Post aus Deutschland – Kokainbrief in Thailand gestoppt

Drogenfahnder in Bangkok haben ein brisantes Paket aus Deutschland abgefangen. Im Umschlag versteckt: 30 Gramm Kokain. Wer hinter dem gefährlichen Schmuggelversuch steckt und für wen die brisante Fracht bestimmt war, bleibt völlig unklar.

Post aus Deutschland - Kokainbrief in Thailand gestoppt
Amarin

BANGKOK – Post aus Deutschland mit brisantem Inhalt: Thailändische Sicherheitsbehörden haben eine Kokainlieferung abgefangen, die in einem unscheinbaren Dokumentenumschlag steckte. Rund 30 Gramm des weißen Pulvers stellten Beamte am 11. Juni sicher. Jetzt jagen Ermittler die Hintermänner.

Entdeckung im Postzentrum Lak Si

Am späten Vormittag des 11. Juni schlug die gemeinsame Taskforce im Express-Mail-Zentrum im Bangkoker Bezirk Lak Si zu. Auslöser waren Geheimdienstinformationen, die auf einen Drogenschmuggel über das ganz normale Postsystem hindeuteten.

Die Beamten identifizierten ein verdächtiges Paket und öffneten es nach dem vorgeschriebenen Protokoll. In dem Dokumentenumschlag aus Deutschland fanden sie das Kokain – versteckt zwischen den Papieren, aber für die geschulten Augen der Fahnder nicht zu übersehen.

Militär, Zoll und Polizei schlagen gemeinsam zu

Die Razzia war eine konzertierte Aktion schwerer Jungs: das Interne Sicherheitskommando Region 1 unter der Führung des Bangkoker Sicherheitskommandos, Zollbeamte, das Büro zur Betäubungsmittelkontrolle und Offiziere des Militärgeheimdienstes waren beteiligt.

Sofort nach der Sicherstellung der rund 30 Gramm Kokain begannen die Ermittler mit der Spurensuche. Das Pulver, die Verpackung und alle weiteren Beweismittel wurden gesichert, bevor der gesamte Fall der Polizeistation Thung Song Hong übergeben wurde.

Postweg als Schwachstelle im Anti-Drogen-Kampf

Der Fund ist kein Einzelfall. Thailändische Behörden haben ihre Überwachung von Post- und Kuriernetzwerken massiv hochgefahren, weil internationale Drogenringe die unscheinbaren Wege zunehmend für ihre Schmuggelgeschäfte nutzen.

„Die Beschlagnahmung ist Teil der fortgesetzten Zusammenarbeit, um die Einfuhr von Betäubungsmitteln über internationale Lieferkanäle zu überwachen und zu verhindern“, zitiert das Nachrichtenportal Amarin aus Behördenkreisen. Der Druck auf die Schmuggler steigt.

Keine Spur von Absender oder Empfänger

Ein Dämpfer für die Ermittler: Bislang können sie keine konkreten Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Kokain-Brief nennen. Es ist nicht bekannt, ob die deutsche Seite den Absender bereits identifizieren konnte oder ob die Spur in Deutschland angerissen ist.

Die thailändischen Beamten arbeiten nun mit Hochdruck daran, die Empfängeradresse auszuleuchten und alle Personen zu identifizieren, die mit dem versuchten Import in Verbindung stehen könnten. Im Fokus steht die Frage: Wer sollte das Paket in Thailand in Empfang nehmen?

Blick in ein größeres Netzwerk

Die Ermittler prüfen, ob die abgefangene Postsendung nur ein kleiner Teil eines viel größeren Drogennetzwerks ist. Gerade der unauffällige Versandweg über harmlose Dokumentenumschläge deutet auf eine organisierte Vorgehensweise hin.

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Laut dem Bericht von Amarin werden die Behörden ihre Nachforschungen nun auf den beabsichtigten Empfänger und alle Beteiligten ausweiten, die im Ausland die Finger im Spiel hatten. Die Fahndung läuft in alle Richtungen.

Wo die Ermittler jetzt ansetzen

Die beschlagnahmten Drogen und alle gesammelten Beweise liegen zur rechtlichen Bearbeitung auf der Polizeistation Thung Song Hong. Von dort aus koordinieren die Beamten die nächsten Schritte, um die Hintermänner der Lieferung zu fassen.

Die Ermittlungen zur Identifizierung des Empfängers und der Hintermänner dauern an. Die thailändischen Behörden stehen nach eigenen Angaben erst am Anfang ihrer Ermittlungen.

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Quelle: Amarin

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