KOH SAMUI, SURAT THANI – Die Trinkwasserversorgung auf der Urlaubsinsel Koh Samui bricht ein. Eine anhaltende Trockenperiode hat die Rohwasserquellen ausgetrocknet, die Produktion der Provinzwasserwerke sackte um 40 Prozent ab. Stellvertretender Innenminister Jaset Thaiseth befahl sofortige Nothilfe und mobilisierte alle Einheiten.
Wasserproduktion um 40 Prozent eingebrochen
Die Versorgungslage auf Koh Samui ist ernst. Durch die anhaltende Dürre reichen die Rohwasserbestände für die reguläre Aufbereitung nicht mehr aus.
Die Produktionskapazität der Provinzwasserwerke ist um etwa 40 Prozent unter die Norm gefallen. Besonders betroffen sind höher gelegene Gebiete der Insel, wo der Druck im Leitungsnetz am stärksten nachlässt.
Soforthilfe mit 20.000 Kubikmetern pro Tag
Jaset Thaiseth und PWA-Gouverneur Jakkapong Khamchan setzen auf eine zweigleisige Sofortstrategie. Täglich werden 16.000 Kubikmeter Wasser per Schiff von der Festland-Zweigstelle Surat Thani auf die Insel gebracht.
Zusätzlich drücken die Techniker 4.000 Kubikmeter pro Tag durch das bestehende Unterwasser-Rohrsystem auf die Insel. Gleichzeitig laufen die Reparaturen am defekten Umkehrosmose-System, um die lokale Aufbereitung wieder hochzufahren.
Wolkenimpfung für den großen Regen
Die Behörden bereiten sich auf künstlichen Regen vor. Das Innenministerium hat die Abteilung für künstlichen Regen und die Agrarluftfahrt in Alarmbereitschaft versetzt.
Sobald die Wetterbedingungen günstig sind, starten die Maschinen zur Wolkenimpfung über Koh Samui und den umliegenden Wassereinzugsgebieten. Ziel ist es, die Rohwasserquellen direkt zu füllen.
Dauerhafte Sicherheit statt ewiger Krisen
Jaset Thaiseth machte klar, dass kurzfristige Reparaturen nicht reichen. Er befahl einen langfristigen Wassersicherheitsplan für das internationale Tourismus- und Wirtschaftszentrum.
„Die Lösung dieses Problems darf nicht nur eine kurzfristige Linderung sein, sondern muss das Fundament für ein stabiles System legen“, zitierte ihn die Behörde. Der Plan umfasst neue Rohwasserquellen, leistungsfähigere Produktionssysteme und eine bessere Infrastruktur.
Tägliche Krisenberichte bis zur Entspannung
Alle Einheiten müssen dem Ministerium nun täglich Bericht erstatten, bis sich die Lage normalisiert. Die Verwaltung hat die Wasserabgabe in Zonen eingeteilt und feste Zeitpläne erstellt, um die Restmengen gerecht zu verteilen. Die Behörde betont, dass trotz der Einschränkungen alle Ressourcen mobilisiert werden, um die Gesamtversorgung aufrechtzuerhalten. Touristen und Wirtschaft sollen so wenig wie möglich unter der Krise leiden.
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In Koh Samui ist jeder Tourist willkommen, er muss einfach sein Wasser wo er verbraucht selber mitbringen.
Jedes Jahr immer und immer wieder dasselbe blabla und passieren tut nichts. Die Aufbereitungsanlagen wie auch die Kehrichtverbrennung sid seit jahren defekt.
repariert wird wenn die [entfernt] am dampfen ist, nicht vorher. kein ersatzgerät, keine wartung, wozu denn auch !
planung vom feinsten
die schönste insel der welt….
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Interessant wird es dann noch mal, wenn die Grundwasserversorgung vieler von lokalen Eignern betriebener Hotels zusammenbricht. Bisher hat man die Brunnen einfach immer tiefer gebohrt. Irgendwann geht das nicht mehr. Dann gehen die Menschen auf die Straße. Von der Müll- und Abwasserentsorgung müssen wir gar nicht anfangen. Konzeptlos und gierig, wie immer. Viel Spaß beim Schwimmen übrigens.
Unglaublich, nehmen Millionen und aber Millionen durch den Tourismus ein, investieren in die eigenen Taschen, aber in in eine vernünftige Abwasser-und Müllentsorgung, das Abwasser der Resorts am Meer wird nach wie vor ins Meer geleitet und das soll die schönste Insel sein
Das Verhalten auf dieser ehemaligen sehr schönen Insel muss grundlegend geändert werden. Die Insel hat schon lange ein Wasser, Müll- und Verkehrsproblem.
Zuerst würde ich einen totalen Baustopp durchsetzen, da die Insel keine zusätzlichen Privat Unterkünfte und Hotels mehr verträgt.
Dann würde ich anfangen die wichtigste Infrastruktur zu erneuern und auszubauen. Das Geld dafür sollte auch aus den Gewinnen dafür gebraucht werden, und nicht nur in den eigenen Sack gewirtschaftet werden. Es muss endlich etwas passieren, bevor es zu spät ist. Sollte auch noch die geplante Brücke gebaut werden, kommen noch einmal tausende zusätzliche Menschen auf die Insel. Ich weiss nicht wie das gestemmt werden soll, aber das ist gottseidank nicht mein Problem.