreter aus Außenministerium, Ministry of Digital Economy and Society, Anti-Money Laundering Office, Royal Thai Police und der Staatsanwaltschaft (Office of the Attorney General).
Botschaft aus Bangkok – Mehr Druck gegen Online-Scams
In Wien will der Minister die Linie der Regierung bekräftigen, Betrug konsequent zu bekämpfen und die internationale Zusammenarbeit auszubauen.
Im Fokus stehen laut Ankündigung vor allem Online-Scams, also grenzüberschreitende digitale Betrugsmaschen, bei denen Täter und Opfer oft in unterschiedlichen Ländern sitzen.
Thailands Anspruch – Führungsrolle und Anschluss an Bangkok-Konferenz
Bangkok verweist dabei auf die eigene Rolle als Mitgastgeber einer UNODC-Konferenz zur globalen Partnerschaft gegen Online-Scams am 17. und 18. Dezember 2025 in Bangkok.
Der Wien-Auftritt soll daran anknüpfen und das Tempo halten, mit dem Thailand auf internationaler Ebene „konkrete Fortschritte“ in Anti-Fraud-Initiativen erreichen will.
Auftritte auf der großen Bühne – Plenum, Side-Event, nationale Zusage
Der Außenminister soll die Eröffnung im Plenum unter dem Thema Scam centres: The rising sophistication and cross-border impact of fraud übernehmen und damit den Schwerpunkt auf professioneller werdende, vernetzte Betrugsstrukturen legen.
Zusätzlich sind eine nationale Selbstverpflichtung im High-Level-Format sowie eine Eröffnung beim UNODC-Side-Event Intelligent threats with a global reach: The evolution of scam centres and cybercrime originating in Southeast Asia and targeting the world vorgesehen.
Zwei Ergebnisdokumente – Call to Action und Partnerschaft mit der Wirtschaft
In Wien sollen zwei Abschlussdokumente offiziell unterstützt werden, darunter der Call to Action on Combating Fraud.
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Außerdem steht ein Rahmen für eine Global Public-Private Partnership Framework against Fraud auf dem Programm, der staatliche Stellen und Privatsektor in gemeinsame Gegenmaßnahmen einbinden soll.
Politische Gespräche am Rand – Österreich, Großbritannien, Singapur
Neben dem Gipfel plant Sihasak Phuangketkeow Gespräche mit der österreichischen Außenministerin beziehungsweise dem zuständigen Ressort, um die Zusammenarbeit gegen Betrug zu vertiefen.
Auch Treffen auf Ministerebene mit Vertretern des Vereinigten Königreichs und Singapurs sind angekündigt, zusätzlich zu breiterer Kooperation zwischen den Ländern in weiteren Bereichen.
Worum es beim Global Fraud Summit geht
Das Treffen soll hochrangigen Dialog stärken, politische Zusagen bündeln und die Zusammenarbeit der Strafverfolger über Grenzen hinweg verbessern.
Ziel ist außerdem, Staaten und Sektoren enger zu vernetzen, damit Prävention und Bekämpfung von Betrug inklusive Online-Scams wirksamer zusammenspielen.



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