Flugchaos: Thailand-Reisepläne platzen

Indiens Luftfahrt steht vor dem Chaos: Air India, IndiGo und SpiceJet drohen mit Komplett-Aus – weil die Kerosinpreise explodieren. Jetzt fordert die Branche ein Machtwort von der Regierung, sonst fallen Tausende Flüge aus.

Flugchaos: Thailand-Reisepläne platzen
Photo by John McArthur on Unsplash

NEU-DELHI, INDIEN – Indiens Luftfahrt steht vor dem Kollaps, da drei große Fluggesellschaften die Regierung vor einem kompletten Betriebsstillstand warnen. Steigende Treibstoffpreise und internationale Konflikte setzen Air India, IndiGo und SpiceJet massiv unter Druck.

Existenznot bei indischen Airlines

Drei große Fluggesellschaften in Indien schlagen Alarm und fordern dringende Unterstützung vom Staat. Ohne finanzielle Hilfe könnten Air India, IndiGo und SpiceJet gezwungen sein, ihren Betrieb vollständig einzustellen.

In einem gemeinsamen Schreiben an die Regierung verlangen die Unternehmen sofortige Änderungen bei der Preisbildung für Flugkraftstoff. Die aktuelle finanzielle Belastung sei für die Flugbetriebe nicht mehr tragbar.

Treibstoffkosten fressen Gewinne auf

Flugturbinenkraftstoff macht mittlerweile etwa 40 Prozent der gesamten Betriebskosten einer Fluggesellschaft aus. Die Preise steigen durch die Spannungen im Nahen Osten und neue Luftraumbeschränkungen immer weiter an.

Zusätzlich belastet die schwache Rupie die indischen Airlines bei ihren täglichen Ausgaben. Die Kombination aus teurem Öl und einer schwachen Währung führt die Branche in eine tiefe Krise.

Forderung nach steuerlicher Entlastung

Der Branchenverband Federation of Indian Airlines fordert eine vorübergehende Aussetzung der elfprozentigen Verbrauchssteuer auf Flugkraftstoff. Nur so könne der Flugbetrieb im Land dauerhaft aufrechterhalten werden.

Sollten die Preise weiterhin von den tatsächlichen Kosten abgekoppelt bleiben, drohen drastische Konsequenzen. Der Verband warnt vor stillgelegten Flugzeugen und massiven Flugstreichungen im gesamten indischen Luftfahrtsystem.

Lufthansa streicht tausende Flüge

Auch in Europa reagiert die Branche bereits mit harten Einschnitten auf die globale Treibstoffkrise. Die Lufthansa Group setzt bis Oktober mehr als 20.000 Kurzstreckenflüge an sechs großen Drehkreuzen aus.

Betroffen sind die Flughäfen Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom. Durch diese Maßnahme will der Konzern etwa 40.000 Tonnen Treibstoff einsparen und auf die drohende Knappheit reagieren.

Sorge um weltweiten Flugverkehr

Die Krise zeigt, wie empfindlich der globale Luftverkehr auf politische Konflikte und steigende Energiekosten reagiert. Reisende müssen sich weltweit auf höhere Preise und weniger Verbindungen einstellen.

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Quelle: Thaiger

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