KOH SAMUI – Die beliebte Urlaubsinsel kämpft mit einer dramatischen Wasserknappheit. Die Trinkwasserquellen sind ausgetrocknet, die Leitung vom Festland liefert nur noch einen Bruchteil des nötigen Wassers. Die Behörden greifen jetzt zu einer drastischen Maßnahme.
Nur noch 16.000 Kubikmeter pro Tag
Die Rohwasserquellen für die Trinkwasserproduktion auf Koh Samui sind versiegt. Sie können nicht mehr für die Versorgung genutzt werden.
Über die Pipeline vom Festland kommen nur noch etwa 16.000 Kubikmeter Wasser pro Tag. Der durchschnittliche Bedarf auf der Insel liegt jedoch bei rund 34.000 Kubikmetern täglich.
El Niño lässt die Reserven schwinden
Die Provinziellen Wasserwerke, Zweigstelle Koh Samui, machten die schwere Dürre öffentlich. Als Auslöser gilt das El-Niño-Phänomen.
Die Trockenheit hat die natürlichen Wasserspeicher der Insel so stark reduziert, dass die eigene Produktion zusammengebrochen ist.
Wechselweise Wasserabgabe in Zonen
Die Wasserwerke haben einen Plan zur wechselweisen Versorgung eingeführt. Die Insel wird dafür in Zonen mit festgelegten Tagen unterteilt.
So soll die begrenzte Menge aus der Festlandleitung bestmöglich verteilt werden. Ziel ist es, alle Gebiete der Wassernutzer zumindest zeitweise zu erreichen.
Behörde bittet um Vorräte und Sparsamkeit
Die Zweigstelle Koh Samui ruft alle Nutzer dazu auf, Wasser nur so viel wie nötig zu verbrauchen. Für die Zeiten ohne Leitungswasser sollen Vorräte angelegt werden.
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Die Behörde will die Lage weiter beobachten. Sobald sich die Situation normalisiert, will sie erneut informieren.
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Mit ein Grund, warum Koh Samui vor kurzem noch zur besten Insel der Welt gekürt wurde. Aber neue Direktverbindungen nach Europa und anderen Destinationen und auch die geplanten gigantischen Kreuzfahrt Terminals werden dieses Problem bestimmt lösen.